Design
Dienstag, 27 November 2018 15:59

fair fashion JEEIngolstadt | Janina Ebner von Eschenbach ist mit ihrer fair fashion Designer-Mode die neue Mieterin im Pop-Up-Store in der Theresienstr. 13. Gerade in den Zeiten in denen sich die Skandale in der Textilindustrie mit ihren vielen vermeintlich seelenlosen Modeketten, die in Fernost produzieren lassen, häufen, gewinnt das Thema nachhaltige Mode immer mehr an Bedeutung. Eleganz und Luxus fühlen sich nur gut an, wenn auch die Produktionskette stimmt, eben dann wenn keine Tiere, Arbeiter oder Landschaften dafür ausgebeutet wurden. „Sustainable Fashion“ hat jedoch leider teilweise den fahlen Beigeschmack, in Punkto Style schlecht abzuschneiden. Bei der Mode, die die junge Fashionexpertin Janina Ebner von Eschenbach seit Kurzem im Pop-up-Store „zeit[t]raum“ unter dem Label „Studio j.EE“ verkauft, ist das anders. Sie bringt einen Conceptstore für faire Beachwear, Resortwear und Loungewear von den Küsten der Welt nach Ingolstadt.


Die Klamotten, werden teils von ihr und ihrer Mutter selbst designt, teils von anderen Labels aus Australien, den USA oder Bali bezogen. Hierbei steht neben der Nachhaltigkeit das stylische Design im Vordergrund. „Ich lege besonderen Wert darauf, dass die Produkte durch ihre hervorragende Qualität in die nächste Generation weiter gegeben werden können“, sagt die engagierte Jungunternehmerin. So wird naturreinste Kaschmir-, Yak- oder Kamel-Wolle direkt aus der Mongolei, die frei von jeglichen schädlichen Farbstoffen ist, zu edlen Lieblingsstücken verarbeitet. Kurzum: der Laden ist ein Paradies für luxuriöse Fashion- und Lifestyleprodukte für Damen, Herren und Kids.

Nachhaltige Mode mit Stil

Um dieses Fashionkonzept in Ingolstadt zu testen, eignet sich der Pop-up-Store „zeit[t]raum“ bestens, da sich Existenzgründer und Jungunternehmer hier zu vergünstigten Konditionen und geringem Risiko ausprobieren können, bevor sie sich dauerhaft stationär binden. Der Laden ist Teil der Initiative Cityfreiraum, die vom Innenstadtverein IN-City, dem Existenzgründerzentrum und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft IFG angeboten wird, um kreativen, engagierten Persönlichkeiten den Weg in die Selbstständigkeit zu erleichtern. Wenn auch Sie Lust haben, sich selbstständig zu machen, auf www.cityfreiraum-ingolstadt.de informieren.

 

(Foto: IFG/Binder)

Freitag, 02 März 2018 12:34

NeueWelt 348Die Welt verändert sich rasant und ruft permanent nach Innovationen. Die Kultur- und Kreativwirtschaft wird dabei immer wieder als „Innovationstreiber“ bezeichnet. Doch stimmt das auch, beflügelt ein starker Kreativsektor die Wirtschaft? Und vor allem, wie kommt das Neue in die Welt? Wie kann sich ein kreativer Kopf oder künstlerischer Freigeist gegen wirtschaftlichen Wettbewerbsdruck oder den medialen Überfluss durchsetzen? Inmitten der Ausstellung „Glanzstücke“ im Audi museum mobile in Ingolstadt haben sich der Künstler Camill Leberer und die AUDI Exterieur Designer Frank Rimili und Etienne Giuga darüber ausgetauscht. Simone Schimpf, Museumsleiterin und Vorständin der Stiftung konkrete Kunst, führte durch die Diskussion, klärte die Begriffe und forderte heraus.

Das Neue, das Fremde, das Frische. Was ist neu, was ist innovativ? Künstlerisch gesehen gebe es eine keine wirklich neuen Themen mehr, sondern nur eine begrenzte Zahl von Themen und immer wieder einen neuen Umgang damit. Es brauche sehr lange Zeit, bis sich tatsächlich etwas Neues entwickle, denn das Neue sei eben nicht nur das Andere oder einfach nur anders als das Vorherige. „Es ist nicht so, dass das Neue wie eine göttliche Eingebung plötzlich auftaucht“ wies Camill Leberer nach. Es entstehe immer durch Auseinandersetzung, es schöpfe sich aus dem Anderen und verändere es. In der Kunst zeige es sich auch als das Fremde. Wenn heute die Impressionisten massenhaft in den Museen besucht werden, waren sie zu ihrer Entstehungszeit ein Bruch, ungewohnt und fremd. Neu.

„Das Neue ist für uns etwas Alltägliches, eine ständige Frage in unserer Arbeit“, erklärt Frank Rimili. Einem Designer werde eine Aufgabe gestellt, etwa „Mache den A4-Nachfolger.“ Dann arbeiten zehn und mehr Designern über eine lange Zeit, meist einige Jahre, daran. Doch schon bei den ersten Entwürfen komme die ganz entscheidende Frage „Ist das neu?“ oder besser noch ausgedrückt: „Ist das frisch?“.

