Sonntag, 07 April 2019 18:24

348logoneuesichtIngolstadt | Neue Sicht e.V. lädt ein zur Auftaktveranstaltung am 8. April um 19 Uhr im Altstadttheater. Neue Sicht e.V. vernetzt die Kulturschaffenden und die Kreativen in und um Ingolstadt, macht ihr Potential sichtbar, vertritt ihre Interessen und gestaltet aktiv mit.

Eingeladen sind alle, die sich für den neuen Verein interessieren, aber im Besondern natürlich die Kreativen der Stadt und der Region 10 rund um die Städte Eichstätt, Neuburg, Pfaffenhofen, Schrobenhausen.

Am Auftaktabend werden die Inhalte und Vereinstätigkeiten vorgestellt, Veranstaltungsformate und auch die Ziele des Vereins. Begrüßen werden sie der Vorstand, Sigrid Diewald, Sabrina Wobker, Helene Brem-Keil, die Gründungsmitglieder, sowie Kevin Reichelt der durch den Abend begleiten wird. 

Der Kreativmarkt unterteilt sich in folgende Bereiche: Buch-, Architektur-, Presse-, Werbe-, und Kunstmarkt, sowie Film-, Musik-, Rundfunk-, Designwirtschaft, als auch Software- | Games- Industrie und Markt für darstellende Künste.

 

 Unten die Bilder vom Abend. Neue Sicht voraus!

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: © Petra Kleine

 

Dienstag, 11 September 2018 11:36

KUK 348 netzwerke unterzeichnungIngolstadt | Regensburg | Bad Berneck | „Dass Kreativwirtschaft irgendwie cool ist und einem Standort oder einer Region einen zusätzlichen Glanz verleiht, ist mittlerweile angekommen, “ fasst Sigrid Diewald die Initiative bayerischer Kreativ-Netzwerke zusammen, die jetzt in Ingolstadt ein gemeinsames Positionspapier unterzeichnet haben. Woran es fehle in Bayern fehle, so Diewald, sei konkrete, sinnvolle und nachhaltige Unterstützung.

Gemeinsam fordern die drei bayerischen Netzwerke - das freie Akteurs-Netzwerk aus Ingolstadt, das Kreativunternehmer-Netzwerk KÜKO e.V. aus Oberfranken und das Forum Kreativwirtschaft e.V. aus Regensburg - daher bessere Förderung durch die Staatsregierung. Sie werden künftig verstärkt gemeinsam für die bayerische Kultur- und Kreatviwirtschaft eintreten und im aktuellen Landtagswahlkampf auch Wahlprüfsteine aufstellen.

Hintergrund für die landesweite Kooperation, die am 3. Juli in Rahmen des monatlichen Netzwerktreffens der Kreativwirtschaft in Regensburg bekannt gegeben und in Ingolstadt offiziell unterzeichnet wurde, ist die beunruhigende Veränderung in der Landespolitik. Einen herben Schlag hatte die Staatsregierung der Kultur- und Kreativwirtschaft nach der Kabinettsumbildung der bayerischen Kreativwirtschaft versetzt: Statt wie bislang die Aktivitäten gebündelt im Wirtschaftsministerium anzusiedeln, sind die Zuständigkeiten seit März völlig zerfasert. Wichtige Branchensegmente kommen gar nicht mehr vor. Ein Zusammenschluss der bayerischen Akteurs-Netzwerke fordert nun, dass die Staatsregierung sich zu ihrer Verantwortung bekennt. „Vor dem Hintergrund, dass der Beitrag der Kreativwirtschaft zum Bruttoinlandsprodukt noch vor der chemischen Industrie und der Energieversorgung liegt, ist diese stiefmütterliche Behandlung völlig unverständlich“, ärgert sich Carola Kupfer (Foto 4. v. li.), Sprecherin des neuen Zusammenschlusses, aus dem freien Akteurs-Netzwerk Ingolstadt, dem Kreativunternehmer-Netzwerk KÜKO e.V. aus Oberfranken und dem Forum Kreativwirtschaft e.V. aus Regensburg . Bei dem Treffen in Ingolstadt wurde daher nicht nur eine landesweite Kooperation vereinbart, die – wie in anderen bayerischen Wirtschaftszweigen längst Standard – stärkere Vernetzungen mit erheblichem Mehrwert für alle beteiligten Kreativschaffenden bringen soll, sondern auch ein entsprechendes Positionspapier verabschiedet. Vorbild ist dabei das sächsische Modell, das aus der Branche für die Branche aktiv ist und dabei Wirtschaftsförderung auf Landesebene erfolgreich gestaltet.

KUK 3netzwerke 6Kreative 720

Zur Erinnerung: Im Jahr 2009 gab die Bundesregierung über das Büro für Kulturwirtschaftsforschung erstmals eine Studie zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Auftrag, die erstaunliche Ergebnisse zutage brachte. So stellte sich beispielsweise heraus, dass der Beitrag der Branche zum Bruttoinlandsprodukt in ihrer Gesamtheit mit den Segmenten Architektur, Buch, Film, Design, Werbung, Musik, Computer & Games, Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Rundfunk und Fernsehen, Presse und Sonstiges noch vor dem der chemischen Industrie und der Energieversorger lag. Folgerichtig entschied sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie dazu, fortan jährlich einen Monitoring-Bericht über den Status der Branche im gesamtwirtschaftlichen Kontext zu veröffentlichen und sie gezielt zu fördern. Das Ergebnis war eine Art Weckruf in Deutschland: Überall taten sich Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammen, bildeten Netzwerke, gründeten Vereine und – im Idealfall – prosperierende Kreativzentren. Und dort, wo die Branche sichtbar wurde, blieb der Erfolg nicht aus. Neue Arbeitsplätze, Firmengründungen und spannende Kooperationen mit traditionellen Wirtschaftsunternehmen gehören ebenso dazu, wie wichtige Impulse für Standortattraktivität und Bildungslandschaften. Kurz: Mit der Emanzipation der Kreativwirtschaft ist es gelungen, einen wichtigen deutschen Innovationsmotor sichtbar zu machen und seine Potenziale bewusst zu entwickeln.

Gemeinsame Identität der Kreativ-Branchen ist entscheidend

Umso erstaunlicher ist es, dass trotz der klaren Richtung der Bundesregierung ausgerechnet Bayern, dessen Landeshauptstadt sich immerhin ein erfolgreiches Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft leistet, seit kurzem eigene Wege geht, die von den Akteuren zwangsläufig mit Besorgnis gesehen werden. Knackpunkt ist die organisatorische und politische Zersplitterung einer Branche, deren so wichtiges Branchenverständnis gerade erst entstanden ist. Während sich regional Netzwerke, Vereine und Cluster bilden und überregional Kooperationen eingehen, während deutschlandweit mit Unterstützung des Bundes sogar ein Bundesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft seine Arbeit aufgenommen hat, steuert die Bayerische Landesregierung heftig dagegen. „Für die vielen bayerischen Akteurs-Netzwerke, die in den Kommunen teilweise gut mit den Ämtern für Wirtschaftsförderung zusammenarbeiten, ist das ein großer Rückschritt“, fasst Sigrid Diewald vom Ingolstädter Akteurs-Netzwerk das Unverständnis der Betroffenen zusammen. „Die Identität als Branche ist ein entscheidender Faktor für Lobbyarbeit und wirtschaftlichen Erfolg.“

Konkret zeigt sich der bayerische Gesinnungswandel in einer neuen Zuordnung der Zuständigkeiten: War die Kultur- und Kreativbranche bislang sinnvollerweise unter dem Dach des Wirtschaftsministeriums mit einem eigenen „Referat für Kultur- und Kreativwirtschaft“ angesiedelt, wurde sie nun – ohne Rücksprache mit den Akteuren – auf verschiedene Referate aufgeteilt. So unterstehen die Segmente Film, Software & Games und Rundfunk plötzlich der Abteilung P für Digitales und Medien direkt in der Staatskanzlei. Im Wirtschaftsministerium hat man die Kompetenzen dezentralisiert: Während sich das Referat Innovation in Abteilung IV – Innovation, Forschung, Technik, Digitales – nun um Design, Architektur und Werbemarkt kümmern soll, hat das Referat 45 – Luft, Raumfahrt und Mobilität – die Aufsicht über das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft, kurz bayern kreativ, übernommen. Alle anderen Segmente der Kreativwirtschaft, also Buchmarkt, Musikwirtschaft, Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Pressemarkt und Sonstiges, tauchen im Organisationsplan der Staatsregierung gar nicht mehr auf; das zuvor zuständige Referat existiert nicht mehr.

Zersplitterung der Kompetenzen in Bayern

„Es stellt sich für uns natürlich die Frage, warum die bayerische Landesregierung diesen Weg eingeschlagen hat“, wundert sich Carola Kupfer, die auch dem Regensburger Verein Forum Kreativwirtschaft vorsteht. „Sinn ergibt das unserer Meinung nach jedenfalls nicht, im Gegenteil: Dieses gezielte Ausbremsen einzelner Segmente der Kreativwirtschaft dürfte sich negativ auf das Selbstverständnis der gesamten Branche, auf deren Organisationsstrukturen und damit Wirtschaftsleistung auswirken – regional und landesweit. Denn gerade durch das Zusammenwirken der zuvor sehr heterogen arbeitenden Teilsegmente sind innovative und förderungswürdige Strukturen entstanden, die so mittelfristig wieder ausgehebelt werden. Für uns ist diese bayerische Alleingang daher eine völlig unverständliche Entwicklung.“

Dass sich die bayerische Landesregierung seit jeher schwer mit den Bedürfnissen der Kultur- und Kreativwirtschaft tut, beweisen bislang enttäuschende Initiativen wie bayern kreativ. Der positive Impuls, der ursprünglich durch die „Anlaufstelle für alle Künstler, Kultur- und Kreativschaffenden in Bayern“ gegeben werden sollte, versandet derzeit in der Fläche. Sichtbar und messbar wird das an der Tatsache, dass die top-down initiierten bayern kreativ-Angebote bereits erfolgreich agierende Akteure der Kreativwirtschaft nicht interessieren. Lediglich Aktionstage und Erstberatungen für Studienabgänger oder (Quer-)Einsteiger in die Branche werden wahrgenommen – eine Aufgabe, die nur einen Bruchteil des eigentlichen Anspruchs abdeckt und häufig im zweiten Schritt ratlose Akteure zurücklässt. Die bereits bestehenden Akteurs-Netzwerke und Kreativunternehmen werden von bayern kreativ nicht eingebunden, ihre konkreten (wirtschaftlichen) Ziele nicht berücksichtigt. Sinnvolle und zielgerichtete Wirtschaftsförderung oder Nachhaltigkeit in der Fläche sieht definitiv anders aus.

