Mittwoch, 05 Juli 2017 12:17

 

Carmen Mayer348INGOLSTADT | Sie ist eine der mörderischen Schwestern, die ihre Verbrechen gerne mit einem leibhaftigen bayerischen Hauptkommissar bespricht. Autorin Carmen Mayer ist die Schöpferin von Kommissar Walter Braunagel, Hauptfigur ihrer inzwischen fünf Kriminalromane. Sein aktueller Fall ist ein Ingolstädter Apotheker, der verkohlt in einem abgebrannten Stadl in Zuchering aufgefunden wird. Braunagel ermittelt. Gerade von Würzburg in die Polizeidirektion Ingolstadt versetzt, gerät er ins bürgerliche Milieu der Schanz und in die Flüchtlingskrise mit Medikamentenschmuggel und Menschenhandel. Mehr soll aus dem aktuellen Krimi „Hurentöchter“ nicht verraten werden, denn schließlich gilt Urlaubszeit = Lesezeit.

Wir wollen hingegen einen kurzen Blick auf die Autorin werfen, mindestens so vielschichtig, vielseitig und spannend wie ihre Romane. Mit ihrem Mann war Carmen Mayer Anfang der 1980er nach Ingolstadt gezogen - er ist von hier, sie aus dem Württembergischen, die Tochter wird in Ingolstadt geboren. Als Industriekauffrau ist sie 20 Jahre lang beruflich weltweit unterwegs– Hongkong, Seoul, China, Las Vegas. 1981 veröffentlichte sie mit der Sagenforscherin Emmi Böck und dem Künstler Matthias Schlüter die „Begegnung im Altmühltal“. Es folgen Kurzgeschichten zu Frauen, Pest und Emotionen in diversen Anthologien, ein Theaterverlag nimmt zwei ihrer Mundart-Stücke in sein Programm auf.  2009 ihr Debüt im Verlag edition oberkassel als Krimi-Autorin mit Kommissar Walter Braunagel und „Eiswein“. Die „Rose von Angelâme“ ist 2011 ihr erster historischer Roman. 2016 folgt „Das Awaren-Amulett“ mit dem sie überregional auf Lesereise ist und gute Resonanz in der Presse findet. Auf der Leipziger Buchmesse liest sie regelmäßig aus ihren Werken.

“Nein!“, antwortet sie recht energisch auf die eigentlich doch naheliegende Frage, ob sie mit ihren Braunagel-Krimis dem populären Regionalkrimi-Trend folgen wollte. Carmen Mayer ist tatsächlich nicht das Lokalkolorit an sich wichtig, sondern die Geschichte, die erzählt werden muss und die eben einen Ort braucht. Ohne Schreiben geht es in ihrem Leben nicht. Menschen, Beziehungen, Alltagsroutinen und Schrulligkeiten, die Brüche im Leben und in der Fassade inspirieren sie. Sie legt großen Wert auf Stimmigkeit in den Details, die Sprache muss zur Zeit und zur Person passen, die Atmosphäre des Ortes spürbar sein. Bevor sie alles niederschreibt, hat sie es im Kopf – Plot, Täter, Opfer, Orte. Dem geht eine intensive Recherchearbeit voraus, Sachkenntnis kommt eben nicht von ungefähr. Mit den  „Mörderischen Schwestern“, einem Netzwerk von Kriminal-Autorinnen, begibt sie sich ins Landeskriminalamt und folgt dort den Spuren Carmen Mayer 400echter Verbrechen und professioneller Mordermittlungen. So manche Polizeidirektion kennt sie von innen. Carmen Mayer hat allerdings zudem einen eigenen Kommissar vor Ort, mit dem sie längst auch befreundet ist. Hauptkommissar Heinz Rindlbacher (Foto), vormals Pressesprecher der Polizeidirektion Ingolstadt und jetzt Polizeichef in Eichstätt, berät sie seit vielen Jahren. Er korrigiert sie vor allem dann, gibt sie lachend zu, wenn ihr eine Ermittlungsmethode mal wieder etwas zu „amerikanisch“ geraten ist.

Bei aller akribischen Recherchearbeit, Carmen Mayer schöpft vor allem aus dem Leben selbst. Sie ist eine Beobachterin. Ein Gespräch auf der Straße, die Nachrichten oder Medienberichte reflektiert sie dabei ebenso wie die Erzählungen etwa von Marie-Luise Fleißer. Fiktion und Realität verbindet sie zu einem neuen Gewebe, durch das dann auch mal die nordische Mythologie durchscheint und die Rauhnächte lebendig werden lässt. Das Bekannte und das Geahnte ist es, das sie lebendig werden lässt und das uns geradezu in ihre Geschichten hineinzieht. Ihre Bücher sind auch für andere KünstlerInnen eine Inspiration und so entstehen szenischen Lesungen und Bühnenkooperationen, die wiederrum selbst dieser weltläufigen Frau noch so Manches abverlangen („Ich musste ein Kleid tragen!“).