Kreativ oder schöpferisch. Wer nun dachte, Kreativität sei das Verbindende für Künstler und Designer, wurde erstmal überrascht. „Seid ihr kreativ?“ forderte Simone Schimpf den Künstler geradezu heraus. Kreativ sei doch heutzutage jeder, spitzte Camill Leberer zu, es gebe inzwischen Kreativ-Bäcker, Kreativ-Friseure … Der Begriff sei von der Wirtschaft abgenutzt und passe für ihn als Künstler nicht mehr. Kreativität sei die Norm und daher der Gegensatz zum Künstlerischen, das er als etwas Schöpferisches begreife. Würde ein Künstler also schöpferisch an die Entwicklung einer Aufo-Form gehen, könne es sein, dass es nicht fährt. Für Rimili und Giuga hingegen ist Kreativität ein Begriff, mit dem sie ständig arbeiten. Kreativität kann man wohl nicht lernen, meinte Giuga, man lerne nur, die eigene Kreativität immer besser zu nutzen und gezielt einzusetzen. Seine kreative Arbeit beginne immer auf dem Papier, mit dem Zeichnen. Dem Skizzieren folgt das Scribblen, Doodlen, 3-D-Rendering und schließlich ein Modell 1:1 in Ton. Ein zielorientierter kreativer Prozess. Frank Rimili stellt als Leiter der AUDI-Design-Abteilung Studio 3 sein Team aus Bewerbern aus der ganzen Welt zusammen und dabei ist natürlich die wichtigste Frage: Ist der Bewerber kreativ? Dazu gehöre, dass die Designer sich flexibel und wandelbar zeigten, viele verschiedene Formensprachen beherrschten. Für Rimili auch wichtig ist, so etwas zu erkennen wie Frische und eine „unvoreingenomme Neugier“.

Mythen. Unvoreingenommenheit bitte nicht gleichsetzen mit Unwissenheit knüpfte Camill Leberer hier an. Es gebe das Klischee, Kreativität entstehe am besten aus unschuldiger Ahnungslosigkeit. Doch wirklich neue Dinge entstünden nur in der gesellschaftlichen oder gemeinschaftlichen Auseinandersetzung und einem Wissen über Zusammenhänge. „Wir müssen aufräumen mit den falschen Mythen über schöpferisches Arbeiten durch göttliche Eingebung oder allein im stillen Kämmerlein“, schärfte Leberer ein.

„Uns geht’s genauso! Wir hassen es, wenn wir immer wieder so etwas lesen wie: der Designer hat auf seiner Yacht mal eben auf der der Papierserviette den neuen A4 entworfen.“ räumte auch Frank Rimili mit einem Kreativitäts-Mythos auf. Nichts entstehe mal eben so. Das Design für einen neuen AUDI sei harte Arbeit und knallharter interner Wettbewerb. Zu Beginn des Prozesses stünden viele Designer im Rennen, am Ende fällt die Entscheidung dann auf einen einzigen. Die Auseinandersetzung fände eher konkret mit der spezifischen Geschichte eines Modells statt. Oder wenn man es gesellschaftlich verstehen möchte, dann wenn Städte andere Anforderungen an Fahrzeuge stellen würden – das könne Größe sein oder dass die Zielgruppe sich ändere, lieber Ressourcen schone statt Status zu zeigen. Neben solchen und vor allem technischen Vorgaben bekämen die Designer auch gestalterische Leitplanken - wie sportlich, wie dynamisch, wieviel Avantgarde soll drin sein.

„Vollkommen andere Welt..!“, reagierte Leberer, darum sehe er sich eben nicht als kreativ, sondern ausdrücklich als schöpferisch. Antrieb für seine künstlerische Auseinandersetzung sei gerade nicht der Zweck, sondern eine eine - oft lebenslange und durchaus auch subjektive - Problemstellung. Man brauche Sturheit, um sich eben nicht von außen beeinflußen zu lassen. Dann müsse er aber auch wieder offen werden, um auf Distanz und in den Austausch gehen zu können. Hierfür braucht es nutzlosen, freien Raum und auch so etwas wie Langeweile. Frank Rimili nickt - weniger Druck wäre manchmal schön, um unkonventionellen Ideen mehr Raum geben können. Doch Langeweile? Unvorstellbar, dafür sei alles zeitlich zu scharf getaktet. Doch das seien eben die Bedingungen in der Wirtschaft und damit arbeiteten gerade die Designer bei AUDI nachgewiesen sehr erfolgreich.

Geschichten und Glaubwürdigkeit. „Im Design muss die Geschichte erkennbar sein, die des Vorläufer-Modells, der Entwicklung des Designs. Wir fragen uns immer wieder, ob dies in den Entwürfen erkennbar ist. “ hatte Frank Rimili aus dem Entwicklungsprozess berichtet. „Wir laden über das Design die Produkte mit Geschichte auf.“ Es sei sogar so, dass die Konsumenten bei einem Modell „gespürt“ hatten, dass die Entwicklung sehr zäh gewesen sei, die geschichte mühsam gefunden wurde -  und entsprechend zäh sei die Resonanz auf diesen Audi gewesen. Mit dem Design wird also auch die Glaubwürdigkeit des Produktes transportiert. Emotionen sowieso - schließlich soll der Kunde sich schnell emotional entscheiden können, veile Geld für genau dieses Modell ausgeben zu wollen.

