k10 redaktion

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AT Programm Februar März April 2017 348pxIngolstadt | Das Altstadttheater hat seinen neuen Spielplan von Februar bis April 2017 veröffentlicht. Nach dem erfolgreichen Neustart mit Leni Brem und Falco Blome als künstlerischer Leitung und einem wahren Bühnenfeuerwerk seit Oktober, geht es mit einem vielfältigen Programm von Eigenproduktionen, Gastspielen und Lokalmatadoren sowie neuen Formaten und Betrachtungen zur Stadt und zum Leben spannend weiter. Fortgesetzt werden die bisher laufenden Eigenproduktionen WARTEN AUF KARL und DER BOANLKRAMER SUCHT SEIN PARADIES aus der bayerischen Sparte, mit EINE SOMMERNACHT und PARADISO im komödiantischen Bereich. Eine Premiere gibt es am 11. März: LOLA MONTEZ mit Katrin Wunderlich, geschrieben und inszeniert von Falco Blome, der auch den Publikumsliebling „Der Boanlkramer sucht seine Paradies“ selbst verfasst hat.  
 
Außerdem wird es wieder etliche Gastspiele geben: Im Februar sind die bayerische Singer-Songwriterin KARIN RABHANSL, sowie der Klaviervirtuose und Stimmenimitator ANDRÉ HARTMANN zu Gast im Altstadttheater.  Im März gibt es spannende  Abende mit der bekannten Schauspielerin KATERINA JACOB, die aus ihrem Tourneetheater-Leben erzählt, Maria Reiter und Christian Gruber, die mit Akkordeon und Gitarre SONATEN, TANGOS UND GSTANZL zum Besten geben und eine Matinee mit der in Ingolstadt sehr geschätzten Sabine Wackernagel mit ihrer Autobiographie: LINKS AM PARADIES VORBEI – MEIN LEBEN ALS SCHAUSPIELERIN IN DER PROVINZ. Im April stehen HUNDLING mit bayerischem Blues und OIS CHICAGO, THOMAS SCHRIMM und JOGI MITTL mit ihrem Tom Waits-Liederabend IM AUFTRAG DES HERRN UNTERWEGS, THOMAS DARCHINGER mit der satirischen Lesung GOTT BEWAHRE und die bitterböse Komödie DER WELTVERBESSERER von THOMAS BERNHARD sowie der amüsante Abend TRINKEN & LIEBEN von Ines Honsel und Frank Sattler auf dem Programm.
 
In der Reihe LOKALMATADOREN steht im Februar BETTINA KRUGSPERGER mit TAPETENWECHSEL auf der Bühne, im März MAXI GRABMAIER mit BREZ’N-BERTA und im April JOSEPHA SOPHIA SEM mit PLÖTZLICH RUND im Altstadttheater zu sehen.  
 
Zudem hat das Altstadttheater-Team auch wieder zwei eigene Einzelabende im  Angebot: am Valentinstag dreht sich bei LIEBE? ACH NE DOCH NICHT alles um die heiteren Seiten der Herzensangelegenheiten und für den Abend MACHMA KUNST hat sich ein große Gruppe regionaler Künstler zusammengefunden, um das kreative Potential der Stadt zu zeigen.

Eine erfreuliche Neuerung gibt es bei der Bewirtung: ab sofort werden Petra Backhausen und Patricia Jacobsen vom Café „hortus medicus” den Barbetrieb übernehmen und damit zieht auch die Slow Food-Kultur dieses beliebten Cafés ins Altstadttheater ein!
 
www.altstadttheater.de
www.facebook.com/altstadttheater

 

Spielplan Altstadttheater Januar – April 2017

Januar 2017
Fr 06.01.17 20:30 Lida Winiewicz: Paradiso
So 08.01.17 20:30 Poem: Jahresabschlusskonzert
Do 12.01.17 20:30 Falco Blome: Der Boanlkramer sucht sein Paradies
Fr 13.01.17 20:30 Julian Wittmann: Raubullad
Sa 14.01.17 20:30 The Sensational Skydrunk Heartbeat Orchestra: King & Queen
So 15.01.17 20:30 David Greig & Gordon McIntyre: Eine Sommernacht
Do 19.01.17 20:30 Lida Winiewicz: Paradiso
Sa 21.01.17 20:30 Karl Valentin: Warten Auf Karl
So 22.01.17 20:30 David Greig & Gordon McIntyre: Eine Sommernacht
Sa 28.01.17 20:30 David Greig & Gordon McIntyre: Eine Sommernacht
So 29.01.17 20:30 Karl Valentin: Warten Auf Karl

