k10 redaktion

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Brennnessel Aktion 348Die Brennnessel. Urtica. Für die einen ist sie garstiges und schmerzhaftes Unkraut, für andere ist sie Nahrung, textile Nutz- und Heilpflanze oder gar ein wehrhaftes, mächtiges Zauberkraut. Seit Jahrtausenden ist die Brennnessel nachweisbar mit der Kulturgeschichte des Menschen verbunden und folgt ihm seither überall hin. Sie findet sich in archäologischen Funden aus der Keltenzeit, in der Bibel, in Märchen und der nordischen Mythologie. Wir entdecken sie symbolträchtig in der Malerei von Dürer oder in der Widerstands-Kunst der 30er Jahre. Man kann sie selbst sammeln oder (manchmal) als Wildgemüse auf dem Ingolstädter Wochenmarkt kaufen.

Der Kunstverein Ingolstadt hat mit dieser vielseitigen Pflanze Ende August die Reihe „Urbane Akupunktur“ gestartet. Mit gezielten Kunst-Aktionen werden – mehr oder weniger schmerzhafte – feine Nadelstiche gesetzt. Wo Heilung notwendig ist, soll die Aufmerksamkeit gezielt hingelenkt werden, um Energien für Umdenk-Prozesse in der Stadt freizumachen.

Wenn die Brennnessel etwas meisterlich beherrscht, so die Künstlerin ANJA SCHOELLER, ist es, die Aufmerksamkeit ins  JETZT zu lenken: „Unsere Gedanken können in der Vergangenheit, der Zukunft oder in Träumen und Fantasien sein, die Brennnessel schafft es, unsere Achtsamkeit für den Augenblick zu wecken.“

Fotograf und Galerist HUBERT KLOTZECK hat als Vorsitzender des Kunstvereins und Initiator der Brennnessel-Kunstaktion für den Auftakt der urbanen Akupunkturen die Fürther Künstlerin gewinnen können. Anja Schoeller (www.zwischenbericht.eu) arbeitet international zu Themen wie Ökologie, Geschichte und Stadt. Sie legt viel Wert auf Teilhabe, arbeitet gemeinsam mit Anwohnern oder interessierter Öffentlichkeit in Kunstprojekten oder an ihren sozialen Skulpturen und thematisiert Grundbedürfnisse. Der öffentliche Raum, der bebaute und der unbebaute, erfüllt oder enttäuscht Grundbedürfnisse und er ist eine Möglichkeit für die Menschen an ihrer Stadt teilzuhaben, sich in ihr zu begegnen und sie mit anderen zu teilen – mit Nachbarn, Fremden, Tieren, Pflanzen.

Die Brennnessel – Eine Analogie Initiiert von Anja Schoeller

Die Künstlerin begleitet die Akteure durch die Begegnung mit der Brennnessel, sammelt persönliche Erfahrungen, erzählt Kulturgeschichte(n) über das wehrhafte Kraut und dessen Symbolik – Widerstand, Abgrenzung, sexuelle Energie, Kampfbereitschaft, Mut. Die Stadt und der Zaun, der das Zivilisierte vom Wilden, also vor Brennnnessel und Distel schützt, hängen sogar sprachlich zusammen. "Zaun" ist verwandt mit dem keltischen "dun", dem altnordischen "tuna" und schließlich dem englischen Wort town für „Stadt“.

Am Donauufer wurde es dann praktisch. Es ging darum, die Brennnessel zu finden und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Die einen pflückten sie, andere aßen ihre Blätter und Samen, gruben sie aus, redeten mit ihr, suchten das Schamanische. Manche taten dies mit den bloßen Händen, andere mit Handschuh und Spaten. Nicht zuletzt gab es praktische Überlegungen, ob es in der Stadt überhaupt Orte gibt, wo das Wildkraut – sauber und essbar – gesammelt werden kann? Denn, wo Brennnesseln wachsen, landet eben auch gerne mal der Müll. Spürbar wird es enger für „das Wilde“! In Ingolstadt zeigen sich konkrete Nutzungskonflikte derzeit am südlichen Donauufer und es geht dabei auch um die Brennnessel. Ein Baum wird heutzutage so schnell nicht mehr gefällt. Doch was gilt der wildwüchsig krautige Auwaldbereich, bleibt er den Vögeln, Insekten und Wildpflanzen erhalten? Brauchen wir Menschen zur Erholung diesen Uferbereich, bebauen ihn mit Wegen, räumen auf und als erstes kommen die unkrautigen Brennnesseln weg? Dieser Konflikt wird demnächst von der Stadtgesellschaft ausgetragen und konkret vor Ort entschieden werden müssen. Zuletzt projizierte Hubert Klotzeck noch das Blatt einer Urtica auf uns Menschen und wir wurden für einen Moment eins mit ihr. Die Akupunkteure des Kunstvereins haben ihren ersten Nadelstich der Achtsamkeit gesetzt. In den Stunden mit der Brennnessel wurde, als treffliche Analogie zum uralten Wildkraut, das Bewusstsein genährt, die Aufmerksamkeit geweckt und das Wehrhafte in uns gestärkt.