„Welche Geschichte erzählt denn ein Künstler?“ wollte Simone Schimpf von Camill Leberer wissen. Der meinte schließlich, es würde wohl vor allem der Künstler selbst inszeniert, er erzähle seine Geschichte und erfinde sich dabei auch selbst.  Die Themen zeigen die, oftmals auch sehr subjektiven, Problemstellungen die den Künstler beschäftigen, reflektierte Leberer. Und an der Glaubwürdigkeit, daran arbeite man ein Leben lang, dafür stehe der Künstler und sein Werk mit der ganzen Person ein. Hat er die einmal verloren, gibt es also, anders als für Deisgner, kein „Nachfolgemodell“ mit dem erschütterte Glaubwürdigkeit schnell wieder zurückgewonnen werden kann.

Kann Design Neues bringen? Künstler wie Camill Leberer, das wurde deutlich, vertiefen sich solange in eine Thematik, bis es schöpferisch wird. Kreativ, darauf bestand Leberer, sei etwas anderes als schöpferisch. Doch wie ist das mit dem Design, entsteht hier Neues, mit jedem neuen Modell? Rimili bringt ein Beispiel für eine echte Innovation, die er seither allerdings "selbst so nicht mehr erlebt habe": der Citroen DS. Völlig neuer Umgang mit Volumina, der damals nicht in die kastige automobile Welt passte. Es sei ein totaler Bruch gewesen und weit nach vorne in die Zukunft gedacht. Und, so Rimili, es sei tatsächlich ein Künstler gewesen, der für Citroen diese völlig neue Formensprache gefunden habe.

Kunst ist Kunst, alles andere ist alles andere, hatte der Camill Leberer in der Diskussion die Kunst vom Design und auch von der Kreativwirtschaft abgegrenzt. Doch der Austausch, das hat sich gezeigt, ist spannend, fruchtbar und sinnvoll. Und es wird weiter gehen, versprach Simone Schimpf, denn dieser Abend war eine Premiere, etwas Neues.      Petra Kleine

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Camill Leberer, Bildhauer, Maler und Fotograf, lebt in Stuttgart. Seit 2009 ist er auch Stiftungskünstler der Stiftung Konkrete Kunst. Leberer hat für die aktuelle Ausstellung Glanzstücke im Museum Mobile erstmals mit den Material Aluminium gearbeitet. Seine Entwürfe „Räumliche Faltung 1 und 2“ wurden mit Auszubildenden des AUDI Karosserie-Baus umgesetzt. Die Kunstwerke Leberers sind Teil der Ausstellung „Glanz der Technik – Die Faszination des Werkstoffs Aluminium“ die eine Verknüpfung des automobilen Leichtbaus mit dem Material Aluminium zeigt. Noch bis 4. März 2018.

Leberer hatte auch in der Ausbildungswerkstatt über den Wert der Langeweile gesprochen. Wir haben eine Auszubildende gefragt (Foto), was sie denn davon halte, wie das bei ihr angekommen sei. Und tatsächlich berichtete sie, dass sie zuhause (nicht in der Arbeit) ganz bewusst Momente der Langeweile schaffe. „Ich setze mich einfach hin, und tue nichts“.

Etienne Giuga, ist als AUDI Exterieur Designer unter anderem an der Entwicklung von Fahrzeugmodellen wie dem Audi A3 e-tron beteiligt. Der Zukunftsvisionär ist einer der innovativsten Köpfe in seinem Team, so Rimili. Seine Zukunftsvision hat Giuga aktuell auf der Berlinale 2018, beim Audi Panel „Autoindustrie trifft Filmwelt“ vorgestellt (Foto, Links).

Rimili Giuga2 700

Frank Rimili, ist seit 1995 Exterieur-Designer im Unternehmen AUDI und hat kürzlich den neuen Audi A7 vorgestellt. Als Leiter des Studio 3 des Audi Design Exterieur gestaltet und verantwortet er den internen Wettbewerb der Ideen bis zum letztlichen Erfolg eines neuen Modell-Designs. Rimili war für AUDI auch schon in Hollywood, etwa zur Premiere des Science-Fiction-Films Ender’s Game mit Harrison Ford. Dafür war ein spezieller Science-Fiction AUDI virtuell designt worden (Foto, rechts)

Dr. Simone Schimpf ist Vorständin der Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt, Leiterin des Museums Konkrete Kunst und Expertin für Zeitgenössische und Konkrete Kunst.

schimpf leberer giuga rimili

Eingeladen hatte zu dem Abend Audi ArtExperience, vertreten durch Inge Wolf-Frör gemeinsam mit der Stiftung Konkrete Kunst und dem AUDI Museum Mobile.