Februar 2017
Do 02.02. 20:30 Karin Rabhansl: Anna
Fr 03.02. 20:30 David Greig & Gordon McIntyre: Eine Sommernacht
Sa 04.02. 20:30 David Greig & Gordon McIntyre: Eine Sommernacht
Do 09.02. 20:30 Lida Winiewicz: Paradiso
Fr 10.02. 20:30 André Hartmann: Der etwas andré Chopin
Sa 11.02. 20:30 Falco Blome: Der Boanlkramer sucht sein Paradies
Di 14.02. 20:30 Altstadttheater: Liebe? Ach ne doch nicht
Do 16.02. 20:30 Karl Valentin: Warten auf Karl
Sa 18.02. 20:30 Bettina Krugsperger: Tapetenwechsel
Do 23.02. 20:30 Lida Winiewicz: Paradiso
Fr 24.02. 20:30 Lida Winiewicz: Paradiso
Sa 25.02. 20:30 Karl Valentin: Warten auf Karl

März 2017
Do 02.03. 20:30 Katerina Jacob: Alles nur Theater
Fr 03.03. 20:30 Falco Blome: Der Boanlkramer sucht sein Paradies
Sa 04.03. 20:30 Falco Blome: Der Boanlkramer sucht sein Paradies
Do 09.03. 20:30 Karl Valentin: Warten auf Karl
Fr 10.03. 20:30 Maria Reiter & Christian Gruber: Sonaten, Tangos & Gstanzl
Sa 11.03. 20:30 Premiere Falco Blome: Lola Montez
Do 16.03. 20:30 Falco Blome: Lola Montez
Fr 17.03. 20:30 Falco Blome: Lola Montez
Do 23.03. 20:30 Falco Blome: Lola Montez
Fr 24.03. 20:30 Maxi Grabmaier: Brez’n-Berta
Sa 25.03. 20:30 Karl Valentin: Warten auf Karl
So 26.03. 11:00 Sabine Wackernagel: Links am Paradies vorbei
Do 30.03. 20:30 Lida Winiewicz: Paradiso
Fr 31.03. 20:30 Lida Winiewicz: Paradiso

April 2017
Sa 01.04. 20:30 Falco Blome: Lola Montez
Do 06.04. 20:30 Falco Blome: Der Boanlkramer sucht sein Paradies
Fr 07.04. 20:30 Hundling: Ois Chicago

 

Mehr lesen ... Eröffnung im Altstadttheater | Viel Applaus für die "Ingolstadt Spuren"

Julia Weber34831Ingolstadt | Fliegende Kirchtürme, fragile Objekte aus Schmetterlingsflügeln, Turmalin und Bergkristall in Schmuckkreationen, filigrane Skulpturen aus Insektenbeinen, zwölfflächige Holzklötzchen für den persönlichen Turmbau. Verspielt, geometrisch, ästhetisch und so vieles mehr sind die Objekte der Designerin und Künstlerin Julia Weber alias VON JOTT. Eine, die sich - immer schon -  aufmachte, um die Welt zu sehen und zu verstehen. Ohne Scheu, mit Offenheit, Talent und der Freude am Gestalten und Berühren - und am berührt werden. Und mit der (Hin)Gabe, dies in Objekten und Bildern auch zu vermitteln. Die Ausstellung VON JOTT im Studio Famos - großartig und wunderbar!

Für drei Wochen sind im Studio Famos der Designagentur schnellervorlauf Arbeiten der Künstlerin und Designerin VON JOTT zu sehen und zu kaufen. VON JOTT ist nach Markus Ofner (produkat - Upcycling-Design aus Graz) und SUID THINGS (faires Design aus Südafrika) die dritte Präsentation mit einzigartigem Design, wieder kuratiert von Julia Well.

„Ich liebe Geometrie, Mathematik und ich liebe Insekten.“ VON JOTT

Julia Weber war „immer schon“ fasziniert von Insekten, Natur und Bionik. Sie liebt Technik und Naturwissenschaften, interessiert sich für Psychologie, Astrophysik, Mystisches und hat „immer schon“ gerne gestaltet und gezeichnet. Am besten kann man mit all diesen Interessen und Talenten in der Kunst arbeiten, meinte Julia Weber, und entschied sich für eine Ausbildung an der Fachschule für Produktdesign in Selb und ein Studium für Integriertes Design an der Hochschule Anhalt in Dessau. Nach einem Besuch an der Kunsthochschule in Oslo begann sie als Grafikdesignerin zu arbeiten. VON JOTT im Studio Famos ist ihre erste Ausstellung überhaupt. Danach wird Julia Weber nach Berlin gehen, um sich dort für ihr weiteres Schaffen inspirieren zu lassen. Ob sie nicht Angst habe, in Berlin mit den vielen Künstlern und Kreativen unterzugehen, wird sie im Interview mit Isabella Kreim (Kulturkanal)gefragt. Nein, sagt Julia Weber, sie liebe es unter vielen Leuten zu sein, zu beobachten und sich inspirieren zu lassen. Einfach mal schauen …

Neben VON JOTT wird auch das Schmuckdesign von Rosa Hirn gezeigt. Diese ist gelernte Goldschmiedin und hat Schmuckdesign studiert. Bis August war sie in ihrem Atelier in der Werkstatt Eden im Zehenthof zu sehen. Sie zeigt im Studio Famos tragbare Schmuckcolliers und Ohrringe aus Glassteinen sowie ungewöhnliche Schmuckkreationen, die wie exotische Kopfbedeckungen wirken, durchsichtige Tiefsee-Kunst-Objekte aus Plastik, die man als Schmuck tragen kann, die aber auch geheimnisvolle Installationen sind, nur dazu gemacht um mit Licht und Schatten zu zeichnen.