Carmen Mayer kann auch sehr reell sein. Kritisch spricht sie über das Verlags- und Vertragswesen, darüber, wie versucht wird das unternehmerische Risiko einseitig auf die Autoren abzuwälzen. Sie unterstützt literarische Netzwerke, das "Aktionsbündnis für faire Verlage“ oder  Autorenwelt.de. Ihre Sachkenntnis und Erfahrung bringt sie für den Bereich Literatur in das neue Netzwerk der lokalen Kreativwirtschaft ein, das Ingolstadt attraktiver für Kreativschaffende machen will. Wer die Autorin persönlich kennenlernen möchte (ihr Humor wäre ein weiterer, guter Grund), kommt einfach am 14. Oktober zur zweiten „Ladies Crime Night“ der Mörderischen Schwestern ins Altstadttheater. Oder man begegnet ihr bei einem Treffen des Autorenkreises im „Café Maximilian“ in der Schäffbräustraße - übrigens auch das Stammlokal von Kommissar Walter Braunagel.

Petra Kleine

 

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Carmen Mayer in den Interviews mit Isabella Kreim im Kulturkanal Ingolstadt.
Hier mehr hören
Carmen Mayer: Ingolstadt-Krimi und historischer Roman "Kreuzzeichen"
Carmen Mayers historischer Roman "Das Awarenamulett"
Carmen Mayers Ingolstadt-Krimi "Hurentöchter"
Sommernachtsträume in Semmelreuth | Text und Regie Carmen Mayer

Samstag, 26 November 2016 16:08

Kleinherne Die Aktion Buchcover 348aEs musste wohl so kommen. Kleinherne erzählt eine Geschichte. Und er erzählt viele Geschichten. Zumindest im Ansatz. Er würfelt eine Gruppe zusammen, 6 Personen, 3 Männer, 3 Frauen, unterschiedlicher Nationalität. Und anhand dieser Gruppe zeigt er, wie schwierig, oder wie unmöglich das Agieren in einer Gruppe ist. Zusammen eine Aktion planen, sie durchführen, zusammen zu bleiben, dazu braucht es Disziplin und Entschiedenheit. Aber alle sind geprägt von den vielen Geschichten, den Geschichten in ihrer Geschichte. Sie stecken in der Vergangenheit, in der Geschichte ihrer Eltern, deren Fehler sie bedenkenlos wiederholen. Bis zu den Knien im Quark der Vergangenheit, treten sie den Quark zu Käse. Jegliche Form privater Äußerung gerinnt zu Ideologie. Esse ich Fleisch oder nicht? Es ist eine politische Diskussion, und der Fleischesser ist der Klassenfeind. Treue, Monogamie? Begriffe der absterbenden Klasse. Eifersucht ist bourgeois, wir stehen darüber. Und weinen in die Kissen. Um uns herum gerät die Welt ins Wanken, aber wir kämpfen unsere kleinen Kriege. Und irgendwann verlangen die vielen durchgesoffenen Politgespräche nach einer Konsequenz. Wenn einer die Wahrheit ausspricht: Ihr redet nur, zum Handeln fehlt euch die Konsequenz, dann kann man sich nicht lumpen lassen, verabredet sich zum konspirativen Treff in einem Haus in Meeresnähe.

Erst bricht das Unheimliche in die Geschichten, tote Tiere; Männer, die nachts das Haus umschleichen. Dann bricht eine brütende Hitze aus. Die Nerven liegen bloß, die Sinne auch. Wer nicht für die Aktion ist, wird ausgeschlossen. Zum Glück gibt es Alkohol, nicht zu knapp. Später auch noch Dope.  Das Haus, das Meer, der Sex. Was wird das, ein anstrengender Urlaub, oder doch der bewaffnete Kampf. Alle sind auf sich bezogen, nicht in der Lage kollektive Entscheidungen zu treffen, und das ist vielleicht auch gut so. Der Einzelkämpfer schlägt zu. Er sprengt eine Tankstelle, es gibt Verletzte. Der Täter setzt sich ab, der Rest bleibt zurück. Mit dem letzten Joint wird auch noch ein Waldbrand verursacht. Wir tauchen erstmal alle ab, möglichst nicht Paris, besser Provinz. Wenn sich die Wolken verzogen haben, können wir neu nachdenken. Wir verstecken uns im Spießertum. War`s das? Bon jour, tristesse!