 

 

Projektionen von Hubert P. Klotzeck www.galeriebildflaeche.de | Mehr ... http://jalbum.net/de/browse/user/album/1824449 |  © Hubert P. Klotzeck

Fotos von der Kunstaktion | © Susanne Hansch www.derwildeweg.de

 

 

 

 

brigk 201709Gesucht: Start-Ups, Digitale und Kreative für Büro oder Co-working im Zentrum von Ingolstadt! Noch bis 20. Sept. läuft die Bewerbungsphase für Startup-Offices im brigk.

Optimal für Gründer und Entrepreneure mit einer digitalen Geschäftsidee, auch für Startups und Spin-Offs mit bis zu 10 Mitarbeitern.

Am 7. Oktober ist von 10 - 16 Uhr dann der Tag der offenen Tür im brigk Ecke AmStein/Schulstraße. Mehr lesen ... K10 Digitales Gründerzentrum kommt in den Koboldblock | Belebung von Innenstadt und Szene

 

 

Alle Infos zur Bewerbung bei www.brigk.digital

Hier die Ausschreibung von brigk

Wir suchen:

– Träumer, Kreative und Visionäre mit Tatendrang und Mut zum Risiko
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Kontakte, Kontakte, Kontakte: wir haben ein großes Netzwerk an Experten, erfahrenen Gründern, Investoren und Dienstleistern

Einzige Einschränkungen:

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– Ab 10 Mitarbeiter wird es für ein Startup im brigk definitiv zu eng

Konditionen:

– Monatliche Pauschalmiete inklusive Nebenkosten pro Office: 250€ – 900€, je nach Größe
– Monatlich kündbar
– Maximale Laufzeit: ein Jahr

brigk
Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt
Gefördert vom Freistaat Bayern,
getragen durch Stadt und Landkreise,
unterstützt von namhaften Partnern aus der regionalen Wirtschaft

www.brigk.digital

Bild © brigk

 

Logo AchtungKultur 348Eichstätt | "ACHTUNG KULTUR EICHSTÄTT" - ein Netzwerk von Kulturschaffenden in und um Eichstätt zeigt die kulturelle Vielfalt, die Bedeutung der Kreativwirtschaft und den Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements in der Altmühlstadt auf. Die Initiative Achtung Kultur wurde im Jahr 2015 von Kreativen, Kunst- und Kulturschaffenden in Ingolstadt ins Leben gerufen. Die erfolgreiche Bewegung führte zu einem intensiven Dialog zwischen dem kulturellen Sektor und der Stadt Ingolstadt. Nach dem Vorbild von Achtung Kultur Ingolstadt, haben sich maßgebliche Künstler und Kulturschaffende in Eichstätt zusammengefunden, um das Netzwerk „Achtung Kultur Eichstätt“ zu formieren. Das Netzwerk umfaßt Kreative aus den Bereichen Musik, Literatur, Bildende und Darstellende Kunst, Design, Architektur, Film und Medien, sowie Handwerk. Ferner wendet sich das Netzwerk an alle Kunst- und Kulturinteressierten der Stadt Eichstätt. Es bietet die Möglichkeit zur Diskussion, Austausch und Netzwerkbildung. Ziel ist es, gemeinsam den Stellenwert von Kunst und Kultur in Eichstätt hervorzuheben, die Kreativwirtschaft anzukurbeln und so zu einer lebendigen und vielfältigen Stadt beizutragen. Alle Kulturschaffenden und Interessierten der Stadt Eichstätt und im Eichstätter Umland sind eingeladen an einem informellen Diskurs teilzunehmen und sich diesem Netzwerk anzuschließen.

Ein Treffen dazu findet am Donnerstag den 27.07.2017, um 20:00 im Agapesaal der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG), Kardinal-Preysing-Platz 3, in Eichstätt statt. Im Anschluss wird mit dem Kreativ-Kollektiv „StadlGold“ gefeiert.

Ziel ist es, gemeinsam den Stellenwert von Kunst und Kultur in Eichstätt hervorzuheben, die Kreativwirtschaft anzukurbeln und so zu einer lebendigen und vielfältigen Stadt beizutragen.