Bis 17. Dezember 2017 hat das Studio Famos geöffnet
Montag bis Samstag von 10 – 19 Uhr
Harderstraße 22

Mehr lesen ... Ankündigung: Pop-up-Store Studio Famos mit VON JOTT und Rosa Hirn 

kulturkanal ingolstadt logoIsabella Kreim hat im Kulturkanal ein Interview mit der Designerin und Künstlerin VON JOTT geführt, das man hier nachhören kann | Fliegende Türme, Objekte aus Insektenbeinen

 

 

 

 

Text & Fotos © Petra Kleine 

Fliegende Architektur, geometrische Objekte aus Schmetterlingsflügeln, Schmuck aus Bergkristall, Perlen und Turmalin, Dodekaeder aus Insektenbeinen, zwölfflächige Bauklötzchen  – verspielt, geometrisch, filigran und schön sind die Produkte und ästhetischen Objekte der Designerin Julia Weber, die das Studio Famos jetzt für 3 Wochen zeigt. Der Pop-up-Store der Designagentur schnellervorlauf wird mit VON JOTT, so der Künstlername der jungen Designerin, auch zur temporären Galerie.

IFG K10 Gaeste 348Ingolstadt | Under Construction! Unter diesem Motto hatte die städtische Wirtschaftsförderung IFG die Kultur- und Kreatiwirtschaft in das freie Kulturzentrum KAP 94 eingeladen. Zum Vernetzungstreffen kamen etwa 50 Vertreter*innen der kreativen Branchen.

Nach einem erfolgreichen Auftakt im September (hier lesen) standen diesmal Netzwerke und Selbstorganisation im Mittelpunkt. Warum Selbstorganisation wichtig ist und wie dieser schwierige, langwierige und mit Sicherheit arbeitsintensive Prozess erfolgreich angegangen und umgesetzt werden kann, haben die Gastreferenten Jens Kobler (Kreative Klasse e.V. Ruhrgebiet) und Frank Zumbruch (www.kreativregion.de und Kreativwirtschaftszentrum Mannheim) dargestellt.

Selbstorganisation

In Ingolstadt soll im nächsten Schritt nun die Selbstorganisation der Kreativen vorangebracht werden. Dabei gibt es bei einigen Branchen bereits Berufsvertretungen und freie Foren. So sind die den Architekten berufsständisch und frei organisiert (BdA, Architekturforum des Kunstvereins) ebenso wie die Kunstschaffenden (BBK Ingolstadt/Obb. Nord). Netzwerke wie K10, das Coworking-Bureau Eineinhalb, Achtung Kultur sind schon bestehende, branchenübergreifende Vernetzungsstrukturen. Andere Branchen und ihre Akteure in den Märkten müssten sich noch finden. Daher sollen zunächst für die einzelnen Teilmärkte* Kontaktpersonen bzw. Teilmarktreferenten gefunden werden.

Aufgaben dieser Teilmarktvertreter sollen sein, die einzelnen Branchen sichtbar machen, ihre Akteure und Strukturbedarfe vorzustellen und letztlich Handlungsdruck auf Verwaltung und Politik erzeugen zu können. Nicht zuletzt soll die Aufmerksamkeit der klassischen Wirtschaft auf die Kompetenzen der kreativen Dienstleister gelenkt werden, sodass neue Kontakte und natürlich auch Geschäftsbeziehungen entstehen können. Dazu gehört, die Leistungen zeigen, die die Kultur- und Kreativwirtschaftler der Stadt erbringen. DIE IFG wird den Prozess weiterhin aktiv unterstützen. Sie weiß um die Bedeutung der Kreativ-Branchen für den Standort und hat selbst großes Interesse an guten Informationsstrukturen und klaren Zielen, die die Kreativwirtschaft insgesamt bzw. für die einzelnen Teilmärkte entwickelt.

Das Findungsteam - jetzt anmelden

Zur Findung der Teilmarktreferent*innen soll es nun ein kleines Team geben, das sich bereits Mitte Januar wieder trifft. Interessierte dafür melden sich bei bis zum 14.12.2016 bei Alexandra Kröner, per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Kultur- und Kreativwirtschaft Ingolstadt | Bilder vom zweiten Vernetzungstreffen im KAP 94 © Petra Kleine

 

Aufmacherfoto: © IFG | Reihe hinten vrnl: Jens Kobler, Alexandra Körner, Lisa Stemmer, Ines Weinfurtner, Günter Merkl; vorne: Frank Zumbruch, Petra Kleine


localgoods348 2Ingolstadt | LOCAL GOODS geht mit Produkten aus Ingolstadt in die zweite Runde. Monika und Daniel Lichtwald ermöglichen wieder fünf Tage lang zehn Kreativschaffenden aus Ingolstadt den neuen Pop-up-Store* in Ingolstadt. Nach dem Motto „Wer was bewegen will, muss was bewegen“ gibt es dieses Jahr wieder einen neuen Laden - in der Harderstrasse Nr. 10.