Fotos: (c) Petra Kleine
und
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017
© Camill Leberer
© AUDI AG

 

 

 

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Donnerstag, 02 November 2017 11:47

palimps best 348Ingolstadt | STUDIO FAMOS sagt: welcome back im Pop up-Store von schnellervorlauf! In Kooperation mit Creative Industries Styria (CIS) präsentiert das Studio Famos unter dem Titel „Palimp’s best“ gewohnt überraschende und erlesene Objekte von Grazer DesignerInnen – von Keramik über fruchtige Leuchten bis zu perforierten Tischen, die das Ändern, Überschreiben und Neuzusammenfügen der Bedeutung und Funktionen von Produkten und Kontexten thematisieren. Die Designer Tobias Kestel (White Elephant), Markus Ofner und Wolfgang Löffler (Schmuckes) sind bei der Eröffnung vor Ort.

Wichtig: Nur für kurze Zeit, nur bis zum 11. November!

Designer | Labels

Tobias Linus Kestel / kestel.co

1976 in Zwiesel/ Bayern geboren, lebt und arbeitet Tobias Kestel seit seinem Industrial Design Studium, das er 2005 abgeschlossen hat, in Graz/Österreich und gründete anschließend White Elephant Studio. Arbeiten von Kestel wurden unter anderem im MoMA in New York, im CCB Lissabon, Istituto di Torino oder im Museum für angewandte Kunst in Frankfurt am Main gezeigt. Nominierung Staatspreis Design 2013 für Raumgestaltung in Zusammenarbeit mit Florian Puschmann. Gast-Lehrtätigkeiten und Projektbetreuungen am Institut für zeitgenössische Kunst der TU Graz (Fakultät Architektur), am Masterstudiengang Communication, Media, Sound and Interaction Design der FH Joanneum Graz, am Institut HyperWerk für Postindustrial Design in Basel, am Studiengang Industrial Design2 der Universität für angewandte Kunst Wien. Lehrveranstaltung Grundlagen der Gestaltung (gestalten1&2) an der FH Joanneum Graz, Studiengang Industrial Design seit Wintersemester 2014 in Kooperation mit Florian Puschmann.

White Elephant Studio / white-elephant.at

Das Design-Kollektiv White Elephant Studio (Florian Puschmann und Tobias Kestel) arbeitet frei nach dem Motto Every Body is a Universe — sie loten Phänomene in Natur und Eigenschaften von Materialien aus und übersetzen diese in Designobjekte. Das bedeutet für White Elephant: Das Spiel der Kräfte zu beobachten, Qualitäten aufzuzeigen, um so Potenziale freizulegen. Durch diese Arbeitsweise entstehen Produkte, die abseits von Moden und kurzlebigen Trends für Nachhaltigkeit stehen. Arbeitsfelder reichen von klassischem Industriedesign über interaktive Installationen bis hin zu experimenteller Auseinandersetzung mit Materie.

Odrowaz (Bettina Reichl) / de-de.facebook.com/Pellmell

Bettina Reichl ist ein Prototyp der vernetzten Denkerin. Ihre Leidenschaft für die Wissenschaft ist mindestens so groß wie die für das Modedesign. So beschäftigt sich
die ausgebildete Designerin schon seit 1993 mit Forschungsprojekten rund um
biogenes Verpackungsmaterial, eröffnete Anfang 2002 zusammen mit drei weiteren
Modesignerinnen den Pell Mell Shop in Graz und ist Mitbegründerin des Grazer
Designfestivals assembly, das sie von 2003 bis 2011 auch mitorganisiert hat. Seit 2004
kuratiert sie internationale Modeprojekte im Rahmen der Projektreihe Crossing
Fashion.

In ihrem eigenen Label ODROWAZ greift sie ihr vielseitiges Wissen auf: Jersey-, Web- und
Lodenstoffe aus Naturfasern, weich und fließend, schneidert sie auf oft archaische, mönchische und gleichzeitig erotische Art rund um den Körper. Traditionelle Bekleidungsarten wie das Cape oder die Kapuze sind unverkennbare Basis ihrer Arbeit, ergänzt um futuristische Elemente wie z.B. hautenge Overalls. Seit 2011 stellt sie sich einer neuen Herausforderung: Stoff-Färbungen aus reinen Pflanzenstoffen in Kooperation mit dem Institut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck (Projekt Colors of Nature).

2010 Slow Fashion Award
2011 Kastner & Öhler Fashion Award
2013 Nominierung beim Kastner & Öhler Fashion Award
2015 Nominierung beim New Age Fibre Artist Award

Schmuckes (Wolfgang Löffler, Noah Layr) / schmuckes.at

Das Atelier für zeitgenössische Schmuckkunst in Graz umfasst die Herstellung von künstlerischem Schmuck, die Anfertigung von individuellen Einzelstücken und Auftragsarbeiten, sowie Workshops und Ausstellungen. Es sind nicht nur kostbare Steine und edle Metalle alleine, die eine bedeutende Goldschmiedearbeit der Gegenwart auszeichnen.
Längst stehen die eigenständige künstlerische Idee, die Anwendung alternativer Materialien oder gesellschaftliche Themen für die Qualität eines aktuellen Schmuckstückes. In dem Atelier in Graz kann man das Handwerk und die Entstehung der Einzelstücke am Ort ihres Ursprungs erleben.