Dennoch lässt sich der bayerische Staat bayern kreativ eine ordentliche Fördersumme kosten. Wofür der Etat von einer Million Euro im Jahr bislang ausgegeben wurde, ist nicht nachvollziehbar – bei den Akteuren ist bislang wenig angekommen. Wünschenswert wäre in Zukunft ein Weg, der die bestehenden Akteurs-Netzwerke als Wissensträger aktiver einbezieht, das Angebot am tatsächlichen Bedarf orientiert und insgesamt transparenter im Umgang mit Fördergeldern agiert.

"Ein verbindlicher Ansprechpartner und Budget für Projekte"

„Was wir brauchen“, erläutert Sabine Gollner, Vorsitzende von KüKo e.V., „ist ein verbindlicher Ansprechpartner in der Landesregierung, der die Besonderheiten und Stärken dieser sehr heterogenen Branche begreift. Er muss die Chancen erkennen, die in kreativen Ideen als Motor für innovative Entwicklungen stecken. Aktionismus nützt hier nicht; es geht um konkrete Projekte, die mittel- und langfristig Sicherheit und Perspektive bieten. Und für diese Projekte brauchen wir Budget!“

In Regensburg und Ingolstadt war man sich jedenfalls einig, bei der Landesregierung nachzuhaken. Die bevorstehenden Landtagswahlen im Herbst wollen die Vertreter der unterschiedlichen Akteurs-Netzwerke dazu nutzen, um mit den Kandidaten zu diesem Thema ins Gespräch zu kommen. Schließlich geht es letztendlich um Arbeitsplätze auch in strukturschwächeren Gebieten, um zukunftsfähige Kreativunternehmungen, die Strahlkraft besitzen und ganze Regionen attraktiver machen – und um Standortförderung durch interessante Bildungseinrichtungen und berufliche Perspektiven. „Nun geht es darum, konkrete, sinnvolle und nachhaltige Förderung und Unterstützung zu bieten – und hier ist die Landesregierung gefragt.“ unterstreicht Sigrid Diewald.

Das POSITIONSPAPIER kann man hier lesen oder einfach den pdf-Anhang downloaden.

Ansprechpartner für weitere Informationen/Rückfragen:

Freies Akteursnetzwerk Ingolstadt
Sigrid Diewald
Harderstr. 22, 85049 Ingolstadt

Forum Kreativwirtschaft e.V. Regensburg
Carola Kupfer, 1. Vorsitzende
Wahlenstr. 17, 93047 Regensburg
Ansprechpartner Presse
Christian Omonsky
Tel. 0941 92008-21, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kreativunternehmer-Netzwerk KÜKO e.V.
Sabine Gollner, 1. Vorsitzende
Maintalstr. 123, 95460 Bad Berneck

klein·laut GmbH


Bildnachweise: Fotos Iva Nikolova

Bild 1: v.l.n.r. - Carola Kupfer (Forum Kreativwirtschaft e.V. Regensburg), Sigrid Diewald (Freies Akteursnetzwerk Ingolstadt) und Sabine Gollner (Kreativunternehmer-Netzwerk KÜKO e.V.) unterzeichnen den Kooperationsvertrag als ersten Schritt auf dem Weg zum Landesverband Kreativwirtschaft in Bayern.

Bild 2: Die Teilnehmer des Kooperationstreffens in Ingolstadt: Alexander Häusler, (Freies Akteurs-Netzwerk Ingolstadt), Sabine Gollner und Stadträtin Sandra Schiffl (Kreativunternehmer-Netzwerk KÜKO e.V.),Carola Kupfer (Forum Kreativwirtschaft e.V. Regensburg), Werner Kapfer (Freies Akteurs-Netzwerk Ingolstadt), Florian Rottke (klein·laut GmbH Regensburg) und Gastgeberin Sigrid Diewald (schnellervorlauf gmbh, Freies Akteursnetzwerk Ingolstadt).

 

Dienstag, 27 März 2018 22:32

rusticarum6 348Ingolstadt | Der Pop-up-Store „zeitraum“ ist eröffnet! Die Theresienstraße 13 ist damit eine neue Adresse für Kreativschaffende, Design und Produkte aus der Region. Manuela Vitzthum ist mit ihrer Firma Rusticarum die erste, die den „zeitraum“ gemietet hat. Für die Initiative Cityfreiraum ist der "zeitraum" die Ergänzung einer seit 2014 guten Idee, neue Geschäftsgründungen gezielt in der Innenstadt zu fördern. Das bringe Vielfalt in die Altstadt und Leben in die Leerstände und ist minimaler Aufwand für die Unternehmen, unterstreicht IFG-Chef Norbert Forster die Unterstützung die von der IFG, dem Existenzgründerzentrum und dem Stadtmarketingverein IN-City kommt. Für zwei Monate verkauft und präsentiert nun Manuela Vitzthum regional hergestellte Produkte rund um den Hallertauer Hopfen – feine Spirituosen, Hopfengetränke und vor allem nachhaltiges Upcycling-Design aus alten, oder besser gesagt antiken, Hopfensäcken - edle Unikate, handgenäht und mit Geschichte.

Die Markterprobung hat die erfahrene Geschäftsfrau schon erfolgreich bestanden. Sie verkauft seit einigen Jahren über ihren online-Shop hopfenmanufaktur.de hochwertige Produkte aus der Hallertau, arbeitet auch mit dem Deutschen Hopfenmuseum in Wolnzach zusammen. Etwas Besonderes sind die handgefertigten Upcycling-Taschen und Accessoires aus den Hopfensäcken. In den robusten Jutestoffen wurde der Hopfen  an die Brauereien geliefert. Sie sind zu schön, um sie wegzuwerfen und inzwischen nicht nur antik, sondern auch selten, denn die Webmaschinen gibt es nicht mehr. Die Hopfensäcke sind damals bedruckt worden mit den jeweiligen Bestimmungsorten und dem Jahr. Sie haben also genau den Charme und die Echtheit alter Handwerksprodukte und regionaler Marken, die für das Upcycling-Design so geschätzt werden: Einzelstücke, nachhaltig und edel verarbeitet. Und so gibt es große und kleine Taschen, Applikationen oder Zierbänder auf Hüten, Sitzhocker und vieles mehr – jedes Stück ein Unikat. Antike Holzbierkästen sowie bayrischer Dekorationsschmuck gehören ebenso zum Angebot. Und den guten Duft des Hopfens, dem "grünen Gold" der Hallertau, gibts obendrein.

Slow Design | Manuela Vitzthum ist den Schritt in die Selbstständigkeit ganz bewusst gegangen und hat ihren ursprünglichen Beruf in der digitalen Branche aufgegeben. Hopfen und vor allem die robusten Hopfensäcke sind ihr seit der Kindheit aus ihrer Heimat der Hallertau vertraut. „Oft bin ich auf den Jutesäcken eingeschlafen.“ erzählt sie lachend. Ebenso bewusst geht sie nun den Schritt vom online-Shop in den Laden-Verkauf. Der ehemaligen IT-Fachfrau für SAP ist es ausdrücklich ein Anliegen mit ihren Produkten analog präsent zu sein, die Qualität und Geschichte der Hopfenprodukte und der Region fühlbar zu machen. Sie will der Schnelllebigkeit unserer Zeit und dem Wegwerfdenken etwas entgegen setzen – haltbare und sinnliche Produkte, verantwortliches Produzieren, Nachhaltigkeit. Was sie verkauft, ist in Manufakturen und Betrieben der Region hergestellt. Slow Design eben. Für die nächsten zwei Monate wird Manuel Vitzthum selbst im Geschäft sein und dort auch Vorträge anbieten, etwa zur Wirkung des Hopfens oder über die Herstellung der besonderen Liköre. (Termine folgen noch, stehen dann auf der K10-Startseite im Veranstaltungskalender).

www.hopfenmanufaktur.de

Der „zeitraum“ von Cityfreiraum | Der 58 qm große Raum in der Theresienstraße 13 ist ein neues Angebot der Initiative Cityfreiraum. Seit 2014 hatte sie in den letzten Jahren gezielt für die Innenstadt Gründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt. Mit dem „zeitraum“ wurde die Initiative nun bewusst ergänzt, um Angebote gezielt für die Kreativwirtschaft, für Design und Produkte aus der Region zu machen. Temporär und mit wenig Aufwand für die Mietenden, der Laden ist teilmöbliert und funktioniert sofort. Interessierte können online ein Bewerbungsformular über die Homepage von Cityfreiraum www.cityfreiraum-ingolstadt.de ausfüllen und absenden (kostenfrei registrieren). Hier sind dann unter „Pop-Up-Store“ Detailinformationen (Mietpreise, Kaution, etc.) zu finden. Eine Rückmeldung kommt per email. Sobald der Untermietvertrag unterschrieben sowie die Kaution und Miete eingegangen sind, kann der Pop-up-Store bezogen werden.
Laut IN-City-Chef Thomas Deiser sind bereits bis in den September hinein Zeiträume gebucht. Die Miete für den Pop-up-Store ist je nach Saison zwischen 50 und 100 Euro pro Woche, inkl. Nebenkosten. Sollten die Unternehmen nach dem Abschluss der Mietphase im zeitraum-Store dann längerfristig ein Geschäft in der Innenstadt betreiben wollen, steht ein Beraterteam von Cityfreiraum zur Seite sowie das Förderprogramm dazu.