Der Shop LOCAL GOODS eröffnet am Donnerstag 08.12. Uhr und ist bis Dienstag 13.12., täglich von 11-20 Uhr geöffnet.

* In Pop-up Stores und temporären Shops in Ingolstadt verkaufen DesingnerInnen, Kunstschaffende oder kleine Labels ihre Produkte und Artikel für eine kurze Zeit. Für wenige Tage oder wenige Wochen poppen diese Läden auf ... Aktuell gibt es das Studio Famos (Harderstraße 22, 8. - 17. Dezember), die LOCAL GOODs (Harderstraße 10), und ähnlich vom Forum für angewandte Kunst (FAKten e.V.) den Konzeptstore „Das gibt’s nur einmal“ in der Moritzstr. 4. Wichtig: Immer nur kurze Zeit!

 

von Jott Portrait 348Ingolstadt | Die dritte Auflage des Studio Famos Pop-up-Stores lädt zwei junge Designerinnen ein, die sich an nichts halten. Weder an der Definition von Produktdesign, Kunst und Grafik, noch bei der Produktauswahl. Einig sind sich von Jott alias Julia Weber und Rosa Hirn aber bei der Herstellung. Die übernehmen die zwei Designerinnen am liebsten selbst. Und präsentieren die in grenzenlose Fantasie gehüllten Ergebnisse diesmal zusammen. Diese handeln von atomaren Verbindungen und gehen bis unter die Haut, winden sich als Illustrationen auf Papier, reflektieren über die bekannten Bauwerke der Stadt, die zu schweben scheinen und zeigen u.a. Formen und Materialien, die sich zu aufwändigem Schmuck zusammenfügen. Die Idee wird selbstverständlicher Mitspieler der Funktion, indem sie mit unseren Erwartungen bricht, unseren Blickwinkel mit Witz, Ironie erweitert und diesen mit einer eindeutigen, wiedererkennbaren Designsprache in Frage stellt.

Die gebürtige Ingolstädterin Julia Weber (Foto) arbeitet nach der Berufsfachschule für Produktdesign, dem Studium des Integrierten Designs an der Hochschule Anhalt im Fachbereich Kommunikationsdesign sowie einem Aufenthalt an der Kunsthøgskolen i Oslo, Norwegen als freie Produkt- und Grafikdesignerin. Rosa Hirn wuchs in Mannheim auf studierte nach dem Besuch der Goldschmiedeschule in Schmuckdesign in Pforzheim und lebt und arbeitet in Berlin.

Wer sich auch an Weihnachten an keine Regeln halten will und außergewöhnliche, handgemachte Designobjekte regionaler Nachwuchstalente sucht, wird zwischen 8. bis 17. Dezember garantiert fündig. Julia Weber ist während des gesamten Ausstellungszeitraums persönlich anwesend.

VON JOTT ist der dritte offizielle Store nach dem Sommer-Store SUID THINGS mit Design aus Südafrika und Produkat mit Upcycling design aus Graz, mit dem das Studio Famos am 10. März seine Eröffnung gefeiert hat.

Übrigens: Für ganz Spätentschlossene veranstaltet Studio Famos kurz vor Weihnachten noch einen Abverkauf mit Produkten der letzten Stores. Genauere Infos werden noch bekanntgegeben.

Über Studio Famos | Überregionale Designer nach Ingolstadt zu holen und allen Design- und Kulturinteressierten einen sicheren Hafen an Inspiration, Austausch und nachhaltigen Produkten jenseits der Massenfertigung zu bieten: Das ist das Ziel und die Motivation von Sigrid Diewald und ihrem Team der Designagentur schnellervorlauf, die seit 10. März 2016 unter dem hauseigenen Label „Studio Famos“ Pop-up-Stores veranstalten. Designer und Anhang 8 Logo studio famosKreative können im Rahmen des Pop-up-Stores ihre Produkte der Öffentlichkeit vorstellen und verkaufen. Das Studio Famos versteht sich als Plattform und Drehscheibe für neue Ideen, Konzepte und Produkte, die sich durch ihre besondere Berücksichtigung ökologischer, sozialer und/oder qualitativer Aspekte auszeichnen. Studio Famos verfolgt dabei einen klaren Industriedesignschwerpunkt im Selbstverständnis einer Galerie, eines Shops und eines übergreifenden, kulturellen Treffpunkts. Nur hochwertige, neuartige, überzeugende Konzepte und Produkte, die man in Ingolstadt schwer bis nicht findet und die bestimmten ästhetischen Anforderungen entsprechen, werden ausgestellt. Die Dauer des Pop-up-Stores beträgt zwei bis drei Wochen und ist je einem Aussteller (Privatperson, Organisation, Verein, Unternehmen – national und international – keine Ketten, keine Konzerne!) oder einem Thema (z. B. Inneneinrichtung, Taschen, Nationen, Kulturen, Schmuck, Technik, Büro, Sport etc.) gewidmet.