Als weitere Designer |  Labels sind zu sehen La Loam (Selma Etareri) / selma-keramik.at, Markus Ofner (mit Andreas Thaler), XAL / xal.com

Über STUDIO FAMOS | Überregionale Designer nach Ingolstadt zu holen und allen Design- und Kulturinteressierten einen sicheren Hafen an Inspiration, Austausch und nachhaltigen Produkten jenseits der Massenfertigung zu bieten: Das ist das Ziel und die Motivation von Sigrid Diewald und ihrem Team der Designagentur schnellervorlauf, die am 10. März 2016 mit Upcycling Design aus Graz das Studio Famos im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes in der Harderstraße 22 eröffneten.

Öffnungszeiten

3.11. – 11.11.17 | Montag – Samstag | 10.00 – 19.00 Uhr
STUDIO FAMOS Pop-up-Store | Harderstraße 22 | Ingolstadt

www.studiofamos.com

 

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Donnerstag, 06 Juli 2017 14:12

tierisch trachtig 348Eichstätt | Für die Ausstellung „tierisch trachtig“ haben sich die beiden befreundeten Künstler Susanne Wein und Reinhard Osiander zusammengetan – um sich, jeweils in ihrer ganz eigenen Technik und künstlerischen Ausdrucksweise, diesem Thema zu widmen.

Susanne Wein, Goldschmiedemeisterin und anerkannte freischaffende Künstlerin durch die Kunstakademie München, verbindet in ihren Stücken einerseits “die gute alte Zeit“ mit der Moderne und andererseits Materialien aus der Natur mit Elementen aus altem Trachtenschmuck. Aus silbernen Haarnadeln, filigranen Miederhaken und bearbeiteten Fragmenten regionaler Geweihe entsteht so etwas ganz Besonderes.

Reinhard Osiander absolvierte eine Ausbildung zum Holzbildhauer in Berchtesgaden und studierte an der Hochschule für Künste Bremen. Seine Tiermotive will er nicht bis zur illusionistischen Realität formen – er verzichtet nicht darauf, die Bearbeitung des Holzes sichtbar zu machen. Der Sockel, der bei den Figuren nicht verdeckt wird, ist ein solcher Hinweis, mehr noch die zahllosen Schnitzereien, Eingriffe und Schnitte ... es wird stets bewusst gemacht, das ist eine Bildhauerarbeit.


Vernissage | 7. Juli 2017 um 19 Uhr | es spricht Dr. Andreas Hochholzer


Dauer der Ausstellung | 7. Juli – 5. August 2017

Mi – Fr   12 – 18 Uhr
Sa          10 – 13 Uhr
und nach Vereinbarung


Bayrisches Konzert im Innenhof
am 15. Juli von 13.30 – 18 Uhr

13.30 Uhr           Davidl Zwoagsang
15.00 Uhr           Schwanthaler Stubenmusi
16.30 Uhr           Altmühler Saitenmusik, Bonauer Sängerinnen


schmuckatelier susanne wein
Pfahlstraße 47, Rückgebäude
85072 Eichstätt  Tel. 08421-9374742


www.susanne-wein.blogspot.com

 

Samstag, 10 Dezember 2016 14:34

Julia Weber34831Ingolstadt | Fliegende Kirchtürme, fragile Objekte aus Schmetterlingsflügeln, Turmalin und Bergkristall in Schmuckkreationen, filigrane Skulpturen aus Insektenbeinen, zwölfflächige Holzklötzchen für den persönlichen Turmbau. Verspielt, geometrisch, ästhetisch und so vieles mehr sind die Objekte der Designerin und Künstlerin Julia Weber alias VON JOTT. Eine, die sich - immer schon -  aufmachte, um die Welt zu sehen und zu verstehen. Ohne Scheu, mit Offenheit, Talent und der Freude am Gestalten und Berühren - und am berührt werden. Und mit der (Hin)Gabe, dies in Objekten und Bildern auch zu vermitteln. Die Ausstellung VON JOTT im Studio Famos - großartig und wunderbar!

Für drei Wochen sind im Studio Famos der Designagentur schnellervorlauf Arbeiten der Künstlerin und Designerin VON JOTT zu sehen und zu kaufen. VON JOTT ist nach Markus Ofner (produkat - Upcycling-Design aus Graz) und SUID THINGS (faires Design aus Südafrika) die dritte Präsentation mit einzigartigem Design, wieder kuratiert von Julia Well.

„Ich liebe Geometrie, Mathematik und ich liebe Insekten.“ VON JOTT

Julia Weber war „immer schon“ fasziniert von Insekten, Natur und Bionik. Sie liebt Technik und Naturwissenschaften, interessiert sich für Psychologie, Astrophysik, Mystisches und hat „immer schon“ gerne gestaltet und gezeichnet. Am besten kann man mit all diesen Interessen und Talenten in der Kunst arbeiten, meinte Julia Weber, und entschied sich für eine Ausbildung an der Fachschule für Produktdesign in Selb und ein Studium für Integriertes Design an der Hochschule Anhalt in Dessau. Nach einem Besuch an der Kunsthochschule in Oslo begann sie als Grafikdesignerin zu arbeiten. VON JOTT im Studio Famos ist ihre erste Ausstellung überhaupt. Danach wird Julia Weber nach Berlin gehen, um sich dort für ihr weiteres Schaffen inspirieren zu lassen. Ob sie nicht Angst habe, in Berlin mit den vielen Künstlern und Kreativen unterzugehen, wird sie im Interview mit Isabella Kreim (Kulturkanal)gefragt. Nein, sagt Julia Weber, sie liebe es unter vielen Leuten zu sein, zu beobachten und sich inspirieren zu lassen. Einfach mal schauen …