 

Initiatoren sind
Cendra Polsner | audiovisuelle und bildende Künstlerin
Markus Homeier | Grafiker und Motiondesigner
Susanne Reuter | Tourismusmanagerin
Robin Baumgärtner | Refugium, Joke E.V.
Hubert P. Klotzeck | Fotograf
David Böhm | StadlGold
Felix Bergmann | StadlGold
Monika Hajek | Künstlerin
Arnold Kammler | Gold- und Silberschmied
Florian Schmidt | Autor und Theatermacher
Carola Langscheid | Diplom-Geographin
Jennifer Kammler | Kunstschreinerin
Tom Muhr | Geschäftsführer Bezirksjugendring OBB
 
Kultur gibt unserer Stadt Klang, Emotion, Gestalt, Ruhe, Wort, Bild, Erinnerung, Verständigung, Denkräume, Zukunft, Erlebnis, Freude, Schönheit, Fragen und Antworten. Derzeit stellen Teile der Bürgerschaft eine mangelnde Wertschätzung von kultureller Arbeit in Teilen des Stadtrats und im Rathaus fest, die z.B. bei den Themen Kulturtage, die Veranstaltung Akkufish, die Koordination von Veranstaltungen oder auch bei der nicht besetzten Kulturstelle sichtbar wird. „Achtung Kultur Eichstätt“ möchte die Stadtverantwortlichen in die Pflicht nehmen und fordert die Schaffung der ursprünglich im Haushalt geplanten halben Kulturstelle. Eine weitere Forderung ist die Besetzung der vakanten Position eines ersten Kulturbeauftragten durch eine politisch neutrale Person, die dem Kultursektor in seiner ganzen Fülle dienlich ist. Alle Kulturschaffenden und Interessierten der Stadt sind eingeladen an einem informellen Diskurs teilzunehmen und sich diesem Netzwerk anzuschließen. Denn Kultur ist kein Luxus, sondern der Humus für eine humane, urteilsfähige und lebensfrohe Gesellschaft.
 
ACHTUNG KULTUR Eichstätt ist kein Verein, kein Verband, sondern eine Aktion. Jeder der das freigegebene Logo von ACHTUNG KULTUR für eigene Aktionen verwendet ist für seine Handlungen und die Folgen selbst verantwortlich.
Immer aktuelle Informationen sind unter „Achtung Kultur Eichstätt“ zu finden.

 

KUK IFG 2 348INGOLSTADT | Die Kultur- und Kreativwirtschaft Ingolstadts (KuK) war Thema in der Juli-Sitzung der IFG (Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft der Stadt). IFG-Vorstand Norbert Forster berichtete dem Verwaltungsrat von einem aktuellen Gespräch mit Kreativwirtschaft und Oberbürgermeister Christian Lösel. Die inzwischen gut vernetzte Ingolstädter KuK hatten dem OB ein erstes Konzept vorgelegt, wie Ingolstadt kurz- und mittelfristig attraktiver für Kreative und kreativwirtschaftliche Unternehmen werden kann. Einige Ideen daraus sollen bereits konkret für Ingolstadt umgesetzt werden. Dazu gehört eine Ausstellung zur „Sichtbarmachung“ der KuK-Branchen und der kreativen Köpfe aus Wirtschaft und Szene, Aktionen begleitend zur Landesgartenschau 2020 oder ein Pop-Up-Store im Rahmen von InCity-Freiraum.

Nach einer IFG-Veranstaltung zur KuK „Perspektivwechsel | Sichtweisen ändern – Potenziale nutzen“ im September 2016 war schließlich doch nochmal Bewegung in das Thema Kreativwirtschaft in Ingolstadt gekommen. Noch auf der Veranstaltung hatte der OB zugesagt, dass es konkrete Zuständigkeit für die KuK bei der IFG geben werde. Wirtschaftsförderin Alexandra Kröner ist nun also im offiziellem Auftrag verantwortlich dafür, die Ingolstädter KuK zu fördern. Sie macht es mit Erfolg. Seitdem haben sich die Kreativschaffenden aus allen Branchen vernetzt, ihre Interessen abgesteckt und formuliert und ein erstes Konzept erstellt, wie Ingolstadt attraktiver für kreative Branchen und kulturelle Szene werden könnte. Auch dazu, warum es gut für die klassische Wirtschaft ist, diese Branchen konkret zu (wirtschafts)fördern. Die Design-Unternehmen beispielsweise erhoffen sich einiges von einem kreativen Aufbruch, denn gerade sie stellen einen Fachkräftemangel fest. Gut qualifizierte Kreativschaffende gehen zum Arbeiten eben gerne dahin, wo andere Kreative sind und die Stadt sich entsprechend präsentiert. Im Bereich Gastronomie, Clubs, Szenetreffs bestehe da noch einiger Nachholbedarf, meinen sie. Ein vielfältiges Gastro- und Eventangebot – auch das gehöre zur KuK-Förderung.