Öffnungszeiten VON JOTT

08.12. – 17.12.16
Montag – Samstag
10.00 – 19.00 Uhr

VON JOTT
www.vonjott.com

Rosa Hirn
www.rosahirn.de

STUDIO FAMOS
Pop-up-Store
www.studiofamos.com
Harderstraße 22
85049 Ingolstadt

Kleinherne Die Aktion Buchcover 348aEs musste wohl so kommen. Kleinherne erzählt eine Geschichte. Und er erzählt viele Geschichten. Zumindest im Ansatz. Er würfelt eine Gruppe zusammen, 6 Personen, 3 Männer, 3 Frauen, unterschiedlicher Nationalität. Und anhand dieser Gruppe zeigt er, wie schwierig, oder wie unmöglich das Agieren in einer Gruppe ist. Zusammen eine Aktion planen, sie durchführen, zusammen zu bleiben, dazu braucht es Disziplin und Entschiedenheit. Aber alle sind geprägt von den vielen Geschichten, den Geschichten in ihrer Geschichte. Sie stecken in der Vergangenheit, in der Geschichte ihrer Eltern, deren Fehler sie bedenkenlos wiederholen. Bis zu den Knien im Quark der Vergangenheit, treten sie den Quark zu Käse. Jegliche Form privater Äußerung gerinnt zu Ideologie. Esse ich Fleisch oder nicht? Es ist eine politische Diskussion, und der Fleischesser ist der Klassenfeind. Treue, Monogamie? Begriffe der absterbenden Klasse. Eifersucht ist bourgeois, wir stehen darüber. Und weinen in die Kissen. Um uns herum gerät die Welt ins Wanken, aber wir kämpfen unsere kleinen Kriege. Und irgendwann verlangen die vielen durchgesoffenen Politgespräche nach einer Konsequenz. Wenn einer die Wahrheit ausspricht: Ihr redet nur, zum Handeln fehlt euch die Konsequenz, dann kann man sich nicht lumpen lassen, verabredet sich zum konspirativen Treff in einem Haus in Meeresnähe.

Erst bricht das Unheimliche in die Geschichten, tote Tiere; Männer, die nachts das Haus umschleichen. Dann bricht eine brütende Hitze aus. Die Nerven liegen bloß, die Sinne auch. Wer nicht für die Aktion ist, wird ausgeschlossen. Zum Glück gibt es Alkohol, nicht zu knapp. Später auch noch Dope.  Das Haus, das Meer, der Sex. Was wird das, ein anstrengender Urlaub, oder doch der bewaffnete Kampf. Alle sind auf sich bezogen, nicht in der Lage kollektive Entscheidungen zu treffen, und das ist vielleicht auch gut so. Der Einzelkämpfer schlägt zu. Er sprengt eine Tankstelle, es gibt Verletzte. Der Täter setzt sich ab, der Rest bleibt zurück. Mit dem letzten Joint wird auch noch ein Waldbrand verursacht. Wir tauchen erstmal alle ab, möglichst nicht Paris, besser Provinz. Wenn sich die Wolken verzogen haben, können wir neu nachdenken. Wir verstecken uns im Spießertum. War`s das? Bon jour, tristesse!

Das liest sich spannend wie ein Krimi. Es ist sehr schnell und sehr fraktal erzählt. Denn es gibt in der Personage keinen Erzähler, Kleinherne lässt sich die Fäden nicht aus der Hand nehmen. Er entscheidet, was der Leser erfährt, und was nicht. Er zeigt Aspekte der Figur, vieles ist Erinnerung. Wendet die Figuren, wie unter einer Lupe. Beschreibt Momente der Vergangenheit. Die haben vielleicht die Menschen zu dem werden lassen, was sie sind. Aber vielleicht sind sie auch nur die Produkte der 1. Welt. Zu selbstbezogen, zu egoman. Eine ziemlich illusionslose Abrechnung mit Aktionismus. Wir haben uns gefallen in der Attitude des Revolutionärs.  Was bleibt? Eine jüngere Generation, mit neuen Protestformen? Wenig Hoffnung, denn dieser Roman zeigt auch, wie unfähig wir sind, uns von der Vergangenheit zu befreien. Die Revolutionäre verschwinden im neuen Spießertum, die Leichen, die zurückbleiben, sind ein Versehen.

Donald Berkenhoff

 

 

kleinherne bild180Michael Kleinherne | Die Aktion. Bayerischer Poeten- und Belletristik-Verlag Reichertshofen 2016, 230 Seiten, 9 Euro.

"Die Aktion" ist das dritte Buch des Autors, 1964 in Westfalen geborenen, lebt und arbeitet in Eichstätt als Literaturdozent an der Uni Eichstätt, ist Mitorganisator des Festivals LiteraPUR.