Dienstag, 06 Dezember 2016 21:50

localgoods348 2Ingolstadt | LOCAL GOODS geht mit Produkten aus Ingolstadt in die zweite Runde. Monika und Daniel Lichtwald ermöglichen wieder fünf Tage lang zehn Kreativschaffenden aus Ingolstadt den neuen Pop-up-Store* in Ingolstadt. Nach dem Motto „Wer was bewegen will, muss was bewegen“ gibt es dieses Jahr wieder einen neuen Laden - in der Harderstrasse Nr. 10.

Der Shop LOCAL GOODS eröffnet am Donnerstag 08.12. Uhr und ist bis Dienstag 13.12., täglich von 11-20 Uhr geöffnet.

* In Pop-up Stores und temporären Shops in Ingolstadt verkaufen DesingnerInnen, Kunstschaffende oder kleine Labels ihre Produkte und Artikel für eine kurze Zeit. Für wenige Tage oder wenige Wochen poppen diese Läden auf ... Aktuell gibt es das Studio Famos (Harderstraße 22, 8. - 17. Dezember), die LOCAL GOODs (Harderstraße 10), und ähnlich vom Forum für angewandte Kunst (FAKten e.V.) den Konzeptstore „Das gibt’s nur einmal“ in der Moritzstr. 4. Wichtig: Immer nur kurze Zeit!

 

 

Dienstag, 06 Dezember 2016 21:03

von Jott Portrait 348Ingolstadt | Die dritte Auflage des Studio Famos Pop-up-Stores lädt zwei junge Designerinnen ein, die sich an nichts halten. Weder an der Definition von Produktdesign, Kunst und Grafik, noch bei der Produktauswahl. Einig sind sich von Jott alias Julia Weber und Rosa Hirn aber bei der Herstellung. Die übernehmen die zwei Designerinnen am liebsten selbst. Und präsentieren die in grenzenlose Fantasie gehüllten Ergebnisse diesmal zusammen. Diese handeln von atomaren Verbindungen und gehen bis unter die Haut, winden sich als Illustrationen auf Papier, reflektieren über die bekannten Bauwerke der Stadt, die zu schweben scheinen und zeigen u.a. Formen und Materialien, die sich zu aufwändigem Schmuck zusammenfügen. Die Idee wird selbstverständlicher Mitspieler der Funktion, indem sie mit unseren Erwartungen bricht, unseren Blickwinkel mit Witz, Ironie erweitert und diesen mit einer eindeutigen, wiedererkennbaren Designsprache in Frage stellt.

Die gebürtige Ingolstädterin Julia Weber (Foto) arbeitet nach der Berufsfachschule für Produktdesign, dem Studium des Integrierten Designs an der Hochschule Anhalt im Fachbereich Kommunikationsdesign sowie einem Aufenthalt an der Kunsthøgskolen i Oslo, Norwegen als freie Produkt- und Grafikdesignerin. Rosa Hirn wuchs in Mannheim auf studierte nach dem Besuch der Goldschmiedeschule in Schmuckdesign in Pforzheim und lebt und arbeitet in Berlin.

Freitag, 18 März 2016 13:40

studiofamos 348Upcycling. Kennt man. Kennt man? | Markus Ofner zeigt aktuell im STUDIO FAMOS - dem neuen Pop-Up Store für Design von schnellervorlauf – seine Produktlinie PRODUKAT upcycling design. Sigrid Diewald hat dafür ihre Agentur in der Harderstraße 22 geöffnet. Julia Well, Team schnellervorlauf, hat den ersten Pop-Up Store konzipiert und den Industriedesigner Markus Ofner noch einmal zurück nach Ingolstadt geholt. Er hatte hier einige Jahre gearbeitet, zunächst bei Uedelhoven Studios und dann als Vorentwickler und Trendscout bei AUDI Ingolstadt. Seit 2015 arbeitete er nun zusammen mit dem sozial-ökologischen Unternehmen BAN Graz als Designer unter seinem eigenen Label Produkat. www.smartcitypartner.at

Montag, 29 Februar 2016 22:33

 

studiofamos flyer 348Ingolstadt | STUDIO FAMOS sagt: nicht irgendwas kaufen. Weil Herzblut, Überzeugung und Feinschliff stehen dir einfach besser. Und machen den Designern gute Laune. Darum: einzigartige Produkte finden und Gleichgesinnte treffen – viermal jährlich im Pop-up-Store von Studio Famos. Eine Marke der schnellervorlauf gmbh.

Was passiert mit den Produkten, die keiner mehr will, nicht einmal der Secondhandshop? Nix weggschmeißen!

Damit beginnt die Reihe, die viermal im Jahr für drei Wochen neue Designideen anbietet. Das erste Aufpoppen bestreitet Markus Ofner, Industriedesigner aus Graz, ehemaliger Audi-Mitarbeiter, und seinem Team von BAN Graz. Unter dem Label Produkat schaffen sie Designobjekte, die das Zuhause nicht nur schöner macht, sondern irgendwie besser.