 www.cityfreiraum-ingolstadt.de

 

 

Bilder und Text:  ©Petra Kleine

Dienstag, 20 März 2018 00:19

kunstvollZUG3 348Ingolstadt | KunstvollZUG. Ein lebendiger Kunstumzug von Künstlerinnen und Künstlern der freien Szene und des Stadttheater Ingolstadt, den Akteuren von Kulturwerkstatt KAP 94, Kunstschule, Tanz- und Musikgruppen brachte die Phantasie auf die Straße. Sie haben etwas von der Kunst gezeigt, die in Ingolstadt lebendig ist und von den Kulturschaffenden, die sich in der Stadt und für diese Szene einbringen. „Eine Prozession der Kreativen mit Kostümen, Masken, Stelzen, Wägen, Musik und Performances!“ beschreibt es Isabella Kreim vom Kulturkanal. Über den KunstvollZUG, der am Samstag Abend bei eisiger Kälte zwischen Harderbastei, Stadttheater und Kap94 unterwegs war, wurde sogar in der Abendschau des Bayerischen Rundfunks berichtet. Ingolstadt als Stadt der Phantasie und einer Kunstszene voller Vielfalt und Enthusiasmus - ein schöner Erfolg für die Kunstschaffenden und für die Stadt!

KunstvollZUG wurde auf den Weg gebracht von der Kunst- und Kulturwerkstatt KAP94, der Kinder- und Jugend-Kunstschule Kunst- und Kultur Bastei. Mit dabei die wunderbar geheimnisvollen Fabelwesen des Zwischenraum Theaters, der Chor des Stadttheaters, Künstler an die Schulen e.V., die Kinderzirkusgruppe Christoph-Kolumbus-Grundschule, die Lichtperformancegruppe Glowconnection, die Geisenfelder Highlanders, das Ukulelenorchester Ingolstadt, kurdischer Volkstanz ...

Und warum das alles? Marcel Kazmeier vom Kurierkollektiv skandiert seine Botschaft laut in die Menge: Mit Lust und Vorsatz kommunizieren wir - unsere Narrative, unsere Gefühle, unsere Inhalte. Und warum das Ganze? Um seiner selbst willen. Weil es Kunst ist.

Die Kreativen vom KAP94 die den Umzug initiiert haben, hatten die Idee vom kunstvollZug, um die Szene sichtbar machen. Sichtbar für die Menschen in der Stadt und sichtbar auch füreinander. „Wir wollen zeigen, dass es in Ingolstadt auf jeden Fall eine Kulturszene gibt, die sich gemeinsam auch für Kunst und Kultur in Ingolstadt stark macht.“ so Tom Parthum, einer der Gründer des KAP94. Tatsächlich ist es wohl eher selten, dass sich das Stelzentheater von zwischenraum mit seiner bizarr-düsteren Ästhetik in einem gemeinsamen Auftritt mit den schottischen Dudelsackklängen der Geisenfeld Highlanders findet. Und wann schon trifft der kurdische Volkstanz auf den Gospelchor oder das deutsche Abendlied. Für die Kinder und Jugendlichen der Kunst- und Musikschulen sind Auftritte, noch dazu mit professionellen KünstlerInnen, ohnehin ein unvergleichliches Erlebnis. Darum also ein kunstvollZug. Paula Gendrisch, Vorstandsmitglied des KulturKAP94 e.V, betonte das Anliegen, die künstlerische Szene Ingolstadts „mehr zu vernetzen, zu beleben, zu ermutigen, zu erweitern, neue Impulse zu geben. Die Szene soll wachsen, denn sie macht unsere Stadt für so Viele lebenswert. Dazu muss sie sich und ihre Vielfalt kennlernen.“ Der kunstvollZug war also weit mehr als ein buntes Treiben. Es ging auch darum sich zu begegnen, sichtbar zu sein und die Türen zu öffnen für Ingolstadts BürgerInnen, die mit der künstlerischen Szene, mit den Kreativschaffenden unserer Stadt noch nicht viel Berührung haben. Und das Publikum in der Fußgängerzone zeigte sich denn auch, trotz der Kälte, sehr begeistert von den kunstvollen Darbietungen. Das so viele Akteure mitmachen würden, auch solche, die einander noch nicht kannten, war nicht selbstverständlich. Für die Initiatoren des KAP 94 war dieser erste kunstvollZug also ein voller Erfolg.

Paula Gendrischs Anliegen als Mitinitiatorin, war auch, zu zeigen, wie wesentlich die Kunst für die Menschen ist – für diejenigen, die sie machen und für diejenigen, die sie konsumieren. Gendrisch ist seit 2015 fest im Ensemble des Jungen Theaters am Stadttheater Ingolstadt und Vorstandsmitglied im KAP94 e.V.. Sie bringt, neben ihrem Engagement am Theater, regelmäßig Aufführungen für das „KAP der Kinder“ auf die Bühne und nimmt so schon die Kleinsten mit. Sie brennt nicht selbst nur für die Kunst, sie kann auch dafür begeistern.Uns so war der kunstvollZug nicht zuletzt auch ein „Etwas zurückgeben“ an die Stadt und ihre Menschen. An die Stadt, die die freie und die institutionelle Kunst fördert und an das Publikum, das kommt, Kunst konsumiert und sich so mit den Themen beschäftigt. Über den kunstvollZug war überregional und sogar in der Abendschau des BR Fernsehens berichtet worden. Ingolstadt als Stadt der Phantasie, mit einer Kunstszene voller Vielfalt und Enthusiasmus - ein schöner Erfolg für die Stadt (die hat die Aktion bürokratisch und auch finanziell unterstützt) und für die Kunstschaffenden, die sich wieder einmal als beste Botschafter für Ingolstadt gezeigt haben.

„Wer Kunst macht oder konsumiert, der beschäftigt sich, der bildet sich fort, der kommuniziert, dem ist selten etwas egal. Wer Kunst macht, der läuft mit offenen Augen durch die Welt, der stellt sich moralischen Fragen, der arbeitet häufig im Team. Darum geben wir Impulse, damit Menschen miteinander kreativ werden. Kunst gibt die Möglichkeit Realitäten durch die verschiedensten Kanäle der Wahrnehmung zu erfahren und erfahrbar zu machen. Kunst kann Realitäten verändern. Kunst stellt Fragen. Wer Kunst macht oder konsumiert, nimmt sich den Raum und die Zeit, für ein bestimmtes Thema. Kunst fordert dazu auf, um die Ecke zu denken. Andere Perspektiven einzunehmen. Sich zu beschäftigen. Mit Inhalten, mit handwerklichen Fähigkeiten, mit dem eigenen Körper, mit dem was es bedeutet Mensch zu sein, mit anderen Menschen, mit Kommunikationsmitteln, mit Wahrnehmung, mit Emotionen, mit Mitgefühl, mit Gesellschaft, mit Umgebungen. Kunst ist ein Ort, der von Freiheit gekennzeichnet ist. Ein Ort, der Fragen stellen darf ohne Antworten parat zu haben. Wer Kunst macht oder konsumiert, der beschäftigt sich, der bildet sich fort, der kommuniziert, dem ist selten etwas egal. Es geht darum zu erschaffen, sich zu begegnen, Fähigkeiten zu erlernen und weiterzugeben, sichtbar zu sein und Türen zu öffnen für BürgerInnen Ingolstadts, die mit der künstlerischen Szene unserer Stadt noch nicht viel Berührung haben.“ Paula Gendrisch

Beim ersten kunstvollZug haben mitgemacht die Kunst- und Kulturwerkstatt KAP94 (Initiator),  die Kinder- und Jugend-Kunstschule Kultur Bastei, die Stelzengänger des Zwischenraum Theaters, Künstler an die Schulen e.V., die Kinderzirkusgruppe der Christoph-Kolumbus-Grundschule, die Lichtperformancegruppe Glow-Connection, das Kurierkollektiv mit Marcel Kazmeier, die Musikschule Tonfraktion, The Geisenfeld Highlanders, CELTICA Irish Dance Academy, die kurdische Volkstanzgruppe, das Ukulelenorchester Ingolstadt, Künstlerinnen und Künstler wie Beate Diao, Markus Jordan, Tom Parthum, Viki Haderer, Elisabeth Toro, E. A. Jung, Paula Gendrisch, Victoria Voss, Ralf Lichtenberg sowie der Ensemblechor des Stadttheaters Ingolstadt. Petra Kleine (Update am 4.4.2018)

Mehr dazu
Abendschau vom 17.3.2018 Bericht BR „Kunstumzug. Buntes Treiben in Ingolstadt“
Bericht im Donaukurier „An Vielfalt und Skurrilität kaum zu übertreffen“ (DK 18.3.2018)
Im Kulturkanal berichtet Isabella Kreim von den Vorbereitungen zum "kunstvollZug"

 

Zum Vergrößern des Bildes, darauf clicken.