2012 literarisches Debüt mit dem Erzählband "Drehpause". Buchbesprechung Drehpause hier

2014 Novellenband "Daniel" -  Besprechung der Novelle von Donald Berkenhoff hier

Nächste Lesung | Michale Kleinherne - Die Aktion. Zwei Wochen im August | Freitag, 13. Januar, 20 Uhr, Vronis Ratschhaus Ingolstadt Mit Musik von Rudi Trögl an der Gitarre.

 

 

 

gabriel engert johannes hauser 348Ingolstadt | Das Rathaus öffnet sich den Künstlern der Stadt und zeigt in seinem Foyer den Fotografen Johannes Hauser mit seiner Ausstellung „nach oben“. Hauser arbeitet auch als Journalist und ist seit 2016 Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler Ingolstadt und Oberbayen Nord.

Dem Fotografen geht es darum, einen neuen Blick auf vermeintlich Bekanntes anzubieten. Ein Anspruch, den Kunst oft formuliert. Faszinierend, wie dies Johannes Hauser gelingt!

Jede der großformatigen Fotografien wird zunächst als ästhetisch schön wahrgenommen, so wie ein Kristall oder der Blick durch ein Kaleidoskop schön ist. Langsam erkennt man ein Motiv, einen konkreten Ort – das Stadttheater mit dem ungewöhnlichen Kronleuchter, den Nordbahnhof, die Harderbastei, den Dallwigk, den Rathausplatz, eine Aussegnungshalle  … Mit jedem weiteren Hinsehen erschließen sich Details, versucht man als Betrachter den Standort der Kamera einzunehmen und nach oben nachzuvollziehen. Ingolstadt - überraschend selbst für die noch mit Schutterwasser getauften Alt-Ingolstädter, die eben doch nicht jede Perspektive ihrer Stadt kennen und diese durch das Auge des Fotografen noch einmal ganz neu entdecken. Verblüffung und Begeisterung bei der Ausstellungseröffnung. Dabei sind die Bilder nicht digital verändert. „Der Kreis-Effekt ergibt sich rein optisch durch den Einsatz eines Fischaugen-Objektivs“, beschreibt Hauser den technischen Teil des Gelingens. „Durch die extreme Perspektive mag der Betrachter seinen Zugang und damit seine Haltung zu einem Ort, den er bereits auf hunderten Fotografien gesehen oder persönlich erlebt hat, neu finden.“ Hausers Blick geht dabei zunächst nach oben, also weg von unserer Alltagsperspektive. Durch das Fischauge ergibt sich ein extremer 360 Grad Rundumblick und es fängt damit auch noch unendlich viele Details am Rande mit ein. Die Ausstellung bleibt trotz dieser immer gleichen Technik spannend und faszinierend, weil Johannes Hauser immer wieder neue Situationen fokussiert und ideenreich in Szene setzt: Innenräume, Plätze, eine Gruppe von Menschen, eine Narzissenwiese … Jedes Bild eine eigene Welt, in die man lang und durchaus meditativ hineinschauen kann und in der sich immer wieder Neues erschließt.

Auf der Homepage von Johannes Hauser www.johannes-hauser-fotografie.de kann man die vielen verschiedenen Motive sehen – aus Ingolstadt und aus vielen Orten weltweit, der der Fotograf bereist hat. Exklusiv sogar den Deutschen Bundestag, den er als Erster fotografisch erfassen durfte. Die Bilder sind auch zu kaufen – Kontakt am besten über seine Homepage.

Das Institut für digitales Lernen hat die Ausstellungen wieder medial erweitert. QR-Codes zu jedem Bild ermöglichen den virtuellen Zugang zu Informationen über das Bildmotiv, sehr lesenswerte Hintergründe und Fotos zur Entstehungsgeschichte.

Die Ausstellung ist zu sehen im Neuen Rathaus, unten in der Eingangshalle und im 2. Stock im Foyer vor dem Sitzungssaal des Stadtrates. Sie soll der Auftakt sein, dort auch künftig Ingolstädter Künstlerinnen und Künstler zu zeigen, so die Idee von Oberbürgermeister Christian Lösel, der die Ausstellung eröffnete.

www.johannes-hauser-fotografie.de

Ausstellung „nach oben“ vom März 2016 in der Harderbastei mit der Laudatio von Christian Silvester – hier nachlesen

 

paolo lumpi 348Ingolstadt | Christian Paulus aka Paolo Lumpi ist einer der neuen Künstler des Berufsverbands Bildender Künstler 2016. Seine Austellung HADERLUMPEN* Schanzer Ansichten und Aussichten ist aktuell zu sehen. Was in den Aussichten, also dem Blick in die Zukunft, schon anklingt ist seine Haltung als Künstler und Architekt: zeitkritisch, nachdenklich, politisch, heimatverbunden. Er blickt als Romantiker und Ästhet auf seine Stadt und begleitet diese Perspektive mit lakonischem Witz, ökologischem Wissen und einem breitem Themenfeld: vom Vorgarten bis zum Klimaschutz, von der historischen Stadtsilhouette bis zu den Chemtrails des energieverschwenderischen Flugverkehrs, die sich wie ein Netz über die Stadt legen, über Landschaften, Raffinerien, touristische Orte und vor Horizonten auftauchen. Bis zum 11. Dezember ist die Ausstellung in der Ladengalerie COLORIA zu sehen, auch das Buch HADERLUMPEN ist dort erhältlich.