Das liest sich spannend wie ein Krimi. Es ist sehr schnell und sehr fraktal erzählt. Denn es gibt in der Personage keinen Erzähler, Kleinherne lässt sich die Fäden nicht aus der Hand nehmen. Er entscheidet, was der Leser erfährt, und was nicht. Er zeigt Aspekte der Figur, vieles ist Erinnerung. Wendet die Figuren, wie unter einer Lupe. Beschreibt Momente der Vergangenheit. Die haben vielleicht die Menschen zu dem werden lassen, was sie sind. Aber vielleicht sind sie auch nur die Produkte der 1. Welt. Zu selbstbezogen, zu egoman. Eine ziemlich illusionslose Abrechnung mit Aktionismus. Wir haben uns gefallen in der Attitude des Revolutionärs.  Was bleibt? Eine jüngere Generation, mit neuen Protestformen? Wenig Hoffnung, denn dieser Roman zeigt auch, wie unfähig wir sind, uns von der Vergangenheit zu befreien. Die Revolutionäre verschwinden im neuen Spießertum, die Leichen, die zurückbleiben, sind ein Versehen.

Donald Berkenhoff

 

 

kleinherne bild180Michael Kleinherne | Die Aktion. Bayerischer Poeten- und Belletristik-Verlag Reichertshofen 2016, 230 Seiten, 9 Euro.

"Die Aktion" ist das dritte Buch des Autors, 1964 in Westfalen geborenen, lebt und arbeitet in Eichstätt als Literaturdozent an der Uni Eichstätt, ist Mitorganisator des Festivals LiteraPUR.

2012 literarisches Debüt mit dem Erzählband "Drehpause". Buchbesprechung Drehpause hier

2014 Novellenband "Daniel" -  Besprechung der Novelle von Donald Berkenhoff hier

Nächste Lesung | Michale Kleinherne - Die Aktion. Zwei Wochen im August | Freitag, 13. Januar, 20 Uhr, Vronis Ratschhaus Ingolstadt Mit Musik von Rudi Trögl an der Gitarre.

 

 

Sonntag, 10 Juli 2016 19:46

EmmiBoeck 2016 348Ingolstadt | Emmi Böck (1932 – 2002) gilt heute noch als die „sagenhafteste Frau“ Bayerns (Münchner Merkur). Die Autorin hat in vielen Jahrzehnten Sagen und mündliche Überlieferungen aus dem gesamten bayerischen Raum gesammelt und veröffentlicht. Ihr Werk zählt zu den großen Sagensammlungen und -forschungen Deutschlands. Sie hat den vielen Kulturregionen und bayerischen Landschaften Gesichter und Geschichten gegeben, oftmals überhaupt wieder zu Tage gefördert. Die Stadt Ingolstadt hat sie mit dem Kulturpreis geehrt (2000), die Laudatio findet sich, mit vielen Bildern, Geschichten und  Informationen auf der Seite

www.emmi-boeck.de

Der Förderverein Europäisches Donaumuseum Ingolstadt würdigt die Autorin und ihr Werk in einer Ausstellung im Alten Messpegelhaus. Dr. Isabelle Kreim wird zur Autorin und zum Werk einführen und dabei auch Emmi Böck selbst zu Wort kommen lassen.

Ausstellungseröffnung
I, der Teifi und der Hund
Emmi Böck – Sagenforscherin aus Ingolstadt
Donnerstag, 21. Juli 2016 um 18 Uhr
Altes Messpegelhaus (südliches Donauufer)

EmmiBoeck 2016 740

Foto: Stefan Hanke | Emmi Böck mit Katharina Rötzer (Reetzerin)

Montag, 26 Oktober 2015 17:12

 

schmutter buchtitel 348x439Der Ingolstädter Autor Jens Rohrer ist vielen durch seine humorvollen und skurrilen Kurzgeschichten bekannt. Aber auch durch seine Literaturaktionen, den Guerilla-Lesungen, macht er immer wieder von sich reden, egal ob er plötzlich und unerwartet im Fisch-Imbiss »Nordsee« Hemingways »Der alte Mann und das Meer liest«, oder ob er mit passenden Texten im Wartezimmer des Bürgeramtes oder im Klinikum die Wartezeit verkürzt.

Diesmal hat ihm das Stadttheater eine »quasi seriöse« Lösung zur Präsentation seines neuen Bandes »Guerillas und Schmotter« angeboten, das Kleine Haus. Der Autor liest selbst, einige Schauspieler helfen, Donald Berkenhoff spricht einführende und einfühlende Worte und die Bar ist auch geöffnet.

Das neue Buch des "Che Guevara der Ingolstädter Literaturszene" erscheint im Bayerischer Poeten- und Belletristik-Verlag, Reichertshofen.

Eintritt 5 €, Karten an der Theaterkasse oder online hier

Für alle, die nicht dabei sein konnten, ein Blick in die erste Guerilla-Lesung im Ingolstädter Norma-Markt mit Texten von Alkoholikern.

 

 

K10 war dabei - hier lesen Guerilla-Lesung im Discounter | Fremdartig!