 

Fotos © Petra Kleine

 

Montag, 24 Juli 2017 11:34

Logo AchtungKultur 348Eichstätt | "ACHTUNG KULTUR EICHSTÄTT" - ein Netzwerk von Kulturschaffenden in und um Eichstätt zeigt die kulturelle Vielfalt, die Bedeutung der Kreativwirtschaft und den Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements in der Altmühlstadt auf. Die Initiative Achtung Kultur wurde im Jahr 2015 von Kreativen, Kunst- und Kulturschaffenden in Ingolstadt ins Leben gerufen. Die erfolgreiche Bewegung führte zu einem intensiven Dialog zwischen dem kulturellen Sektor und der Stadt Ingolstadt. Nach dem Vorbild von Achtung Kultur Ingolstadt, haben sich maßgebliche Künstler und Kulturschaffende in Eichstätt zusammengefunden, um das Netzwerk „Achtung Kultur Eichstätt“ zu formieren. Das Netzwerk umfaßt Kreative aus den Bereichen Musik, Literatur, Bildende und Darstellende Kunst, Design, Architektur, Film und Medien, sowie Handwerk. Ferner wendet sich das Netzwerk an alle Kunst- und Kulturinteressierten der Stadt Eichstätt. Es bietet die Möglichkeit zur Diskussion, Austausch und Netzwerkbildung. Ziel ist es, gemeinsam den Stellenwert von Kunst und Kultur in Eichstätt hervorzuheben, die Kreativwirtschaft anzukurbeln und so zu einer lebendigen und vielfältigen Stadt beizutragen. Alle Kulturschaffenden und Interessierten der Stadt Eichstätt und im Eichstätter Umland sind eingeladen an einem informellen Diskurs teilzunehmen und sich diesem Netzwerk anzuschließen.

Ein Treffen dazu findet am Donnerstag den 27.07.2017, um 20:00 im Agapesaal der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG), Kardinal-Preysing-Platz 3, in Eichstätt statt. Im Anschluss wird mit dem Kreativ-Kollektiv „StadlGold“ gefeiert.

Ziel ist es, gemeinsam den Stellenwert von Kunst und Kultur in Eichstätt hervorzuheben, die Kreativwirtschaft anzukurbeln und so zu einer lebendigen und vielfältigen Stadt beizutragen.

 

Initiatoren sind
Cendra Polsner | audiovisuelle und bildende Künstlerin
Markus Homeier | Grafiker und Motiondesigner
Susanne Reuter | Tourismusmanagerin
Robin Baumgärtner | Refugium, Joke E.V.
Hubert P. Klotzeck | Fotograf
David Böhm | StadlGold
Felix Bergmann | StadlGold
Monika Hajek | Künstlerin
Arnold Kammler | Gold- und Silberschmied
Florian Schmidt | Autor und Theatermacher
Carola Langscheid | Diplom-Geographin
Jennifer Kammler | Kunstschreinerin
Tom Muhr | Geschäftsführer Bezirksjugendring OBB
 
Kultur gibt unserer Stadt Klang, Emotion, Gestalt, Ruhe, Wort, Bild, Erinnerung, Verständigung, Denkräume, Zukunft, Erlebnis, Freude, Schönheit, Fragen und Antworten. Derzeit stellen Teile der Bürgerschaft eine mangelnde Wertschätzung von kultureller Arbeit in Teilen des Stadtrats und im Rathaus fest, die z.B. bei den Themen Kulturtage, die Veranstaltung Akkufish, die Koordination von Veranstaltungen oder auch bei der nicht besetzten Kulturstelle sichtbar wird. „Achtung Kultur Eichstätt“ möchte die Stadtverantwortlichen in die Pflicht nehmen und fordert die Schaffung der ursprünglich im Haushalt geplanten halben Kulturstelle. Eine weitere Forderung ist die Besetzung der vakanten Position eines ersten Kulturbeauftragten durch eine politisch neutrale Person, die dem Kultursektor in seiner ganzen Fülle dienlich ist. Alle Kulturschaffenden und Interessierten der Stadt sind eingeladen an einem informellen Diskurs teilzunehmen und sich diesem Netzwerk anzuschließen. Denn Kultur ist kein Luxus, sondern der Humus für eine humane, urteilsfähige und lebensfrohe Gesellschaft.
 
ACHTUNG KULTUR Eichstätt ist kein Verein, kein Verband, sondern eine Aktion. Jeder der das freigegebene Logo von ACHTUNG KULTUR für eigene Aktionen verwendet ist für seine Handlungen und die Folgen selbst verantwortlich.
Immer aktuelle Informationen sind unter „Achtung Kultur Eichstätt“ zu finden.

 

Dienstag, 18 Juli 2017 15:55

KUK IFG 2 348INGOLSTADT | Die Kultur- und Kreativwirtschaft Ingolstadts (KuK) war Thema in der Juli-Sitzung der IFG (Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft der Stadt). IFG-Vorstand Norbert Forster berichtete dem Verwaltungsrat von einem aktuellen Gespräch mit Kreativwirtschaft und Oberbürgermeister Christian Lösel. Die inzwischen gut vernetzte Ingolstädter KuK hatten dem OB ein erstes Konzept vorgelegt, wie Ingolstadt kurz- und mittelfristig attraktiver für Kreative und kreativwirtschaftliche Unternehmen werden kann. Einige Ideen daraus sollen bereits konkret für Ingolstadt umgesetzt werden. Dazu gehört eine Ausstellung zur „Sichtbarmachung“ der KuK-Branchen und der kreativen Köpfe aus Wirtschaft und Szene, Aktionen begleitend zur Landesgartenschau 2020 oder ein Pop-Up-Store im Rahmen von InCity-Freiraum.

Nach einer IFG-Veranstaltung zur KuK „Perspektivwechsel | Sichtweisen ändern – Potenziale nutzen“ im September 2016 war schließlich doch nochmal Bewegung in das Thema Kreativwirtschaft in Ingolstadt gekommen. Noch auf der Veranstaltung hatte der OB zugesagt, dass es konkrete Zuständigkeit für die KuK bei der IFG geben werde. Wirtschaftsförderin Alexandra Kröner ist nun also im offiziellem Auftrag verantwortlich dafür, die Ingolstädter KuK zu fördern. Sie macht es mit Erfolg. Seitdem haben sich die Kreativschaffenden aus allen Branchen vernetzt, ihre Interessen abgesteckt und formuliert und ein erstes Konzept erstellt, wie Ingolstadt attraktiver für kreative Branchen und kulturelle Szene werden könnte. Auch dazu, warum es gut für die klassische Wirtschaft ist, diese Branchen konkret zu (wirtschafts)fördern. Die Design-Unternehmen beispielsweise erhoffen sich einiges von einem kreativen Aufbruch, denn gerade sie stellen einen Fachkräftemangel fest. Gut qualifizierte Kreativschaffende gehen zum Arbeiten eben gerne dahin, wo andere Kreative sind und die Stadt sich entsprechend präsentiert. Im Bereich Gastronomie, Clubs, Szenetreffs bestehe da noch einiger Nachholbedarf, meinen sie. Ein vielfältiges Gastro- und Eventangebot – auch das gehöre zur KuK-Förderung.

KuK Logo 348Gut vernetzt sind die Kreativen aus Architektur, Design, Kunst, Literatur, Medien oder Eventmarkt längst auch mit dem neuen, digitalen Gründerzentrum. Brigk-Geschäftsführer Dr. Franz Glatz hatte das Gespräch beim OB begleitet und aus Sicht der digitalen Start-Ups beigetragen.

Wer sich dafür interessiert an einem Vernetzungstreffen der KuK teilzunehmen kann sich direkt an Alexandra Kröner wenden, die Wirtschaftsförderin der IFG: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei K10 nachfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Bildnachweis: Foto (c)K10; Logo (c)schnellervorlauf

Dienstag, 28 März 2017 18:57

DGZ 348Ingolstadt | Das digitale Gründerzentrum zieht - erst einmal - in die Innenstadt und wird diese die nächsten Jahre sicher erfreulich beleben. Voraussichtlich ab Mai beginnt der Ausbau der Räume im sog. Koboldblock, Ecke Schulstraße/Am Stein. Nach der Sommerpause könnte es schon losgehen mit den ersten Start-Ups - und einer guten Kaffeemaschine im erdgeschossigen, offenen Bereich. Damit entstünde, zumindest ist das die Chance, mitten in Ingolstadts City ein lebendiges Gründerzentrum mit direktem Anschluss an die urbane Szene und die Kultur- und Kreativwirtschaft.

Der designierte Geschäftsführer des künftigen DGZ, Dr. Franz Glatz, steht für einen begründeten Optimismus, dass mit dem DGZ im Koboldblock eine echte Belebung der digitalen Gründerszene und der Innenstadt kommt. Mit seiner Person verbindet sich der erfolgreiche Aufbau u.a. des Münchner Gründerzentrums Werk 1. Seine Aufgabe wird nicht nur sein, Ingolstadt als digitalen Standort zu profilieren, sondern auch, die digitalen Start-Ups mit der klassischen Wirtschaft und den Branchen der Kreativwirtschaft zu verbinden, Vernetzungen und Schnittstellen zu schaffen – zwischen den großen globalen Playern Audi und Media –Saturn und den digitalen Gründern und Branchen. Die digitale Mobilität soll Schwerpunkt sein, so die Strategie der Stadt und der THI, doch wird es daneben auch Chancen für die heterogene, kleinteilige kreativwirtschaftliche Wirtschaft geben. Geben müssen, wenn man alle Chancen für den Standort nutzen möchte. Eine seiner Stärken, so Franz Glatz selbst, sei seit jeher das Verbinden der unterschiedlichsten Disziplinen, Branchen, Menschen, Projekte gewesen. Der promivierte Chemiker wohnt in Neuburg, kennt die Region lang und gut und wird ab Mai offiziell das DGZ und die Start-Up-Szene in Ingolstadt entwickeln. Ein Glücksfall für Ingolstadt, heißt es schon jetzt. Die Erwartungen sind ebenso hoch wie berechtigt.