Der Künstler setzt die Aquarelltechnik gekonnt für seine eigenwilligen Stadtansichten ein. Er hat längst eine kleine Fangemeinde, auch in den sozialen Netzwerken, in denen er nicht nur seine Aquarelle zeigt, sondern auch kleine Geschichten erzählt, nicht zuletzt zu Baukultur und Stadtentwicklung. Diese ist von Berufs wegen schon Thema des Architekten, der seit vielen Jahren in Ingolstadt arbeitet, auch im sozialen Wohnungsbau. Und auch daraus treiben ihn Themen um: Flächenschonendes Bauen in der Wachstumsstadt und wie es in der Bauwirtschaft zugeht, der ständig steigende Termin- und Kostendruck, immer neue Vorschriften zu Brandschutz oder Energieeffizienz, Fachkräftemangel. Ein Grund für Christian Paulus, dem künstlerischen Arbeiten mehr Raum in seinem Leben zu geben, nun mit einem Buch und der Ausstellung HADERLUMPEN. Seine CD Orang Mutan Klang ist übrigens auch dort erhältlich, Gesang: Paolo Lumpi.

mann 348Der Mann mit der roten Jacke

Immer wieder taucht der Mann mit der roten Jacke in den Bildern auf, welchem dann dieses oder jenes begegnet – ein Gedanke, ein Radfahrer, eine Fehlplanung, ein Missgeschick … Er könnte für den Künstler selbst stehen. Zumindest kokettiert jener ein wenig damit - groß, schlank, ein wenig gedankenverloren ist die Figur gezeichnet, beobachtend, forschen Schrittes oder flott mit dem Rad unterwegs, manchmal über den Bildrand hinaus. Der Mann mit der roten Jacke steht wohl für den menschlichen Maßstab, der dem Architekten Paulus ein Anliegen ist. Der Künstler Paulus findet für diese kritische Perspektive Bilder. Immer wieder werden unwirtliche Ecken und Unorte gezeigt, kleine Häuschen, bestückt mit enormen Mobilfunkanlagen, große Kreuzungen für Unmengen von Berufsverkehr gebaut, doch für Fußgänger eher trostlose Weiten, die es zu überwinden gilt. Menschen sieht man kaum, bis auf den einen Protagonisten in roter Jacke. Objekte, Gebäude, Straßen werden gezeigt und der Raum zwischen ihnen. Mit seinen Themen und Bildern erinnert Paulus an die ebenso ruhigen wie offenbarenden Fernsehbeiträge des Heimatfilmers Dieter Wieland.

Nicht nur, aber auch Lokalkolorit

Ingolstadt kann auch Idylle sein, eine Wellblechdatscha am Rand eines Gartens mit Apfelbaum, die rote Citroen-Ente vor dem ehemaligen Nachtcafe Rondell als Erinnerung an Jugendzeiten, der Baggersee mit Mann in roter Badehose, ein Großparkplatz von oben mit (fröhlich) bunten Autos, die Staustufe mit ihren Booten und Stegen, die Frau im roten Badeanzug entspannt auf der Wiese im Freibad, gleich beim Eisbären.

Christian Paulus ist seiner Stadt, daran besteht kein Zweifel, wirklich verbunden. Er bietet mit seinen Aquarellen Lokalcolorit im besten Wortsinn und überrascht immer wieder mit besonderen Ansichten. Doch er weiß eben auch das Unbedachte, Unbeholfene, Störende oder Fehlgelaufene eines Genius Loci darzustellen. Weil Paulus durch die transparenten Farben des Aquarells, feine Linienführung, guten Bildaufbau erst einmal Ästhetik schafft, wird oft nicht gleich klar, ob man einen guten Ort sieht. Drei blaue Mülltonnen in einem Eck sind zugleich dunkler Hinterhof und sehen eben auch irgendwie gut aus. Es sind gerade diese Gleichzeitigkeiten und Doppeldeutigkeiten, die seine Bilder so spannend machen. Und es ist die persönliche Haltung in seinen Arbeiten die uns überlegen lässt, dass und wie Ingolstadt eine dieser „Städte für Menschen“ sein könnte. Eine schöne Schanzer Aussicht. Petra Kleine

 haderlumpen buch

Christian Paulus | HADERLUMPEN
Schanzer Ansichten und Aussichten

Das Buch. Ein Bildband mit 52 Aquarellen.
Limitierte Auflage.

Ausstellung bis  Ende Dezember 2016
Buch und einzelne Bilder als signierte Drucke sowie Originale sind dort erhältlich
Coloria, Am Bachl 43, 85049 Ingolstadt
Di – Fr 10 -18 | Sa 10 - 13

* Haderlump ist ein gebräuchliches Schimpfwort für einen äußerlich eher etwas heruntergekommenen Menschen. Christian Paulus geht bei seinen Haderlumpen zunächst vom Büttenpapier aus, auf dem er malt. Es hat einen großen Anteil an Fasern, recycelt aus Stoffresten, eben den Lumpen. Ein Wort für diese Stofflumpen ist Hader. Ob der Künstler Paulus alias Paolo Lumpi auch ein Haderer ist, kann einfach ein weiteres Wortspiel sein, muss aber nicht.