  

Text und Grafik: Jens Rohrer; Video: K10

Freitag, 23 Oktober 2015 13:52

Jens-Rohrer Autorenfoto2Ingolstadt , November 2012 | Eine Guerilla-Lesung aus den Werken berühmter Alkoholiker vor dem Schnapsregal eines Innenstadt-Discounters –  wunderbare Idee des Ingolstädter Autoren Jens Rohrer zum bundesweiten Vorlesetag. Subversiv wurde nur über die sozialen Netzwerke und Mundpropaganda eingeladen.

Spannend. Was wird passieren, wenn zwischen Wodka und Schokoriegeln Bukowski vorgetragen würde, wenn das Publikum klatschen würde? Sicherheitsdienst, Polizei? Ausweis nicht vergessen, für alle Fälle.

Subversiv und verschwörerisch – nur nicht auffallen – schob man also um kurz vor 18 Uhr schon einmal den Einkaufswagen durch die Regalreihen, legte Waschmittel, Käse, Milch hinein. Warum nicht mit dem Nützlichen verbinden, und auch gleich einkaufen. Sollte es zur schnellen Flucht kommen, würde man die Ware zurücklassen müssen. Notgedrungen.

Kurze Blickkontakte mit Anderen – auch Guerillas oder echte Kunden? Normal sein, man kauft ja schließlich auch sonst hier ein. Ist der Autor schon da, hat schon jemand vom Personal gemerkt, das heute etwas PASSIERT! Alles ruhig, nur wir selbst sind aufgeregt – Guerillalesung! Dann ein Zischelnvon hinten – er ist da! Langsam, nur nicht auffallen, den Einkaufswagen zur Ecke Alkohol schieben, es geht los.

Jens Rohrer legte seine Bücher auf das Mehl, nahm sich Baudelaire zur Hand und las. Ruhig, bescheiden. Er steht nicht direkt vor dem Wodka, denn gleich daneben ist die Tür zu Personalraum und er will ja nicht stören. Also vor das Mehl stellen. „Der Wein des Mörders“ war zu Ende gebracht, schüchterner Applaus des Publikums, man will ja nicht stören. Etwa 20 Guerilla-ZuhörerInnen hatten sich in den Gängen eingefunden – fast alle mit Keksen, Brot, Chips unter dem Arm, zur Tarnung oder auch lässig auf den Einkaufswagen gelehnt.

Endlich – Rohrer hatte zu Janoschs Polski Blues angesetzt – eine Reaktion. Eine Mitarbeiterin zieht ihren großen Karton durch die Reihe. Das Publikum tritt freundlich zu Seite, man will ja nicht stören. Kunden kaufen ein, ein Griff zum Mehl, Rohrer trägt Dirty Old Town von den Pogues vor, wieder Applaus. Inzwischen sind alle locker, schauen nicht mehr hinter sich, hören nur noch zu. Steinbecks Straße der Ölsardinen. Rohrer liest. Aus Hemingways „Fiesta“, Dylan Thomas “Youth calls to age”, aus T.C. Boyles “Wenn der Fluss voll Whisky wär”.

Erstaunlich, welche Schriftsteller Alkoholiker gewesen sein sollen. Die Gedanken schweifen ab. Warum fordert uns eigentlich niemand auf zu gehen? Was hier wohl sonst so abgeht, wenn eine Guerilla-Lesung mit Publikum und Applaus, immerhin eine dreiviertel Stunde lang, so stoisch hingenommen wird. Oder ist es Fatalismus? Gibt es in solchen Discountern vielleicht Schulungen zu deeskalierendem Verhalten? Ist dieser NORMA die Spitze der Urbanität, öffentlicher Raum in höchster Vollendung: solange man nicht stört, also den Weg zum Personalraum freilässt, ist alles möglich?

Wieder ein Griff zum Mehl, die Mitarbeiter gehen an uns vorbei in den Personalraum. Inzwischen suchen wir sogar schon den Augenkontakt mit ihnen, um uns unserer Anwesenheit zu vergewissern. Eine künstlerische Intervention, eine subversive Guerilla-Lesung bei NORMA – hat sie überhaupt stattgefunden? Manche sind heute, eine Woche danach, sogar der Meinung, das Personal sei nicht an uns vorbei, sondern mitten durch unsere Körper hindurch gegangen, wir waren gar nicht wirklich da. Ein paar Tage später, finde ich das Video auf meinem PC, das ich während der Lesung aufgenommen hatte. Das habe ich ja vollkommen vergessen …

Danke, Jens Rohrer für diese Guerilla-Lesung. Unerwartet fremdartig – mehr Großstadt geht fast nicht.

 

cover150Jens Rohrer, geb. 1975, ist gelernter Mediengestalter, schreibt und lebt in Ingolstadt. Er veröffentlicht seit einigen Jahren Kurzgeschichten und Gedichte und organisiert u.a. das Literaturzelt "Wort im Wald".