Dieser Innenstadt-Standort war zunächst ungeplant, könnte sich jedoch als zweiter Glücksfall zeigen. Das Digitale Gründerzentrum soll endgültig, in einigen Jahren, seinen Ort im dann sanierten Kavalier Dalwigk und einem Neubau auf dem Gießereigelände finden. Nahe an der Technischen Hochschule Ingolstadt, die maßgeblich das Ingolstädter DGZ konzipiert hatte. Bis dahin braucht man einen Übergangsstandort und ein Interims-DGZ. Zunächst sollte dies für 3 -4 Jahre im Klenzepark in der Reithalle entstehen, erwies sich nach den ersten Machbarkeitsuntersuchungen dann doch nicht als realisierbar. Und so musste man erneut suchen und wurde „Am Stein“ fündig.

Im Koboldblock werden das Untergeschoss, Erdgeschoss und der erste Stock genutzt werden, etwa 800 qm. Im Ladenbereichen sollen öffentliche Bereiche entstehen, in denen es nicht nur einen guten Kaffee geben wird, sondern auch Info und Kommunikation stattfinden soll. Im UG und OG dann Besprechungsräume, Coworking, Einzelräume für Arbeit und Beratung. Nun müssen Stadtrat (am 4. und 26. April) und Aufsichtsrat der städtischen InKoBau GmbH noch beraten und entscheiden.

Kreative Hotspots an der Nod-Süd-Achse

Der Interims-Standort des DGZ im Koboldblock könnte damit einen zentralen Platz in Ingolstadts kreativer Nord-Süd-Achse einnehmen. Im Norden die Harderbastei mit Galerie, dem Berufsverband der Bildenden Künstler, Kunst- und Kulturbastei und zahlreichen Musik-, Kunst- und Streetartprojekten. Das Studio Famos mit Design-Ausstellungen von schnellervorlauf in der Harderstraße 22, KOMMA-D in der Milchstraße (Design, digitale Entwicklungen, auch TEDx-Veranstalter). Nachbar des DGZ wird auch das Bureau Eineinhalb in der Schulstraße 1 ½ , Ingolstadts erster Kultur-Co-Working-Space. Damit sind jetzt mal nur die Akteure genannt, die aktuell die Kreativwirtschaft und Kultur aktiv vernetzen und profilieren, zusammen mit freien Kulturschaffenden wie Autorin Carmen Mayer, der Leiterin des Altstadttheaters Leni Brem, Markus Bauch und Miriam Ninkovic aus der Musikszene, K10 und den städtischen Wirtschaftsförderern der IFG. Kulinarisch umrahmt wird das DGZ von „Frisch & Veg“ (Gründerpeis Gewinnerin 2016) und veganem, bayrischem oder internationalem Essen, den Clubs und Discotheken. Der Südpunkt ist  unten am Brückenkopf schließlich der Coworking-Space von Johann Schlamp, coworkingolstadt. Dazwischen Ingolstadts Kaffeerösterei Distrivt V (Kaffee für Kommunikation und Kreativität sind dem Vernehmen nach kein Klischee), die dropbar (Kaffee und urbane Radlreparatur am Bachl), das Rat(sch)haus sowie andere, neue (noch nicht sichtbare) Projekte mit urbanen Freiräumen für Kreative und Kollektive an der Donaustraße.       Petra Kleine

Samstag, 28 Januar 2017 14:51

Gruenderpreis2016 348Ingolstadt | Die Organisatoren des Gründerpreises Ingolstadt ermuntern potenzielle BewerberInnen, sich noch für den Gründerpreis 2017 anzumelden. Vor allem Unternehmensgründungen aus dem Handwerk dürfen sich angesprochen fühlen. Und auch der Frauenanteil dürfe ruhig noch steigen, heißt es. Am 15. Februar ist dann die "Nacht der Bewerber". Im kurzweiligen Format eines 2-minütigen Elevator-Pitch wird die Geschäftsidee vorgestellt und man lernt die Bewerberinnen und Bewerber kennen.

Hier also der Last Call! Bis zum 31. Januar mit der eigenen Geschäftsidee bewerben!

Der Gründerpreis Ingolstadt fördert Personen und Teams, die ein Unternehmen gründen möchten, eine Unternehmensnachfolge antreten oder innovative Geschäftsideen in bereits existierenden Unternehmen umsetzen wollen. Neben attraktiven Sach- und Geldpreisen für die Gewinner (insgesamt bis zu 10.000 Euro) erhalten die Teilnehmer Hilfe bei der Erstellung eines Businessplans für ihre Geschäftsidee sowie kontinuierliche Unterstützung und Beratung bei den ersten Schritten ins Unternehmertum. Der fertige Geschäftsplan enthält das detaillierte unternehmerische und technologische Gesamtkonzept, eine Beschreibung des wirtschaftlichen Umfelds (Marktpotenzial und -situation), die gesteckten Ziele (Umsatz- und Ertragsplanung) sowie die nötigen finanziellen und personellen Mittel (Kapital- und Personalbedarfsplanung) für die wirtschaftliche Umsetzung der Geschäftsidee. Erfahrene Unternehmer, Coaches und Kapitalgeber begutachten den ca. zehn Seiten umfassenden Plan vertraulich und prüfen ihn auf seine Tragfähigkeit.

Anmelden für die Teilnahme beim Gründerpreis 2017 kann man sich über die Homepage www.gruenderpreis-in.de .

Hier der K10-Bericht vom Gründerpreis 2016
Preisträger Gründerpreis Ingolstadt 2016 | digital kreativ vegan ganzheitlich innovativ ... und wirtschaftlich

 

Foto: Gründerpreis 2016 - die PreisträgerInnen

 

Donnerstag, 26 Januar 2017 15:15

KUK Ingolstadt Schriftzug348Ingolstadt | Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK) in Ingolstadt aktiv zu unterstützen, das ist das Ziel der IFG, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung der Stadt Ingolstadt. Den Auftakt dazu bildete ein Treffen zwischen Vertretern der kreativen Branchen, der klassischen Wirtschaft sowie der Politik im September vorigen Jahres. Diese Veranstaltung schuf die Grundlage für einen Arbeitsprozess und der nächste Schritt folgte im November: eine Informations- und Netzwerkveranstaltung für die kreativen Branchen.

Donnerstag, 01 Dezember 2016 13:09

Logo bayernkreativ348

Ingolstadt | Wie lassen sich kreative Ideen unternehmerisch umsetzen? Zu welchem Preis kann ich meine Leistungen anbieten? Am Donnerstag, 8. Dezember 2016, bietet das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft im Rahmen des bayernkreativTAG Antworten und Lösungsansätze auf Fragen wie diese.
Zu den kostenfreien Beratungsgesprächen sind Gründer/-innen, Freiberufler/-innen und Unternehmer/-innen der Kultur- und Kreativwirtschaft eingeladen. Die Gespräche finden im Kulturzentrum neun in Ingolstadt statt.

Am kommenden bayernkreativTAG erhalten Kultur- und Kreativschaffende im Rahmen von persönlichen und kostenfreien Beratungsgesprächen zentrale Hinweise und Tipps für ihren unternehmerischen Erfolg. Interessierte können sich zu Fragen rund um das passende Geschäftsmodell, wirksame Kundenakquise, geeignete Netzwerke oder die richtigen Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten informieren und individuell beraten lassen.

„Die Kreativen in der Region Ingolstadt stehen vor der Herausforderung ihre schöpferische Arbeit sichtbar zu machen. Die Wirtschaftskraft der Branche ist an einem Automobilstandort wie Ingolstadt schwerer wahrnehmbar. Wir von bayernkreativ wollen die Aufmerksamkeit auf die Potenziale der Branche lenken und deren Vernetzung steigern, um damit den Wirtschaftssektor nachhaltig zu fördern“, beschreibt Berater Oliver Wittmann (Foto) seine Aufgabe.

Zu den Gesprächen sind Gründer/-innen oder Kleinst- und Kleinunternehmen aus den Bereichen Architektur, Design, Musik-, Film- und Rundfunkwirtschaft, Kunst- und Buchmarkt, Software- und Games-Industrie, Darstellende Künste sowie Presse und Werbemarkt eingeladen.

Auf einen Blick
bayernkreativTAG - Beratung und Vernetzung für Kultur- und Kreativschaffende
Nächster Termin am Donnerstag, 8. Dezember 2016, Einstündige Einzeltermine finden von 11:30 bis 15:30 Uhr statt.
Kulturzentrum neun, Elisabethstraße 9a, 85051 Ingolstadt.
Das Angebot ist kostenfrei.

Anmeldung und Terminvereinbarung
www.bayern-kreativ.de/ingolstadt/


Oliver Wittmann 180Über das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft
bayernkreativ berät Kultur- und Kreativschaffende in individuellen kostenfreien Beratungsgesprächen und Workshops an 18 Standorten in ganz Bayern. bayernkreativ ist Kooperationspartner für Institutionen, Netzwerke und Initiativen, um die Wirtschafts- und Innovationskraft der über 40.000 bayerischen Kultur- und Kreativunternehmen zu stärken und sie untereinander sowie mit anderen Branchen der bayerischen Wirtschaft zu vernetzen. Es ist eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und wird von der Bayern Innovativ GmbH in Nürnberg getragen.

