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Sonntag, 03 Juni 2012 00:27

Urheberrecht behutsam verändern

30 Mio. Euro Urheberrechtsvergütungen jährlich zahlen allein die öffentlich geförderten Theater. Urheberrechtsschutz hat neben dieser (kreativ)wirtschaftlichen Dimension auch eine kulturelle. Es ist eine große Errungenschaft der modernen Welt und für das kreative Schaffen  unverzichtbar, so die Mitglieder des Deutschen Bühnenvereins. Nachfolgend nun die Resolution des Deutschen Bühnenvereins zum Urheberrecht von der Jahreshauptversammlung 2012 in Ingolstadt  im Wortlaut.

Kategorie: Kreativwirtschaft

„Die Kunst geht nicht nach dem Markt“, so der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Klaus Zehelein, der Anfang Juni zur Tagung des Deutschen Bühnenvereins nach Ingolstadt kommt. Neben internen Themen wie Tariferhöhungen soll es auch um das Verhältnis von Theater und Wirtschaft gehen. Die Theater sind öffentliche geförderte Kultureinrichtungen, nur etwa zwei Prozent des Theateretats in Deutschland werden von Sponsoren aufgebracht. Die Zukunft des Kultur-Sponsorings soll auch Thema einer Podiumsdiskussion sein, zu der der Dt. Bühnenverein am Samstag auch die Öffentlichkeit einlädt. Es diskutieren Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung, Gabriel Engert, Kulturreferent der Stadt Ingolstadt, Peter F. Tropschuh, Leiter Corporate Responsibility bei Audi, und Klaus Zehelein. Moderatorin ist Martina Boette-Sonner vom Bayerischen Rundfunk. Samstag, 2. Juni 2012 um 11.15 Uhr in der Kurfürstlichen Reitschule (VHS), der Eintritt ist frei.

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