Kurzgeschichten und Gedichte „Ingolstädter Schriftstücke“
Bd. 3-5, Creative Verlag;

Kurzgeschichten und Gedichte in „Das Äußere des Irrenhauses“
1998, Verlag Rohrer & Moon

 „Von der Rettung der Welt und kleinen Pelztierchen“
Roman, 2001, Verlag Satori & Moon

Von Träumern und Epileptikern - E-Book

 

 

Donnerstag, 18 Dezember 2014 11:37

kleinherne daniel 348Schnörkellose Prosa
Von Donald Berkenhoff

Eigentlich sind alle Geschichten schon erzählt. Es gibt nur noch Variationen, Kombinationen, andere Umstände. In diesen Zeiten bemühen sich Autoren hauptsächlich um das, was man gemeinhin Stil nennt: die Eigenart der Formulierungen, den Rhythmus der Sprache, die Gewagtheit der Metaphern. Es entsteht eine gefragte Künstlichkeit, oft ist es nur noch die Form, die besticht.

Kleinherne arbeitet umgekehrt. Seine Form, durchaus vorhanden, spielt sich nicht in den Vordergrund. Als erstes besticht die Novelle durch ihre gerade Schlichtheit. Und dies ist schon in den ersten Sätzen völlig klar. „Er folgte ihr. Seit zehn Minuten schon.“ Erste Sätze eines neuen Buches. Sie ziehen hinein in das Dilemma des Helden. Der Mann folgt der Frau. Und: das ganze braucht Zeit und Geduld, danach dominieren Hektik und Ungeduld. Daniel verbringt seine Zeit damit, Frauen kennenzulernen. Aber bevor er sie richtig kennengelernt hat, ist sie weg oder er weg oder beide nicht interessiert. Hier ist er, apropos alte Geschichten, ein Nachkomme des Don Juan, auch Don Giovanni. Obwohl es eher um die Quantität der erotischen Abenteuer geht, bleibt in ihm immer die Sehnsucht nach der einzigen, wahren Liebe. Aber die ist nicht mehr zu haben.

Montag, 01 September 2014 23:25

AlexanderBally 388x245

"Der Tote am Maibaum" ist der aktuelle Holledaukrimi von Alexander Bálly, erschienen im Frühjahr 2014 in Sutton Verlag. Am Samstag, 4. Oktober, wird der Autor sein Buch präsentieren, signieren, Fragen beantworten. In der Innenstadt-Filiale von Hugendubel, Theresienstraße, liest er von 12 bis 13 Uhr, ab 14.30 Uhr dann in der Filiale im Westpark.

Mittwoch, 25 September 2013 11:38

Lesung | Historischer Roman | Mittwoch 25. 9. 2013, 19.30 Uhr | Ein Ingolstädter schreibt über einen der bekanntesten Ingolstädter. Spannend und interessant liest sich der Roman von Markus Herrmann über den Professor zu Ingolstadt.

Donnerstag, 12 September 2013 15:54

Das Literaturzelt bot auf dem diesjährigen Open Flair im Klenzepark nicht nur Theater und Literatur. Jens Rohrer und Oliver Scholtyssek, die Programmverantwortlichen für „Wort im Wald“, setzten sich auch mit den neuen Verkaufs-Formen auf dem Buch-Markt auseinander. „In Zeiten von Kindle & Co - Hat das gedruckte Buch eine Zukunft?“, war die Frage, mit der sich eine Podiumsdiskussion befasste. Gäste waren Gerd Stiebert (Buchhändler), Michael Kleinherne (Uni Dozent, Autor, Dramaturg, Journalist) und Matthias Matting (Journalist. Autor u.a. für Fachbücher zum E-Book). Harald Kneitz (Kulturamt Ingolstadt, Literaturtage IN) führte gut informiert, literaturbegeistert, mit kritischen Fragen und feinem Witz durch den frühen Sonntagvormittag.

Dienstag, 04 Dezember 2012 12:39

„Ich mag es lieber nüchtern und klar"
Michael Kleinhernes Erzählungen „Drehpause"