Ab 11. März | Mo - Sa | 10 - 20 Uhr

STUDIO FAMOS Pop-up-Store

Harderstraße 22
85049 Ingolstadt

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.studiofamos.com

Bilder Startseite: STUDIO FAMOS

Montag, 30 November 2015 12:51

local goods 348Es poppt nur kurz für uns auf, ist ein Laden auf Zeit, der neue Pop Up-Store  LOCAL GOODS in der Sauerstraße 9.  Ein Kreativnetzwerk von jungen Menschen aus den unterschiedlichsten Designbereiche öffnen für eine Woche einen gemeinsamen Laden - wie schön, so kurz vor Weihnachten.  Fotografie, Kommunikations-, Industrie-, Textildesgn, Licht und Lampen, Beutel, Schmuck ...

Die Kreativen wollen einen Teil dazu beitragen die Ingolstädter Altstadt aktiv mitzugestalten und so auch ihre Arbeit bekannt machen. "Wir wollen etwas bewegen, andere inspirieren und haben alle eines gemeinsam. Wir lieben das was wir tun und sind alle verbunden mit Ingolstadt."

Der POP UP STORE - LOCAL GOODS öffnet am 03.12.15 erstmals in der Sauerstr. 9, 85049 Ingolstadt bis zum 08.12.15., immer 11 - 20 Uhr. Am Samstag sind alle herzlich zur LOCAL GOODS FEIER eingeladen. Diese beginnt um 20:00 Uhr.

 

Foto von Local Goods.

Donnerstag, 19 November 2015 15:47

 

Einl. Ornamentum 2

 

Vor 4 Jahren kehrte die international anerkannte Schmuckkünstlerin Susanne Wein nach Eichstätt, die Stadt ihrer Jugend, zurück. Was sie in den Straßen und Gässchen der bayerischen Barockstadt sieht und (wieder-)entdeckt, fängt sie gerne mit der Kamera ein - als Anregung für ihre Schmuckkunst.

Indem Susanne Wein die verschiedensten Elemente der Eichstätter Architektur abbildet, abwandelt und mit eigenen modernen Formen kombiniert oder kontrastiert, entstehen ganz neue Interpretationen der historischen Umgebung.

Das Thema ihrer aktuellen Ausstellung ist das Ornament: Die Giebelsilhouetten der Altstadt, verspielte Balustraden und Stuckverzierungen oder auch Türgriffe waren Ausgangspunkt für die neuen Kreationen.

 

Vernissage: 27.11.2015 ab 19 Uhr
Dauer: 27.11.2015 – 23.12.2015
Donnerstag 13 - 18 Uhr | Freitag und Samstag 10 - 18 Uhr
an allen anderen Tagen jederzeit nach Vereinbarung

schmuckatelier susanne wein
Pfahlstraße 37, Eingang Herzoggasse
85072 Eichstätt Tel.08421-9374742
www.susanne-wein.blogspot.com

 

 

Freitag, 12 Dezember 2014 01:34

 Einl.14 vorne 348In ihrer neuen Ausstellung zeigt die international anerkannte Schmuckkünstlerin Susanne Wein Arbeiten zum Thema Natur.

Hierbei übernimmt sie zum einen vorhandene Formen und Strukturen unterschiedlichster Pflanzenteile (Äste, Blüten, Samenkapseln, Schoten, ...), formt diese ab und gießt sie in Edelmetall. 

Anschließend fügt sie eigene Formen hinzu oder aber entfremdet die Originale mit Edelsteinen und Lack, wodurch neue poetische Interpretationen des Themas entstehen.

Zum anderen vereinfacht sie die vorgefundenen Formen und reduziert diese, bis nur noch grafische Fragmente übrig bleiben. Beides hat seinen ganz eigenen Reiz und es lohnt sich, ihre neue Ausstellung zu besuchen.

 

 

Dauer der Ausstellung
4.12.14 bis 24.12.14

Donnerstag    13 - 18 Uhr
Freitag           10 - 18 Uhr
Samstag        10 - 18 Uhr 

an allen anderen Tagen jederzeit nach Vereinbarung

 

schmuckatelier susanne wein
Pfahlstraße 37 
Eingang Herzoggasse
85072 Eichstätt
Tel. 08421-9374742

www.susanne-wein.blogspot.com



 

Samstag, 21 Juni 2014 16:01

Autos sind industriell gefertigte, mobile Architekturen ...

Auf der diesjährigen Design Miami/Basel präsentiert Audi erstmals eine Architekturinstallation von Konstantin Grcic, einem der einflussreichsten Industriedesigner unserer Zeit. Inspirationsquelle für den polygonalen „TT Pavilion“ ist der neue Audi TT. Grcic hat aus Teilen des TT einen mobilen Raum geschaffen, der die Technologie des Automobilbaus auf die Gestaltung von Architektur überträgt.

Montag, 28 April 2014 21:14

Susanne Wein ist anerkannte Künstlerin der Kunstakademie München und Goldschmiedemeisterin mit mehrfachen Auszeichnungen. Seit 1992 ist sie freischaffend tätig und war in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. Vor zwei Jahren kehrte sie in ihre Heimat zurück und eröffnete ihr Schmuckatelier in Eichstätt. Nun zeigt sie ihre neuen Kreationen in der Galerie Fakten in Ingolstadt.