KuK Logo 348Gut vernetzt sind die Kreativen aus Architektur, Design, Kunst, Literatur, Medien oder Eventmarkt längst auch mit dem neuen, digitalen Gründerzentrum. Brigk-Geschäftsführer Dr. Franz Glatz hatte das Gespräch beim OB begleitet und aus Sicht der digitalen Start-Ups beigetragen.

Wer sich dafür interessiert an einem Vernetzungstreffen der KuK teilzunehmen kann sich direkt an Alexandra Kröner wenden, die Wirtschaftsförderin der IFG: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei K10 nachfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Bildnachweis: Foto (c)K10; Logo (c)schnellervorlauf

Logo bayernkreativ halb348INGOLSTADT | Beratungstag für Kreative am 13. Juli | Jetzt online und kostenfrei Termin machen | In einem informellen und offenen Gespräch mit Branchenexperten von bayernkreativ geht es darum, wie sich der wirtschaftliche Erfolg aus der eigenen künstlerischen bzw. kreativ-schöpferischen Arbeit erhöhen lässt, wo neue Kontakte oder Kunden gefunden werden können oder welche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten passen könnten. Das Gespräch kann auch dazu dienen, über die eigene (unternehmerische) Orientierung zu sprechen oder erste (unternehmerische) Ideen zu erörtern.

Alle bayernkreativTAGe 2017 in Ingolstadt. Die Einzeltermine kann man ganz einfach online buchen.

Ort ist im Bürgerhaus Alte Post, Raum A2.

Nächster Termin ist der 13. Juli - online anmelden HIER bei bayernkreativ

 

tierisch trachtig 348Eichstätt | Für die Ausstellung „tierisch trachtig“ haben sich die beiden befreundeten Künstler Susanne Wein und Reinhard Osiander zusammengetan – um sich, jeweils in ihrer ganz eigenen Technik und künstlerischen Ausdrucksweise, diesem Thema zu widmen.

Susanne Wein, Goldschmiedemeisterin und anerkannte freischaffende Künstlerin durch die Kunstakademie München, verbindet in ihren Stücken einerseits “die gute alte Zeit“ mit der Moderne und andererseits Materialien aus der Natur mit Elementen aus altem Trachtenschmuck. Aus silbernen Haarnadeln, filigranen Miederhaken und bearbeiteten Fragmenten regionaler Geweihe entsteht so etwas ganz Besonderes.

Reinhard Osiander absolvierte eine Ausbildung zum Holzbildhauer in Berchtesgaden und studierte an der Hochschule für Künste Bremen. Seine Tiermotive will er nicht bis zur illusionistischen Realität formen – er verzichtet nicht darauf, die Bearbeitung des Holzes sichtbar zu machen. Der Sockel, der bei den Figuren nicht verdeckt wird, ist ein solcher Hinweis, mehr noch die zahllosen Schnitzereien, Eingriffe und Schnitte ... es wird stets bewusst gemacht, das ist eine Bildhauerarbeit.


Vernissage | 7. Juli 2017 um 19 Uhr | es spricht Dr. Andreas Hochholzer


Dauer der Ausstellung | 7. Juli – 5. August 2017

Mi – Fr   12 – 18 Uhr
Sa          10 – 13 Uhr
und nach Vereinbarung


Bayrisches Konzert im Innenhof
am 15. Juli von 13.30 – 18 Uhr

13.30 Uhr           Davidl Zwoagsang
15.00 Uhr           Schwanthaler Stubenmusi
16.30 Uhr           Altmühler Saitenmusik, Bonauer Sängerinnen


schmuckatelier susanne wein
Pfahlstraße 47, Rückgebäude
85072 Eichstätt  Tel. 08421-9374742


www.susanne-wein.blogspot.com

 

BenMuthofer348Der Ingolstädter Künstler Ben Muthofer wird dieser Tage 80 Jahre alt und das wird in Ingolstadt gefeiert. Das Museum für konkrete Kunst zeigt Werke seines Schaffens und Muthofer selbst öffnet an den Sonntagen im Juli sein Atelier. Auch die Galerie Mariette Haas lädt zur Jubiläumsausstellung ein.

Ben Muthofer lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Ingolstadt und hat mit dem Künstlerkollegen Jochen Scheithauer das Künstler- und Ateliergelände in Ingolstadt an der Peisserstraße 5 begründet. Noch heute hat er dort sein Atelier. Neben dem beständigen künstlerischen, intellektuellen und gesellschaftlichen Beitrag, den Muthofer seither und vor allem seit  Bestehen des Museums für konkrete Kunst in das kulturelle Leben Ingolstadts einbringt, ist er für Künstlerinnen und Künstler aus Ingolstadt auch gesuchter Kollege, Mentor und Gesprächspartner. An vielen öffentlichen Plätzen, auch im Museumspark oder an der Schlosslände, sind Plastiken des Künstlers zu sehen. 