Weitere Informationen
www.bayern-kreativ.de und www.facebook.com/bayernkreativ

 

 

Sonntag, 05 Juni 2016 02:37

Claudia Hoepp 348bIngolstadt | Neu in der Innenstadt ist der Knotenpunkt Kunst Stadtmitte, den Claudia Höpp in der Reitschulgasse 6, direkt gegenüber der Ingolstädter Stadtbücherei, jetzt eröffnet hat. Ihre Papeterie hat sich auf Schreibegräte, individuelle Grußkarten und Verpackungen spezialisiert und besonders auch auf Künstlerbedarf. Claudia Höpp ist zudem seit einigen Jahren ausgebildete Instruktorin für Bob-Ross-Malkurse, Tier-, Pflanzen- und Landschaftsmalerei. Erwachsene und Kinder können in ihren Kursen Freude am Malen erleben und sich nach und nach auch weiter entwickeln.

Ihre Geschäfts-Neueröffnung - die Papeterie Höpp war bisher, seit 1996, im Westpark - wurde über das Programm Cityfreiraum Ingolstadt gefördert. Claudia Höpp ist damit die 11. Neugründung in der Stadtmitte, die gezielt von der Wirtschaftsförderung Ingolstadt und IN-City e. V. unterstützt wurde.

Dienstag, 24 Mai 2016 22:13

stadtraumleben trafo 348Ingolstadt - eine InGOLDcity für Kreative, überhaupt attraktiver für junge, gut qualifizierte Leute. Wirtschaft, Image und freie Kulturszene fördern - damit befasst sich Stadtplanerin Julia Seiler in ihrem Blog StadtRaumLeben. Akzeptanz und Förderung der und des Kreativen, Dialog zwischen Szene und Politik, Interesse der Wirtschaftsförderung an den kreativen Produktionsprozessen, Anerkennen, dass Kulturförderung, Stadtimage und Kulturszene zusammenhängen … und überhaupt auch in  Ingolstadt so etwas wie konkrete Ideen zur Förderung der Kreativwirtschaft, die kleinteilig ist, heterogen und immer in Veränderung.

Julia Seiler ist hier geboren und aufgewachsen, studierte Stadtplanung in Stuttgart. julia seilerSie gehört zu den Ingolstädterinnen, die zum Studium und Arbeiten weggingen und sich mit ihrem Wissen und Aktionen (parking day 2015) weiterhin in ihre Herkunftsstadt einbringen. Ähnlich übrigens wie auch das Kreativ-Kollektiv kurator.in  In ihrem Blog StadtRaumLeben befassen sich Julia Seiler und Olivia Schwedhelm mit Themen rund um Stadt, Stadtleben, Menschen und die vielfältige Nutzung des öffentlichen Raums.

Wir stellen hier einige zentrale Gedanken zur Kreativwirtschaft und Kultur vor und empfehlen unbedingt auch die spannenden Stadtuntersuchungen  InGOLDcity I – VIII .  Die folgenden Zitate sind aus 

InGOLDcity VIII – Akzeptanz und Förderung

  • Dass moderne Firmen junge, kreative und gut ausgebildete Leute suchen, steht fest. Ebenso wie die Tatsache, dass Städte Kulturschaffende und Kreative brauchen, um weiche Standortfaktoren und damit das Image auszubilden. Denn so entsteht eine attraktive Ausstrahlungskraft für Zuzügler und Bürger.
  • Wie kann ein komplexer Organismus wie Kreativwirtschaft und Nischenkultur gefördert werden?
  • Für Stadtverwaltung, Politik und Wirtschaftsförderung ist sie eine unsichere Branche. Außerdem ist Kreativwirtschaft ein sehr kleinteiliger, heterogener Organismus, der unstetig ist, sich ständig verändert und formt. Diese Komplexität macht es sehr schwer, sich mit der Szene auseinanderzusetzen und allgemein gültige Fördermöglichkeiten aufzuzeigen, weil es nicht den einen Ansprechpartner gibt.
  • Dem kann man nicht mit bisherigen Verwaltungsstrukturen gegenüberstehen.
    Bisher gibt es noch keine explizite Zuständigkeit für Kultur- und Kreativwirtschaft und auch keine Richtlinien zur Steuerung dieser Branche.
  •  

     

  • Was mit Sicherheit aktiv getan werden kann, ist, ein passendes Umfeld mit Anreizen und Freiräumen zu schaffen, um dann zu beobachten, was passiert, ohne die Gewissheit zu haben, dass überhaupt etwas innerhalb kürzester Zeit geschieht.
  • Geduld ist also ebenfalls ein entscheidender Faktor, der aufgebracht werden muss.
  • Elementar wichtig ist, sich auf die Szene einzulassen, sich mit ihrer Denkweise auseinanderzusetzen, verstehen, wie sie gestrickt ist und wie deren Produktionsprozesse ablaufen.
  • (Die Szene) braucht sie absoluten Freiraum, um ihrer Eigenlogik zu folgen und ihrer Dynamik freien Lauf zu lassen. Nur so kann Kreativwirtschaft Impulsgeber für andere Sektoren in der Stadt werden. Drängt man sie hingegen von vorn herein in die Nische der Innovationsbringer und Imageverbesserer, die möglichst zügig ihre Ausstrahlungskraft entfalten sollen, wandert sie ab oder wird im Keim erstickt.
  • Verwaltung und Politikstrukturen müssen sich verändern und öffnen: alle Akteure der relevanten, politischen Ebenen müssten zusammengebracht werden und auch zusammenarbeiten: Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Kulturförderung, Verbände, Kammern.
  • (Gebraucht würde dann ein) Vermittler zwischen allen Parteien. Dieser muss von allen Akteuren akzeptiert sein, soll aber seitens der Szene nicht als Stadt oder Verwalter wahrgenommen, sondern als Partner und Berater gesehen werden. Er übernimmt die Aufgabe, Entwicklungsprozesse zu moderieren und eben zwischen allen Parteien zu vermitteln sowie als Anlaufstelle und Sprachrohr für die Szene zu dienen.
  • Viele kreativ Tätige (sind) sektorenübergreifend und sowohl informell als auch innerhalb der etablierten Kultur tätig. Kürzungen des Etats des öffentlich geförderten Kultursektors bedeuten also immer auch Folgen für die informelle Kultur und damit auch für die wirtschaftliche Dynamik der Stadt.
  • Kürzungen des Etats des öffentlich geförderten Kultursektors bedeuten also immer auch Folgen für die informelle Kultur und damit auch für die wirtschaftliche Dynamik der Stadt.

www.stadtraumleben.de

Samstag, 07 Mai 2016 20:54

AchtungKultur 348Ingolstadt | Die Bedeutung von kulturellen und kreativen Milieus als Standortfaktor ist seit Jahren Thema zahlreicher Publikationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Vielfältige Unterstützungsmaßnahmen ausdrücklich für diese Wirtschaftsbranchen sind daraus entstanden.

K10 ist ein Projekt, das 2012 aus der kreativen Szene Ingolstadts heraus entstanden ist, mit dem Ziel in Stadt und Region 10 die Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken und sichtbar zu machen. Kreative und ihre Unternehmen werden vorgestellt, das Denken und die Bedingungen von Kultur- und Kreativwirtschaft wird thematisiert, kreatives Arbeiten in Wert gesetzt, ein Netzwerk angeboten. Ein gutes Klima für Kultur und Kreative, dass Wissen über die Besonderheiten von Kreativwirtschaft ist eine wesentliche Bedingung für Stadt, Standort und Wirtschaft – das gilt es zu zeigen.

Donnerstag, 28 April 2016 03:01

gruenderpreis2016 preistraeger unterstuetzer348Gründerpreis 2016 - die Jury hat gesprochen und stellte im Kulturzentrum neun die ausgezeichneten Unternehmerinnen und Unternehmer vor. Es ging um Digitalisierung, vegane Ernährung, Kreativwirtschaft, Technologie, Design und Individualität sowie – als Sonderpreis - um das Ganzheitliche.

Oberbürgermeister Dr. Lösel fand nicht nur motivierende Grußworte für die Start-Ups, er warb intensiv für das digitale Gründerzentrum, für das sich die Stadt und Region den Zuschlag erhoffen. Dafür sei auch die Unterstützung der regionalen Wirtschaft wichtig. Er lud die Unternehmen der Stadt und Region ein, sich dem regionalen Digitalpakt anzuschließen und dafür gerne auch am 9. Mai nachmittags zur Unterzeichnung ins Rathaus zu kommen (Anmeldung dafür formlos über die IFG, GF Norbert Forster). Ein anderer Pakt wurde indes am Abend schon geschlossen: der Gründerpreis wird weitere fünf Jahre von seinen fünf Haupt-Kooperationspartnern getragen. Am Tisch für die Förderung der Start-Up-Unternehmen saßen dabei Lydia Nißl für den Donaukurier, Prof. Walter Schober für die Technische Hochschule Ingolstadt, Norbert Forster für die städtische Wirtschaftsförderung IFG, Hannes Schleeh vom Existenzgründerzentrum und Michael Gaßner, Sparkasse Ingolstadt.

Montag, 25 April 2016 12:18

Logo gruenderpreisKnapp 20 Jungunternehmerinnen und -unternehmer fiebern dem 27. April 2016 entgegen: An diesem Tag findet um 18.00 Uhr im „Kulturzentrum neun“ die Prämierungsfeier des Gründerpreises Ingolstadt statt. Dieser Wettbewerb richtet sich an kreative Köpfe, die eine Geschäftsidee in einem neu zu gründenden oder bereits existierenden Unternehmen umsetzen wollen. Oder aber sich auf eine Unternehmensnachfolge vorbereiten.
Bei der „Abgabeparty“ im Februar hatten die Bewerber eine Geschäftsidee vorgestellt, jetzt entschied die Jury, besetzt unter anderem aus erfahrenen Experten und Kapitalgebern. Den Gewinnern winken attraktive Preise im Gesamtwert von bis zu 10.000 Euro.