Text/Bilder: Petra Kleine

bildermarkt 348Auch dieses Jahr lädt der BBK alle Kunstschaffenden der Region wieder zum traditionellen Ingolstädter Bildermarkt ein. Jeder, ob Profi, Nebenerwerbs- oder Hobbykünstler*in kann maximal zwei Arbeiten einreichen. Die Werke werden nicht juriert.

Zulässig sind alle Techniken. Aufhängevorrichtungen und bruchfeste Glasrahmen sind notwendig. Die Arbeiten müssen beschriftet sein, mit Kontaktdaten des Künstlers, Titel und Preis der Arbeit. Zusätzlich muss eine selbstklebende Bildbeschriftung in der Größe eines Adressaufklebers mit abgegeben werden, auf dem ebenfalls Künstler und Werk bezeichnet werden.  

Einreichung ist am Montag, 28.11.2016 von 09.00 Uhr - 17.00 Uhr

Eröffnung ist am Sonntag den 08.12.2016  mit einem Weißwurstfrühstück um 11.00 Uhr.  
 
Anlieferung der Bilder und Ausstellung:  
Harderbastei  
Oberer Graben 55  
85049 Ingolstadt  
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
0841-9312 754

Kurze Parkmöglichkeit zum Be-und Entladen im Hof der Bastei.  
Für Teilnehmer die keine Mitglieder des BBK Obb. Nord und Ingolstadt e.V. sind fällt eine Bearbeitungsgebühr von 20 € an.

Susanne Pohl 2016km2 348Ingolstadt | Susanne Pohl ist bildende Künstlerin, lebt und arbeitet in Neuburg. Sie ist eine der Neuaufnahmen 2016 beim Berufsverband Bildender Künstler BBK Ingolstadt-Oberbayern.

Susanne Pohl befasst sich bereits seit den 1990er Jahren mit Malerei, Grafik und Radiertechniken. Sie hat zahlreich ausgestellt und ist in verschiedenen Galerien, u.a. in Salzburg, vertreten. In der Region stellte sie Arbeiten zuletzt auf der Kunstmesse 2016 in Ingolstadt aus und zeigte dort vor allem Radierungen wie Sturmwiese, Knospen, Bachlauf im Moor, nahm Flora und Landschaften in den Blick. Sie greift mit ihren Arbeiten auch innere Bilder, Gedanken und Beziehungen auf und setzt sie in ausdrucksstarke Bilder um. Die studierte Psychologin arbeitet auch kunsttherapeutisch mit der „Kunst als Weg“.

Mehr über die Künstlerinwww.pohl-kunst.de oder auf der Künstlerinnen-Seite des BBK | Susanne Pohl

 

short stories

Gemeinsam mit dem Künstler Stephan Wanzl-Lawrence hat Susanne Pohl - aktuell und neu - short stories veröffentlicht.  Wanzl-Lawrence ist in Ingolstadt geboren, lebt in Neuburg, arbeitete als Künstler, Grafiker und Dozent an der THI.  Die beiden haben sich Ende 2015 künstlerisch kennengelernt. Ineinandergreifend gemeinsam gezeichnet, gemeinsam geschrieben im Dialog sind diese shortstories entstanden. Sie setzen sich gegenseitig in Gang mit spontanen Ideen und schreiben oder zeichnen die Geschichten fort. Und so sind Worte und Texte, Linien und Zeichnungen ein Impuls für das Gegenüber, um weiter zu zeichnen oder zu schreiben und gemeinsam eine Geschichte zu erzählen „zart und gewaltig, kindlich und erotisch, voller Harmonie, Konflikt, Absurdität und Geheimnis“, wie die beiden es selbst beschreiben.

ss1

 

Einblick in die short stories und auch die Möglichkeit zu bestellen hier bei Susanne Pohl und Stefan Wanzl-Lawrence.

shortstories 6

 

Bildnachweis | oben Susanne Pohl (c) P. Kleine | Foto unten und Zeichnung (c)Pohl und Wanzl-Lawrence

Susanne Pohl befasst sich bereits seit den 1990er Jahren mit Malerei, Grafik und Radiertechniken. Sie hat zahlreich ausgestellt und ist in verschiedenen Galerien, u.a. in Salzburg, vertreten. In der Region stellte sie Arbeiten auf der Kunstmesse 2016 in Ingolstadt aus und zeigte dort vor allem Radierungen wie Sturmwiese, Knospen, Bachlauf im Moor, nahm Flora und Landschaften in den Blick. Sie greift mit ihren Arbeiten innere Bilder, Gedanken und Beziehungen auf und setzt sie in ausdrucksstarke Bilder um. Die studierte Psychologin arbeitet auch kunsttherapeutisch mit der „Kunst als Weg“

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