Im Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung Muthofers steht die Faltung und als Grundform daraus das Dreieck in seinen unzähligen Variationen. Aus Dreiecksflächen komponiert Muthofer seine weißen Stahlplastiken. Eine davon, die „Faltung“ prägt den Skulpturengarten des Museums für Konkrete Kunst Ingolstadt, und ist als erstes Kunstwerk in Zusammenarbeit mit der Lehrwerkstatt der ehemaligen Gießerei von Schubert & Salzer entstanden. Künftig wird in der aufgelassenen Industriehalle der Neubau des Museums für Konkrete Kunst und Design entstehen.

Im Rahmen seines 80. Geburtstages und des 10-jährigen Jubiläums der Stiftung für Konkrete Kunst und Design zeigt das MKK, unterstützt von der Audi ArtExperience, noch bis zum 10. September eine Schau seiner Werke im Museum. Zu sehen sind erstmals die „isländischen Gemälde“, die in den 1990ern in Reykjavik entstanden sind, während seiner Zeit als Dozent dort. Sein malerisches und auch filmisches Werk, das weniger bekannt ist, wird im Zentrum der Schau stehen. Begleitend dazu öffnet Muthofer sein Atelier und ermöglicht den Blick hinter die Kulissen. Das Atelier wird zur zeitweiligen Dependance des MKK. K10 gratuliert Ben Muthofer herzlich zu seinem 80. Geburtstag!


Offenes Atelier | An den Sonntagen 9., 16., 23. und 30 Juli 2017 von 14 bis 18 Uhr | ohne Anmeldung | Peisserstraße 5, 85053 Ingolstadt

Ausstellung | Ben Muthofer | Jubiläumsausstellung zum 80. Geburtstag und zu 10 Jahre Stiftung für Konkrete Kunst und Design | Noch bis 10. September im Museum Konkrete Kunst | www.mkk-ingolstadt.de

Künstlergespräch mit Ben Muthofer | Sonntag 16. Juli 2017 um 11 Uhr im MKK | Künstlergespräch mit Dr. Gerhard Leister, Kunstforum Ostdeutsche Galerie

Jubiläumsausstellung BEN MUTHOFER – GANZ IN WEIß | Galerie Mariette Haas | Noch bis 10 September | www.galerie-haas.de

 

Mehr lesen ...

Ben Muthofer | Video & Künstlergespräch | Künstlergespräch mit Dr. Simone Schimpf zur Entstehung der Faltungen in der ehem. Gießerei

Ben Muthofer wird 75 

EINKNICKEN ODER KANTE ZEIGEN Die Kunst der Faltung | Ausstellungseröffnung Nov. 2014 im MKK

 

k10-Video Künstlergespräch zu Entstehung der Faltungen in der ehem. Gießereihalle

 

Carmen Mayer348INGOLSTADT | Sie ist eine der mörderischen Schwestern, die ihre Verbrechen gerne mit einem leibhaftigen bayerischen Hauptkommissar bespricht. Autorin Carmen Mayer ist die Schöpferin von Kommissar Walter Braunagel, Hauptfigur ihrer inzwischen fünf Kriminalromane. Sein aktueller Fall ist ein Ingolstädter Apotheker, der verkohlt in einem abgebrannten Stadl in Zuchering aufgefunden wird. Braunagel ermittelt. Gerade von Würzburg in die Polizeidirektion Ingolstadt versetzt, gerät er ins bürgerliche Milieu der Schanz und in die Flüchtlingskrise mit Medikamentenschmuggel und Menschenhandel. Mehr soll aus dem aktuellen Krimi „Hurentöchter“ nicht verraten werden, denn schließlich gilt Urlaubszeit = Lesezeit.