Ein schmaler Band mit Erzählungen, welcher doch detailliert und ausgiebig eine Welt beschreibt. Eine Welt, die sich hauptsächlich durch das Schweigen und das Nichtgesagte zusammensetzt. Hier finden die Katastrophen und Zusammenbrüche, die Enden von, ja, vielleicht waren es Beziehungen, vielleicht waren es auch nur Irrtümer, in der Stille statt. Fast jede dieser Erzählungen implodiert. Da wo bei anderen Autoren der Exzess, die Beschimpfungen zu erwarten sind, da hört man bei Kleinherne einfach auf zu sprechen. Manchmal hat man Sex miteinander, damit das Schweigen nicht so schmerzt. Was diese Figuren umgibt, ist eine existenzielle Einsamkeit. Aber es gibt immer wieder den Versuch diese Isolation zu durchbrechen. Indem man eine verloren gegangene Freundin wieder aufsucht, nur um festzustellen, dass sich die Lebenswege soweit voneinander entfernt haben, dass eine tatsächliche Begegnung nicht mehr möglich ist. Aber in dieser Unmöglichkeit sitzt man konkret zusammen und wartet darauf, dass der andere endlich geht. Oder man raucht eine Zigarette mit einer Unbekannten, glaubt, dass in diesem Schweigen eine große Gemeinsamkeit verborgen sein könnte. Und indem die Grenzen der Isolation verletzt werden, wird man schuldig am Tode eines Menschen, oder hätte der sich auch so umgebracht, oder hat er sich gar nicht umgebracht? Diese Fragen entstehen durch die Räume der Nichtkommunikation in diesem Buch. Ständig ist man versucht in die Stille hineinzudenken, mit den eigenen Assoziationen, mit den eigenen Erfahrungen.

Donnerstag, 22 November 2012 22:56

Dead vs. Alive - tote Dichter, dargestellt von Ensemblemitgliedern des Stadttheaters, treten im Wettstreit der Worte gegen zeitgenössische, höchst lebendige Slampoeten der freien Szene aus Berlin, Eichstätt, Rosenheim und Köln an.

Es war ein furioser Abend, der mitgerissen und rundum alle Sinne, Geist und Emotion angesprochen hat. Literatur mit Witz, Wahn und Wahrheit, Emotion und Eloquenz, Querdenken und Seelenqual.

Voller Symbole und Mystik war die Videokunst von Cendra Polsner (Eichstätt), die nicht nur Atmosphäre schaffte, sondern manchem Beitrag das gewisse Etwas gab. Interessant auch, welche Texte die Ensemblemitglieder für sich ausgesucht hatten. Eine starke Auswahl! Poetry Slam ist gute Wortkunst, hat was zu sagen und macht Spaß macht, das hatte man erwartet. Unerwartet stark waren die „toten“ Dichter und Dichterinnen - von mancher möchte man gleich mehr lesen.

Das Ingolstädter Publikum zeigte sich von seiner besten Seite und hat den Wettbewerb um den Siegerpreis – eine Flasche Whiskey – kräftig angeheizt. Es wusste auch die ernste Bekenntnislyrik zu würdigen, die sich gut behaupten konnten zwischen Berliner Wortwitz (Till Reiners), Rhythmus (großraumdichten) und Empörungskritik (Florian Cieslik).

Wer zuletzt vorn lag, ins Finale kam und siegte – nebenbei gesagt die lebenden Dichter – ist letztlich nicht so wichtig. Der Wettstreit, die 5-aus-dem-Publikum-Jury, die Applausskala sorgten lediglich für einen zusätzlichen Spaß an diesem Abend. Der echte Genuss waren die Texte, die Performance der WortkünstlerInnen, die Dichter-Darsteller und die Videoeinspielungen.

Der Stuttgarter Slammer Hanz führte charmant und witzig durch den Abend und startete mit "featured artist"Julius, Singer-Songwriter aus Hannover, der mit seinen abgespacten Songs über Aliens und andere Beobachtungen sowie einer Mischung aus Stimme, Strom und Selbstironie einen ganz eigenen Akzent setzen konnte – höchst vergnüglich!

Florian Cieslik aus Köln trat als erster an und legt den Maßstab – hoch. Was regt uns eigentlich noch auf? Gesellschaftskritik zwischen Büchners Danton und Stéphane Hessels „Empört euch!“ Erkenntnis: Aus Ruinen aufzustehen ist schwer, aus Federbetten umso mehr!

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Freitag, 05 Oktober 2012 14:07

literaturzelt 399x143Für das Literaturzelt 2013 werden Sponsoren gesucht. Das mehrtägige Literaturprogramm findet wieder vom 6. - 8. Sept. 2013 im Rahmen des "OpenFlair im Klenzepark" statt und bietet eine Bühne für Autoren-lesungen, Kabarett und Sprache im Allgemeinen.

Das Open Flair findet alle zwei Jahre statt und ist immer ein Besucher-magnet, mehr als 10.000 Besucher wurden letztes Mal gezählt. "Wort im Wald" wird 2013 zum dritten Mal angeboten. Im letzten Jahr war mit dem ehemaligen Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn ein Politsatiriker engagiert. Auch Jaromir Konecny, Gewinner von über 60 Poetry-Slams und "Witzigkeiten in Wort und Ton" mit Melanie Arzenheimer, Kerstin Schulz und Jens Lohse sorgten für ein übervolles Zelt.

Das Programm 2013 wird gerade zusammengestellt und verspricht wieder Highlights und Qualität in Wort und Ton.

Sponsoren können sich direkt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Organisator des Literaturzeltes "Wort im Wald", wenden.