Der Gründerpreis geht weiter!

Im Rahmen der Prämierungsfeier wird auch der neue Kooperationsvertrag für weitere fünf Jahre unterzeichnet. Die bisherigen Förderer sind wieder alle mit an Bord: die Sparkasse Ingolstadt, die Technische Hochschule Ingolstadt, das Existenzgründerzentrum, der Donaukurier und die Wirtschaftsförderung der Stadt Ingolstadt IFG. Die nächsten fünf Jahre Gründerpreis sind also gesichert.

Bereits jetzt können sich Interessierte für den Gründerpreis Ingolstadt 2016/17 anmelden. Weitere Informationen gibt es auf

www.gruenderpreis-in.de.

Dienstag, 22 März 2016 11:12

DPD Ingolstadt Marc c VOX ITV Studios 348Marc Köschinger ist bildender Künstler, Fotograf und Dozent an der Uni Eichstätt, und überregional bekannt durch das Schmetterlingshaus in Eichstätt oder die Gestaltung eines Peter-Maffay-Tourbusses. Jetzt möchte er sich auch als Gastgeber und Hobbykoch ins Gespräch bringen. In der Woche vom 29. März bis 1. April tritt er zusammen mit drei Anderen aus Ingolstadt in einen kulinarischen Wettstreit, täglich um 19 Uhr im TV.

In der Dinner- Woche wollen vier HobbyköchInnen aus Ingolstadt zeigen, dass ihre Heimatstadt nicht nur für gute Autos, sondern auch für köstliche Küche bekannt ist. Mit dabei sind: Investmentmakler Jürgen (41), Hair-Stylistin Jeannine (31) und Fachkosmetikerin Rosalie (40). Mit vier sehr unterschiedlichen, aber gleichermaßen ambitionierten Menüs gehen sie ins Rennen - zünftig, italienisch, französisch, edel und exotisch.

Marc Köschinger fiel seinen Mit-Kandidaten schon durch seinen eigenwilligen und sehr trockenen Humor auf: „Ein Wahnsinn, der Typ“, so Kosmetikerin Rosalie über den Künstler. Köschinger ist in Südamerika aufgewachsen und hat damals auch das Leben der indigenen Bevölkerung im Urwald kennengelernt. Er will seinen Gästen aus diesem Grund die Speisen seiner Kindheit näherbringen. Seine Menüfolge

Freitag, 18 Dezember 2015 16:45

Last minute und doch ein besonderes Geschenk! Empfehlungen der K10-Redaktion zu Design, Kunst, Fotografie, Buch - aus der Kreativ-Region Ingolstadt, also auf kurzem Weg erreichbar und auf jeden Fall noch vor dem 24. Dezember. Ateliers, junges Design, Fotokunst oder Autorinnen die wir besonders lieben oder schätzen, auf jeden Fall unbedingt empfehlen können - aus dem kreativen Ingolstadt!

Design Schmuck Taschen und mehr von jungen Kreativen | Werkstatt Eden 3000

freuraum 348Schönes Freches Frisches Edles Praktisches - von jungen Designerinnen und Künstlerinnen wie Jasmina Magliari / Ulrike Treittinger / Rosa Hirn / Nadja Huber / Teresa Fahrngruber finden Sie im der Werkstatt Eden 3000 im Zehenthof, also im Herzen der Ingolstädter Altstadt, Pfarrgasse 2 bis 8.

Diese Produzentengalerie einer jungen Ingolstädter Szene von Kreativen gibt es erst seit wenige Tagen*. Hier wird es auch auch immer wieder Neues geben. Schmuck, Accessoires, Deko, Taschen und Beutel - viele schöne Gründe dort vorbeizuschauen.

Und gleich danach noch schnell zum Nachbargeschäft und bei mundgerecht exquisite, handgemachte Pralinés mitnehmen. Dieses Paradies an kleinen Köstlichkeiten ist ja längst kein Geheimtip mehr, sondern die Garantie für Freude am Geschmack!

*Die Idee und das Ladenkonzept wird übrigens unterstützt von der Wirtschaftsförderung der Stadt Ingolstadt und In-City e.V. über das Förderprogramm Cityfreiraum. Gute Sache!

 

Fotokunst Baukultur Regionales | Klaus Staffel DAS JURAHAUS Ein Bild von einem Haus

 

jurahausDer Designer und Fotograf Klaus Staffel, Ingolstadt, hat mit seinem Fotoband eine künstlerische Hommage an das Jurahaus geschaffen. Schlicht, schwarz-weiß, im Stil klassischer Industrie-Fotografie weiß der Fotograf das Besondere dieses Haustypus zu zeigen, der sich einfach und schnörkellos gibt und dennoch die Hauslandschaft einer – unserer - ganzen Region prägt. Klaus Staffel zeigt die Jurahäuser verzerrungsfrei, strikt ohne Personen, eine Seite für jedes Haus.  Sachliche Fotokunst die konzeptionell angelegt ist und doch eine Liebeserklärung ist. Ästhetik, die ebenso fein wie intensiv nachwirkt. So bekommt der Bautypus etwas Serielles, Wiedererkennbares, wird tatsächlich ein Typus. Ein Stück regionale Baukultur entsteht ohne Wort, erschließt sich beim Betrachten. Natürlich gibt es zudem einen guten Textteil von Eva Martiny (Jurahaus-Verein) über Merkmale, Geschichte und Verbreitung dieses einmaligen Haustyps sowie durch eine kurze Charakteristik der 200 gezeigten Gebäude. Doch die Empfehlung der k10-Redaktion: erst nur die Fotografien betrachten und sich selbst ein Bild machen, die Ästhetik der Fotografie und der Jurahäuser auf sich wirken lassen. Dann erst die Fachtexte lesen. Es beginnt so eine schrittweise Annäherung an Architektur, die nachhaltig den Blick auf Häuser verändert und Foto-Kunst, die mit ihrer Ästethik mühelos an die anschließt, die Staffel selbst als seine Inspiration anführt: Bernd und Hilla Becher, die in den 70er Jahren ihren Erfolg hatten bei der sachlichen Fotografie von Ruhrgebiets-Industrie und Fachwerk. Klaus Staffel ist hier ein wunderbares Buch gelungen, das schön und lange nachwirkt. 

Klaus Staffel, Jurahausverein e. V. (Hrsg.): „Das Jurahaus. Ein Bild von einem Haus.“ Verlag Friedrich Pustet. 24,95

 

Kunsthandwerkermarkt Klein & Fein aus der Region

Klein & Fein zeigt sich an diesem Wochenende noch der Carraraplatz. Kunsthandwerk aus der Region – Deko, Floristik, Kerzen, Schmuck, Schönes und Heimeliges. Dieser schöne neue Event ist inspiriert von Sigi Glöckl und seiner neu gegründeten Street-Art-Company. Glöckl begann, zusammen mit den Innenstadtfreunde e.V. mit dem „Kunst und Wein“-Event am Rathausplatzt. Jetzt bringt er immer wieder neue Ideen für kleine, feine Events und die kreative Seite Ingolstadts. Zusammen mit dem Kulturamt Ingolstadt ist Klein & Fein erstmals ein Teil des Ingolstädter Weihnachtsmarktes in der Innenstadt. Einfach mal vorbeischauen und etwas Atmosphäre einatmen - alles Andere findet sich dann.

kunstmarkt carrarpltz

 

Fine-Art Prints und Fotografie

Die Galerie Bildfläche und ihr Galerist Hubert Klotzeck mit BILDFLÄCHE FINE-ART sorgen dafür, dass Ihre Geschenke pünktlich unter dem Weihnachtsbaum liegen. Senden oder bringen Sie Ihre Bilddaten bis 22. Dezember 18:00 Uhr und die Gagarantiert die Fertigstellung Ihrer Fotodrucke bis 24. Dezember 2015.Und wenn es vielleicht ein anderer Fotokünstler sein soll, schauen Sie doch in Eichstätt in der Bildfläche vorbei - in der aktuellen Ausstellung oder in der MINI-EDITION-SERIE finden Sie bestimmt noch etwas Passendes. Preise und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.galeriebildflaeche.de.

bildfläche

 

Schmuckatelier Susanne Wein

Die international anerkannte Schmuckkünstlerin Susanne Wein hat ihr Atelier in Eichstätt. Was sie in den Straßen und Gässchen der bayerischen Barockstadt sieht und (wieder-)entdeckt, Materialien aus der Natur und aus dem Alltag und die Faszination edler Materialien – all das ist Anregung für ihre Schmuckkunst. Das Thema ihrer aktuellen Schmuckkollektion und Ausstellung ist das Ornament: Die Giebelsilhouetten der Altstadt, verspielte Balustraden und Stuckverzierungen oder auch Türgriffe waren Ausgangspunkt für die neuen Kreationen. Geöffnet noch bis 23.12.2015 Donnerstag 13 - 18 Uhr | Freitag und Samstag 10 - 18 Uhr und an allen anderen Tagen noch nach Vereinbarung; Pfahlstraße 37, Eingang Herzoggasse , 85072 Eichstätt, Tel.08421-9374742; www.susanne-wein.blogspot.com

Einl Ornamentum 2 

 

Hurentöchter von Carmen Mayer | Ein Ingolstadt-Krimi

Hurentoechter klDie in Ingolstadt lebende Autorin Carmen Mayer unterhält sich gerne mit Menschen, vor allem mit Kriminalbeamten – und sie lässt sich durch Medienberichte inspirieren und recherchiert weiter. In Carmen Mayers 4. Krimi mit dem Titel „Hurentöchter“ geht es um Kindermissbrauch, Menschenschmuggel, Medikamentenhandel und eine Entführung. Wie hängt das alles mit der verkohlten Leiche in Zuchering zusammen? Kommissar Braunagel muss herausfinden, wer den Ingolstädter Apotheker umgebracht hat und warum. Hier mehr hören: Kulturkanal zu "Hurentöchter" hier

Carmen Mayer: Hurentöchter, 11,99 €, www.edition-oberkassel.de; im lokalen Buchhandel oder auch direkt bei der Autorin über ihre Website http://autorin-carmen-mayer.com

… und auch all die anderen Braunnagel-Krimis und historischen Roman der Autorin können wir sehr empfehlen!