Wir wollen hingegen einen kurzen Blick auf die Autorin werfen, mindestens so vielschichtig, vielseitig und spannend wie ihre Romane. Mit ihrem Mann war Carmen Mayer Anfang der 1980er nach Ingolstadt gezogen - er ist von hier, sie aus dem Württembergischen, die Tochter wird in Ingolstadt geboren. Als Industriekauffrau ist sie 20 Jahre lang beruflich weltweit unterwegs– Hongkong, Seoul, China, Las Vegas. 1981 veröffentlichte sie mit der Sagenforscherin Emmi Böck und dem Künstler Matthias Schlüter die „Begegnung im Altmühltal“. Es folgen Kurzgeschichten zu Frauen, Pest und Emotionen in diversen Anthologien, ein Theaterverlag nimmt zwei ihrer Mundart-Stücke in sein Programm auf.  2009 ihr Debüt im Verlag edition oberkassel als Krimi-Autorin mit Kommissar Walter Braunagel und „Eiswein“. Die „Rose von Angelâme“ ist 2011 ihr erster historischer Roman. 2016 folgt „Das Awaren-Amulett“ mit dem sie überregional auf Lesereise ist und gute Resonanz in der Presse findet. Auf der Leipziger Buchmesse liest sie regelmäßig aus ihren Werken.

“Nein!“, antwortet sie recht energisch auf die eigentlich doch naheliegende Frage, ob sie mit ihren Braunagel-Krimis dem populären Regionalkrimi-Trend folgen wollte. Carmen Mayer ist tatsächlich nicht das Lokalkolorit an sich wichtig, sondern die Geschichte, die erzählt werden muss und die eben einen Ort braucht. Ohne Schreiben geht es in ihrem Leben nicht. Menschen, Beziehungen, Alltagsroutinen und Schrulligkeiten, die Brüche im Leben und in der Fassade inspirieren sie. Sie legt großen Wert auf Stimmigkeit in den Details, die Sprache muss zur Zeit und zur Person passen, die Atmosphäre des Ortes spürbar sein. Bevor sie alles niederschreibt, hat sie es im Kopf – Plot, Täter, Opfer, Orte. Dem geht eine intensive Recherchearbeit voraus, Sachkenntnis kommt eben nicht von ungefähr. Mit den  „Mörderischen Schwestern“, einem Netzwerk von Kriminal-Autorinnen, begibt sie sich ins Landeskriminalamt und folgt dort den Spuren Carmen Mayer 400echter Verbrechen und professioneller Mordermittlungen. So manche Polizeidirektion kennt sie von innen. Carmen Mayer hat allerdings zudem einen eigenen Kommissar vor Ort, mit dem sie längst auch befreundet ist. Hauptkommissar Heinz Rindlbacher (Foto), vormals Pressesprecher der Polizeidirektion Ingolstadt und jetzt Polizeichef in Eichstätt, berät sie seit vielen Jahren. Er korrigiert sie vor allem dann, gibt sie lachend zu, wenn ihr eine Ermittlungsmethode mal wieder etwas zu „amerikanisch“ geraten ist.

Bei aller akribischen Recherchearbeit, Carmen Mayer schöpft vor allem aus dem Leben selbst. Sie ist eine Beobachterin. Ein Gespräch auf der Straße, die Nachrichten oder Medienberichte reflektiert sie dabei ebenso wie die Erzählungen etwa von Marie-Luise Fleißer. Fiktion und Realität verbindet sie zu einem neuen Gewebe, durch das dann auch mal die nordische Mythologie durchscheint und die Rauhnächte lebendig werden lässt. Das Bekannte und das Geahnte ist es, das sie lebendig werden lässt und das uns geradezu in ihre Geschichten hineinzieht. Ihre Bücher sind auch für andere KünstlerInnen eine Inspiration und so entstehen szenischen Lesungen und Bühnenkooperationen, die wiederrum selbst dieser weltläufigen Frau noch so Manches abverlangen („Ich musste ein Kleid tragen!“).

Carmen Mayer kann auch sehr reell sein. Kritisch spricht sie über das Verlags- und Vertragswesen, darüber, wie versucht wird das unternehmerische Risiko einseitig auf die Autoren abzuwälzen. Sie unterstützt literarische Netzwerke, das "Aktionsbündnis für faire Verlage“ oder  Autorenwelt.de. Ihre Sachkenntnis und Erfahrung bringt sie für den Bereich Literatur in das neue Netzwerk der lokalen Kreativwirtschaft ein, das Ingolstadt attraktiver für Kreativschaffende machen will. Wer die Autorin persönlich kennenlernen möchte (ihr Humor wäre ein weiterer, guter Grund), kommt einfach am 14. Oktober zur zweiten „Ladies Crime Night“ der Mörderischen Schwestern ins Altstadttheater. Oder man begegnet ihr bei einem Treffen des Autorenkreises im „Café Maximilian“ in der Schäffbräustraße - übrigens auch das Stammlokal von Kommissar Walter Braunagel.