Informationen zum Open Flair 2013: www.openflair.net

Dienstag, 25 September 2012 15:54

literaturpreis166x520Blasmusikpop, Hikikomori und Das große Leuchten – so lauten die Titel der drei Debütromane, die zum zweiten Jungen Literaturpreis der Hallertauer Volksbank und des Neuen Pfaffenhofener Kunstvereins nach Pfaffenhofen eingeladen werden.

Die Autoren Vea Kaiser aus Wien, Kevin Kuhn aus Berlin und Andreas Stichmann aus Hamburg, deren Romane die Veranstalter unter den zwei Dutzend eingereichten deutschsprachigen Herbstnovitäten ausgewählt haben, lesen in der Kulturhalle Auszüge aus ihren Erstlingswerken und werden dann nach Abstimmung durch das Publikum und der Jury mit einem Preisgeld von insgesamt 3000 Euro belohnt.

In der Jury sitzen heuer neben Wilfried Gerling, Vorstandsvorsitzender der Hallertauer Volksbank, der ehrenamtliche Kulturreferent Steffen Kopetzky und Petra Frye-Weber vom Neuen Pfaffenhofener Kunstverein, Laura Freisberg von Bayern2 Zündfunk, Dr. Berndt Hermann von der Aichacher Zeitung, Isolde Asbeck vom Pfaffenhofener Kurier und Claudia Erdenreich vom Medienhaus Kastner sowie ein Schüler bzw. eine Schülerin des Schyren-Gymnasiums. Der Literaturkurs von Deutschlehrer Roland Scheerer beteiligt sich wie im letzten Jahr mit einem Rezensionswettbewerb an der Veranstaltung und darf dafür ein Jurymitglied stellen. Das Wettlesen wird erneut moderiert von Nico Bleutge. Schon beim ersten Jungen Literaturpreis wusste der aus Pfaffenhofen stammende Lyriker und Literaturkritiker, soeben mit dem renommierten Erich-Fried-Preis ausgezeichnet, das zahlreich erschienene Publikum mit seiner einfühlsamen und kenntnisreichen Moderation zu überzeugen.

Drei sehr unterschiedliche Texte, die einen interessanten Literaturabend und eine spannende Preisvergabe versprechen, haben die Veranstalter ausgewählt. Schon im letzten Jahr mischten die Zuschauer kräftig mit und hatten sichtlich Spaß an der Bewertung und der Diskussion um die vorgetragenen Romanauszüge. Die Aufteilung des Preisgeldes, das noch am Abend per Scheck ausgezahlt wurde, bewirkte zudem, dass alle drei Kandidaten Pfaffenhofen in guter Erinnerung haben. Erneut erhält daher der Erstplatzierte 1500 Euro, der Zweitplatzierte 1000 Euro und der Drittplatzierte 500 Euro Preisgeld.

Die 1988 geborene Altgriechisch-Studentin Vea Kaiser legt mit dem Roman Blasmusikpop, der im Verlag Kiepenheuer & Witsch erscheint, eine Generationengeschichte in einem abgeschiedenen alpenländischen Bergdorf vor. Auf fast 500 Seiten wimmelt es darin von skurrilen Begebenheiten, Situationskomik, verschrobenen Charakteren und derbem Dialekt, aber auch von Geschichtsschreibung in der Tradition Herodots ist die Rede.

Kevin Kuhn, Jahrgang 1981, verbrachte längere Zeit im Ausland, darunter drei Jahre in Mexico City, wo ihn die Ereignisse des 11. September zum Schreiben brachten. Sein erster Roman heißt Hikikomori (japanisch für „sich einschließen“; „gesellschaftlicher Rückzug“) und schildert ein in seiner Konsequenz radikales Selbstexperiment: den Versuch, der Erwartungshaltung von Familie und Gesellschaft zu entkommen, der sich dabei der virtuellen Welt als Vehikel bedient. Ein Phänomen, das auch in unseren Breitengraden schon lange kein Einzelfall mehr ist. Kuhns Debüt erscheint im Berlin Verlag.

Andreas Stichmann, soeben in Klagenfurt beim Ingeborg-Bachmann-Preis für seinen Romanauszug aus Das große Leuchten (Rowohlt Verlag) lobend bedacht, lebte ebenfalls eine Zeit lang im Ausland. Auch den 1983 in Bonn geborenen und in Hamburg lebenden Schriftsteller hat diese Erfahrung geprägt. Sein Debüt führt von den struppigen Rändern der deutschen Provinz bis in den Iran und weiter ans Kaspische Meer: Stichmann erzählt von der Liebe, von Sex, von Abenteuer und parallelen Dimensionen – und von der Suche nach einem Mädchen.

28. September 2012 um 20 Uhr in der Kulturhalle Pfaffenhofenliteraturpreis150

Karten für den Jungen Literaturpreis am 28.9. gibt in der Buchhandlung Kilgus sowie bei der Hallertauer Volksbank in Pfaffenhofen.