Und ACHTUNG: wer bis hier gelesen hat und uns nun als erste/r eine E-Mail schickt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bekommt von uns den historischen Roman von Carmen Mayer „Die Rose von Angelame“– noch vor Weihnachten (einfach abholen). Als Danke für das Interesse an der Kultur- und Kreativwirtschaft unserer Stadt und Region!

 

 

Jens Rohrer | Guerillas und Schmotter | Satirische Kurzgeschichten

jens rohrer2Das neue Buch des "Che Guevara der Ingolstädter Literaturszene" erscheint im Bayerischer Poeten- und Belletristik-Verlag, Reichertshofen.

Der Ingolstädter Autor Jens Rohrer ist vielen durch seine humorvollen und skurrilen Kurzgeschichten bekannt. Aber auch durch seine Literaturaktionen, den Guerilla-Lesungen, macht er immer wieder von sich reden, egal ob er plötzlich und unerwartet im Fisch-Imbiss »Nordsee« Hemingways »Der alte Mann und das Meer liest«, oder ob er mit passenden Texten im Wartezimmer des Bürgeramtes oder im Klinikum die Wartezeit verkürzt.

Und hier noch der Kulturkanal zu Jens Rohrer, dem jungen Wilden der Ingolstädter Literaturszene.

Buch und Stofftasche dazu direkt über den Autor via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über den Bayerischen Poeten- und Belletristikverlag.

 

Der Tote am Maibaum von Alexander Bally | Regionalkrimi

„Guat schaut des fei ned aus.“ Dass der ortsbekannte Bauunternehmer Bertram Brunnrieder aufgeknüpft am Maibaum von Wolnzach hängt, mitten im Herzen der Marktgemeinde, zwischen Kirche, Rathaus und Gasthof »Zur Post«, stört das ländliche Idyll empfindlich. Schnell brodelt die Gerüchteküche, die Kriminaler aus Ingolstadt kommen schon mal gar nicht weiter. Nur gut, dass Metzgermeister Ludwig Wimmer, der sein Geschäft jüngst seinem Schwiegersohn über- geben hat, sich furchtbar langweilt und dringend eine Beschäftigung sucht: Wäre doch gelacht, wenn er dem Täter nicht drauf kommt. im Notfall hilft ihm ja auch noch seine kluge Enkelin Anna – nicht nur mit diesem seltsamen Internet. Suttonverlag, Erfurt, ISBN 978-3-95400-328-0; Preis: 12,99 €, epub: 978-3-95400-329-7, 9,49 €

alexander bally

 

Steffen Kopetzky "Risiko" | Literarischer Abenteuerroman

risikoKopetzkys Roman hat in der deutschen Buchszene viel Beachtung gefunden, wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert, ist mittlerweile in der 6. Auflage erschienen.

Der bekannte Pfaffenhofener Autor erzählt darin anhand des Schicksals eines jungen Mannes ein heute kaum mehr bekanntes Detail der deutschen Kriegspolitik im Ersten Weltkrieg: der Versuch, einen Dschihad in der islamischen Welt zu entfachen, um den Kriegsgegnern, vor allem England und Frankreich, zu schaden. Sein abenteuerlicher Weg führt den Protagonisten von "Risiko" bis zum Emir von Afghanistan nach Kabul.

Im Interview mit dem Kulturkanal spricht der Autor mit Michael Kleinherne über sein Großprojekt "Risiko", in das er zehn Jahre Arbeit gesteckt hat. Mehr hören …

Der Roman ist im Buchhandel erhältlich.

 

 

Filzdesign und Manufaktur | Atelier Zwirn & Zwille

Accessoires, Taschen, Akustikbilder aus Filz aus dieser ganz besonderen
Manufaktur in Eichstät, Am Anger 2, T 08421-70 70 333 | MO - FR 10 - 18 Uhr | Lange Öffnungszeiten noch am Adventssamstag 10 - 16 Uhr
www.zwirnundzwille.de

zwille 

 

Kunst | Der Kunstverein Ingolstadt bietet aktuell eine limitierte Edition der Künstlerinnen und Künstler Gerda Biernath, Ludwig Hauser, Thomas Neumaier, Juliane Schölß und Babette Ueberschär - entstanden anlässlich des 80. Geburtstages von Peter Schnell. Zu sehen und zu erwerben sind die Bilder, Seriegraphien oder Silberobjekte über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und direkt über die Ausstellung. Hier der Bericht des Kulturkanal Ingolstadt zur Ausstellung un den Exponaten.
Di – So | 10 – 18 Uhr | Bis zum 23. Dezember | Galerie im Stadttheater, Schlosslände 1, 85049 Ingolstadt
www.kunstverein-ingolstadt.de

edition schnell

 

Kunst | Ingolstädter Bildermarkt des BBK Ingolstadt

Berufsverband Bildender Künstler - die letzten Tage an denen der Bildermarkt geöffnet ist!
noch FR 11.00-18.00 | SA 11.00-18.00 | SO 11.00-18.00
Harderbastei, Oberer Graben 55, 85049 Ingolstadt, Tel 0841-9312 754; Parkmöglichkeit zum Be-und Entladen im Hof der Bastei
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

bildermarkt

Samstag, 03 Oktober 2015 14:46

 

Weltmeisterin: Boxerin Susi Kentikian

Die WBA, fand in Wilhelmburg statt, am 2.10.2015., in der großen Box-Arena, gab es den Boxkampf. Die Boxerin Susi Kentikian, kämpfte hart gegen ihre Konkurrentin,die Mexikanerin Susana Crus Perez.


Es waren die härtesten zehn Boxrunden, die ich in meinem ganzen Leben gesehen habe. In der dritten Runde, bekam die Boxerin Susi Kentikian einen starken Schlag in ihr Gesicht, von ihrer Gegnerin, aber sie kämpfte unermüdlich  weiter. So einen Boxkampf, hat man lange nicht mehr gesehen. Zwei starke Boxerinnen, die um den Titel kämpften. Die Boxerin Susi Kentikian, auch " Killer Queen", genannt. hat den Boxkampf gewonnen. Zehn Runden, haben die Boxerinnen gekämpft, es war der härteste Boxkampf in der Boxlegende.

Dienstag, 22 September 2015 14:43

parkingday1 2015 348x230Sie heißen stadtraumleben, vogelfrei, Bureau Eineinhalb, Schenkbar oder Donau Man. Sie sind Bloggerinnen und Architekten, Stadtplanerinnen, Jungfilmer, Produktdesignerin, Partymacher, Künstlerinnen oder Kurierkollektiv, Flüchtlingsprojekt, Transition-Town-Bewegung... Statt Parkplätzen sind DJ-Pulte und Schaukelpferd aufgebaut, Kunstrasen und Rollrasen, Es werden Kürbisse, Äpfel und vieles mehr zum (besser) Essen verschenkt, zum Lesen, Hören, Kleiden - als neuer Share-Lebensstil oder als Protest gegen Primark und andere Wegwerf-Kulturen. Ingolstadt war voll von Zukunftsvisionen an diesem ersten Park(ing) Day in Ingolstadt. Noch nicht jeder Parkplatz in der Innenstadt war an diesem Tag anders besetzt, doch die Premiere hatte es mit 15 urbanen Stationen in sich, sich auf den Park(ing) Day 2016 schon einmal zu freuen. Auch die Donau Man, die diesen ersten Impuls gegeben hatten, waren sehr zufrieden und schreiben in ihrem Blog: Rückblick? War gut. Nächstes Jahr wieder? Natürlich!

Freitag, 28 August 2015 23:27
ibeer wendler348x317Premiere feierte das neue ibeer beim Bürgerfest. Hier haben Jürgen Dollinger (After Dark-Wirt) und Timu und Sebastian Einemann (Marketingagentur EHOCH2“) ihr neues Flavour-Bier vorgestellt und es war durchweg ein Publikumserfolg. Erhältlich war es bisher nur über die Gastronomie. Jetzt hat man einen ersten Schritt in den Handel gemacht: ibeer gibt es ab sofort bei Edeka-Wendler in der Theresienstraße. Erstmal exklusiv, wie Frank Wendler lachend feststellt. Denn immerhin wollen Dollinger und die Einemanns mit ibeer bundesweit den Markt für erobern. Doch bis es soweit ist, hat Wendler das neue flavoured beer erstmal exklusiv im Kühlregal …

 

 

 



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Bierdesign und Marketing mit Geschmack | K10
Das Bier mit dem "i" | ingolstadt-today

ibeer.eu

 

IBEER JETZT bei Edeka Wendler!

Posted by IBEER on Freitag, 28. August 2015

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Geschafft! NEUE SICHT e.V. ist gegründet, die Kreativen der region haben sich vernetzt und legen los ... Neue Sicht… https://t.co/Qgrwer9du0

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Sanne Kurz hat als Filmemacherin mit "Die Herberge" einen der Publikumspreise bei 20minmax 2019 bekommen und sie w… https://t.co/yTYAd0aXdD