Petra Kleine

 

kulturkanal logo 610

Carmen Mayer in den Interviews mit Isabella Kreim im Kulturkanal Ingolstadt.
Hier mehr hören
Carmen Mayer: Ingolstadt-Krimi und historischer Roman "Kreuzzeichen"
Carmen Mayers historischer Roman "Das Awarenamulett"
Carmen Mayers Ingolstadt-Krimi "Hurentöchter"
Sommernachtsträume in Semmelreuth | Text und Regie Carmen Mayer

 

StadtparkDonau Cover 348Ingolstadt | Urbane Akupunktur | Landschaften prägen ihre Menschen, sagt man. Doch man muss sich schon hineinbegeben, in diese Landschaften, um diese und sich selbst darin erfahren zu können. Heutzutage gar nicht so einfach, denn das Gehen an sich, als städtisches Fortbewegungsmittel, und der Spaziergang im Besonderen sind doch etwas aus der Mode gekommen. Vielleicht auch, weil uns die Rundwege fehlen, denn wir Menschen gehen eben gerne „eine Runde“ und nicht so gerne erst hin, dann wieder zurück. Das könnte sich ändern. Donau Loop heißt der Rundweg der 12 km lang von der Staustufe im Westen bis zum Klenzepark entstehen könnte. Dieser Loop ist ein Teil eines größeren Stadtparks entlang der Donau vom Stausee im Westen bis zur Ochsenschütt im Osten. Harvard-Architektin Silvia Benedito und Architekt C. Alexander Häusler sowie ihr Stadtplanungsbüro OFICINAA beschäftigen sich seit 2012 mit der Idee, die Donau und ihre Ufer als Erlebnisraum zu gestalten, unterstützt von der Stadtplanung und gemeinsam mit den Freunden der Donau, AnwohnerInnen, Umweltvereinen, Fischern, Sportlern, Kulturschaffenden und vielen anderen. Benedito und Häusler hatten ihr Konzept des Donauloop 2014 im Museum konkrete Kunst vorgestellt und zur Bürgerbeteiligung eingeladen. Die Ergebnisse daraus wurden weiter entwickelt und sind jetzt in Buchform gefasst. Mit dieser hochwertigen Publikation  "Landschaft Stimmung. Ein Stadtpark an der Donau" stellen sie nicht nur die landschaftsarchitektonische Idee vor, sondern führen uns durch eine Gefüge aus klugen, poetischen Texten und Stimmungsbildern durch ästhetisch wunderschöne Natur- und Denklandschaften längs der Donau. Wir finden geologische  und hydrologische Rahmendaten, Stadthistorie und alte Karten sowie Gedanken zum heutigen Planen in der Landschaft und in der Stadt. Mit Goethe geht es ins 18. Jahrhundert, als der Spaziergang entstand und wir erfahren wie dieser sich seither entwickelt hat. Der Direktor des Architekturmuseums München führt kenntnisreich und mit Esprit durch ein Gespräch mit Benedito und Häusler zur Idee des Donaustadtparks -  sowohl die interessierten Ingolstädter als auch Fachleute können in diesem Buch vieles erfahren – über unsere Stadt, wie man Erlebnis planen kann, wie die verschiedenen Atmosphären im Donauraum gesucht und gefunden wurden. Und was man daraus machen könnte, ohne dass überall neue Eventmeilen entstehen müssen. Es geht nicht darum, die Donauufer neu zu bauen, sondern mit punktuellen Eingriffen Landschaftsstimmungen zu betonen, zu verstärken, sichtbar oder hörbar zu machen. Kiesinseln, verbunden mit Stegen, ein Aussichtsturm auf dem ehem. Weinzierlgelände mit Blick auf die Stadtspitzen von Münster und Schloss, ein paar Hängematten zwischen den Bäumen, ein Steg, eine kleine Treppe ins Wasser. Sitzmöbel, entwickelt aus der Form des Baumstumpfes oder wie ein Ast geformt. Wie urbane Akupunkturen sollen die baulichen Eingriffe wirken, die Häusler und Benedito vorschlagen. Sie sollen die Energie des Ortes verstärken, für ein intensiv(er)es Erlebnis an den Donauufern. Dabei spielen Natur, Kunst, Stadt, Lichtungen, Hochwasserdämme, Auwald, Kiesflächen, Donaustrand, Menschen, Tiere, Kinder und vieles anderes mit. Benedito und Häusler gestalten atmosphärisch dichte Räume, nehmen auf, was sie vorfinden und ergänzen es zu einem neuen sinnlichen Eindruck. Geben uns Gefühl für das was ist.

Und Farbe. Gelb. Das hatte sich aus der Bürgerbeteiligung ergeben, bei dem die Ingolstädterinnen entscheiden konnten. Einige dieser gelben Stämme und Baumstumpfbänke sehen wir bereits, am Südufer nahe dem Museumsraum im Alten Messpegelhäuschen.