  

Text und Bilder: www.kunstverein-pfaffenhofen.de

Dienstag, 28 August 2012 19:35

Gelassene Eltern - starke und glückliche Kinder.
Eine Recherche, wie das Leben mit Kindern gelingt

 

In unserer schnelllebigen und von Leistungsansprüchen geprägten Gesellschaft fühlen sich Eltern zunehmend verunsichert. Viele sind überzeugt, dass Fordern und Fördern das Beste für ihr Kind sei. Dabei wird Erziehung zum Kraftakt, verkommt zur »pädagogischen Käfighaltung«. Was aber ist das Beste für das Kind? Was können Sie als Eltern tun, damit sich Ihre Sprösslinge zu starken Persönlichkeiten entwickeln? Weigel liefert überraschende Antworten in diesem „Aufbau- und Ermunterungsbuch“ für Eltern -  unterhaltsam, informativ, voller spannender Erkenntnisse aus der Gehirnforschung,der Glücksforschung und der Psychologie.

weigel juergenDer Autor

Jürgen Weigel, geboren 1955, ist Konrektor an einer bayerischen Mittelschule in der Region 10. Er lebt in Ingolstadt, ist verheiratet mit einer Grundschullehrerin und Vater zweier erwachsener Kinder. Als Beratungslehrer ist er als Referent an einer Pädagogischen Akademie tätig. Er hält Vorträge an weiterführenden Schulen („Pubertät – voll das Leben“); sowie an Grundschulen und in Kindergärten („Gelassene Eltern – starke und glückliche Kinder“).In Lehrerfortbildungen setzt er sich mit den Themen „Schule vom Kind her denken“ und „Lehrer ist ein Beziehungsberuf“ für eine humane, kindgerechte Schule ein.

In seiner Freizeit fertigt er mit Begeisterung Holzskulpturen und betreut Basketballteams.

Samstag, 19 Mai 2012 10:14

Im Rahmen des Festivals "Stadt.Geschichte.Zukunft" will  die Reihe LiteraPur12 das Image der „Kunst des Wortes“ aufpolieren - mit Workshops und Lesungen junger deutschsprachiger Autoren wird man mit der lebendigen Literaturszene auf Tuchfühlung gehen.

Eine ganze Woche lang - vom 21. bis 25. Mai - bringen die beiden Eichstätter Dozenten Michael Kleinherne und Christopher Knoll engagierte, junge Literatur nach Eichstätt. Nicht nur für das bloße Lesen, sondern auch für das Verfassen von Literatur möchten sie mit LiteraPur12 begeistern. Zusammen mit Studierenden haben sie deshalb ein Festival organisiert, das das literarische Schaffen selbst in den Vordergrund stellt, und dafür engagierte Jungautoren wie das gefeierte Schweizer Nachwuchstalent Stefanie Sourlier oder die kürzlich mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnete Berlinerin Nora Bossong nach Eichstätt geladen. In täglich stattfindenden Workshops geben diese Schülern, Studenten und anderen literarisch Interessierten Einblicke in ihre Arbeitsweise und Hilfestellungen für das Verfassen eigener Texte. Mit dabei ist auch ein Eichstätter Eigengewächs: Pauline Füg studierte selbst an der KU und ist mit ihren 28 Jahren bereits eine der bekanntesten Poetry-Slammerinnen Deutschlands.

Bayern 2 veranstaltet im diesem Rahmen eine Lesung mit den Autoren Annika Reich und Björn Bicker. Sie präsentieren ihre Texte auf der Kleinkunstbühne "Zum Gutmann" in Eichstätt, Am Graben 36, am Mittwoch, 23. Mai 2012. Einlass 19.00 Uhr, Eintritt frei.

Die Lesung ist ein Beitrag zum bayernweiten Festival "Stadt.Geschichte.Zukunft".

Mittwoch, 16 Mai 2012 17:38

Antho? – Logisch! schreibt einen Kurzgeschichten-Wettbewerb aus und vergibt zum fünften Mal den Antho? - Logisch-Literaturpreises für das Jahr 2013. Das Preisgeld beträgt 1.500,00 Euro, Thema ist „Schöner fremder Himmel“. Dieser Literaturwettbewerb ist offen für Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in deutscher Sprache schreiben (unabhängig von ihrem Wohnort) und bereits literarische Texte veröffentlicht haben. Der Wettbewerb ist eine Einladung, sich mit einem bisher unveröffentlichten Prosa-Text (Kurzgeschichte) zu beteiligen.
Antho? – Logisch! garantiert die Bewertung der anonym vorliegenden Texte durch eine kompetente Jury aus vier Mitgliedern: Schriftstellern, Publizisten und Literaturkritikern.
Teilnahmebedingungen und Ausschreibungstext bei Antho? - Logisch  oder gleich hier. Einsendeschluss ist der 15. Juli 2012.

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