Mit "Landschaft Stimmung. Ein Stadtpark an der Donau" zeigen Silvia Benedito und Alexander Häusler auch schon, was sie mit Stimmung und Atmosphäre meinen. Aus den vielen harten Fakten rund um Donau, Geschichte und Gestaltungsprinzipien haben sie durch hervorragende Grafiken, schön geschriebene Fachtexte, gut strukturierte Gedanken und Wort-Spielereien und künstlerischem Input viel mehr vermittelt als Information – Landschaft, Stimmungen, Möglichkeitsräume an der Donau.

 

benedito haeusler348Silvia Benedito ist Assistant Professor an der Harvard Graduate School of Design (GSD), an der sie die Rolle von Atmosphären im aufgebauten Umfeld erforscht und ist dort Koordinatorin für Kunst und öffentlicher Raum ist. Sie hat Abschlüsse in Architektur und Musik der Univ. Coimbra, Portugal und hat Urban Design an der Harvard Graduate School of Design, USA, studiert. Alexander Häusler, geb. Ingolstädter, studierte  Bildhauerei an der Hochschule für angewandte Künste in München und Architektur an der TU München sowie Architektur an der Harvard Graduate School of Design, USA. Häusler hat an verschiedenen internationalen Universitäten (Pennsylvania/Philadelphia, TU München, Cambridge) unterrichtet. Er leitet zusammen mit Chris Neuburger das Architekturforum des Kunstvereins Ingolstadt. Häusler und Benedito haben 2010 das Architekturbüro OFICINAA in der Ludwigstraße begründet.

"Landschaft Stimmung. Ein Stadtpark an der Donau", 160 Seiten, hrsg. von Silvia Benedito und Alexander Häusler, unterstützt vom Stadtplanungsamt Ingolstadt,
Paperback, ist für 22 Euro im Buchhandel erhältlich, in Deutsch oder Englisch
ISBN 978-1945150197

 

 

Zum Print-Artikel im Trendmagazin citicon 70 - Donau Atmosphären Urbane Akupunkturen

 

 

Aufzugsturm Schloss BAMEinen Aufzugsturm außen an ein Schloss anbauen, um das historische Gebäude barrierefrei zu machen – wahrlich keine leichte gestalterische Aufgabe. Im Bayerische Armeemuseum Ingolstadt so gelungen, dass es dafür jetzt einen Anerkennungspreis gab.

Die Bayerische Architektenkammer und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zeichneten jetzt zum ersten Mal Werke und deren Urheber aus, die mit zukunftsweisenden architektonischen Konzepten sowohl die Geschichte des Bestands wie auch deren „graue Energie“ in besonderem Maße berücksichtigen und sich damit um einen vorbildlichen Umgang mit bestehender Bausubstanz verdient gemacht haben.

Es gab über 250 Einsendungen aus ganz Bayern in drei Kategorien. Neben den drei Erstplatzierten vergab die Jury in der Kategorie der Gebäude, die ursprünglich vor 1900 entstanden sind, vier Anerkennungspreise. Einer dieser Preise wurde für das Projekt des neuen Aufzugsturms am Neuen Schloss (Bayerisches Armeemuseum) in Ingolstadt vergeben und zwar „für besondere Leistungen um die Bedeutung des baukulturellen Erbes“ wie es auf der Urkunde heißt.

Anerkennungspreis für gelungenen Anbau |  „Bauen im Bestand“

Der Turm, der in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Armeemuseum, den ausführenden Architekten Guggenbichler + Netzer, dem Landesamt für Denkmalpflege und den Behindertenvertretern der Stadt Ingolstadt entstanden ist, wurde vom Staatlichen Bauamt Ingolstadt betreut. Er dient in erster Linie der barrierefreien Erschließung des Haupthauses des Neuen Schlosses und wurde rechtzeitig zur Bayerischen Landesausstellung „Napoleon und Bayern“ im Winter 2015 fertig gestellt.

Mit diesem Preis bestätigt die Architektenkammer die durchwegs positive Resonanz aller Beteiligter auf diesen schwierigen, aber sehr gelungenen Baukörper, der als direkter Anbau an ein so bedeutendes Baudenkmal wie es das Neue Schloss ist, eine echte Herausforderung darstellte. Der Anerkennungspreis ist auch deswegen eine schöne Nachricht, weil der Stadtheimatpfleger Ingolstadts, Dr. Tobias Schönauer, der sich seit vielen Jahren für Denkmalschutz und mehr Baukultur in der Stadt einsetzt, hauptberuflich als Kurator des Bayerischen Armeemuseum im Neuen Schloss tätig ist.

Für diesen schönen Anerkennungspreis herzlichen Glückwunsch!

 

 

Bild | © Bayerisches Armeemuseum | Foto: Gert Schmidbauer

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