Zu ihren ausgefallenen Schmuckunikaten verwendet sie neben den klassischen Goldschmiedematerialien genauso gerne auch Fundstücke oder "banale" Alltagsgegenstände, die durch die Umgestaltung in ihrem Schmuck eine neue Sinnlichkeit erfahren.

 

2. Mai - 31. Mai 2014
Mo - Fr  10.00 - 13.00 Uhr | 14.30 - 18.00 Uhr
Sa          10.00 - 14.00 Uhr

Galerie Fakten
Moritzstraße 6
85049 Ingolstadt

 
www.susanne-wein.blogspot.com


Donnerstag, 14 November 2013 23:04

In ihren eigenen Ausstellungs- und Atelierräumen stellt Schmuckdesignerin Susanne Wein zum Jahresende wieder ihre neuen Kreationen aus. Susanne Wein ist anerkannte Künstlerin der Kunstakademie München und seit 1992 freischaffend tätig. Zuvor hat sie eine Ausbildung als Goldschmiedin gemacht und 1995 unter anderen Auszeichungen den Meisterpreis der bayerischen Staatsregierung bekommen.

 

Montag, 11 November 2013 15:20

Markt für Kunst und Handwerk

Es gibt wieder einen Kunst- und Handwerksmarkt in Ingolstadt. Am 16. und 17. November findet der 1. Kunst Handwerk Markt in der Exerzierhalle im Klenzepark in Ingolstadt statt, den Monika Nardozza auf den Weg gebracht hat.

Mittwoch, 01 Mai 2013 19:00

Simone Schimpf hatte als neue Direktorin des Museums für Konkrete Kunst Ingolstadt MKK längst noch nicht begonnen, da war sie schon in der Stadt präsent. Sie spüre richtig die Lust der Ingolstädter auf Kunst, beschrieb sie ihre ersten Eindrücke. Bei der Begeisterung, die sie selbst für Ingolstadt zeigt und die sie für die Zusammenarbeit mit ihr auch weckt, fühlt man sich unwillkürlich an die Aufbruchstimmung des Stadttheaters erinnert. Auch Knut Weber war, Monate bevor er das Haus übernahm, in der Ingolstädter Kunst- und Kulturszene bekannt und beliebt. "Vorfreude" war der Begriff, den er für diese beiderseitige Begeisterung - Stadt freut sich auf Intendanten und umgekehrt - prägte. Solch gegenseitige Vorfreude also auch beim Führungswechsel des MKK mit Simone Schimpf.  Durchaus auch ein Kompliment für Ingolstadt, das als jüngste Großstadt Bayerns immer noch um Urbanität ringt.

Freitag, 15 Februar 2013 15:41

profilbilOPmit-schild 290x435Oliver Pütz hat den Gestalter Bund auf den Weg gebracht – als dienstleistendes Netzwerk für Gestalter im Handwerk und, so muss man es unbedingt auch sehen, als ein Plädoyer für die Ausbildung Gestaltung im Handwerk. Er selbst hat, als zunächst gelernter Schreiner, seine Ausbildung an der Akademie für Gestaltung und Design München gemacht. Diese Einrichtung der Handwerkskammer München und Oberbayern bietet seit 20 Jahren die Weiterbildung zum Gestalter an, kooperiert dabei mit Dozenten aus Kunst und Wissenschaft. Sie qualifiziert ihre Absolventinnen und Absolventen so zum Beispiel auch für das Hochschulstudium. Im Rahmen der Creative Business Week Munich bietet die HWK Designgespräche an, etwa mit der Schmuckdesignerin Helen Britton, die aktuell im Neuen Museum Nürnberg ausstellt.

Oliver Pütz hat aus diesem Akademie-Abschluss, den Kontakten in München und in Ingolstadt, ein Netzwerk an Dienstleistern entwickelt - den Gestalter Bund. Vom Produktdesign über Präsentation, Marketing, Print-Werbung bis hin zum Innovationsschutz hat er Kreativ-Unternehmen gebündelt und bietet diese Dienstleistungen Designern und Gestaltern im Handwerk an. Pütz ist Ingolstädter und lebt hier mit seiner Familie. So konnte er sich auch für den Gründerpreis Ingolstadt 2012/13 bewerben. Im Januar hat er den Gestalter Bund den Jury-Mitgliedern und Netzwerk-Partnern des Gründerpreises vorgestellt ( Video dazu unten). Im März trifft die Jury die Entscheidung. Wie auch immer diese ausfällt, Pütz hat sich bei der Abgabeparty gut präsentiert, bekannt gemacht, für seine Idee geworben und Kontakte geknüpft - auch so unterstützt der Gründerpreis Ingolstadt  seine Jung-Unternehmer/innen. Meim bundesweiten Wettbewerb der Kultur- und Kreativwirtschaft  "Kultur- und Kreativpiloten Deutschland" hatten sich Oliver Pütz und sein Partner Wather Schüler im Herbst 2012 übrigens auch beworben und waren unter die Finalisten gewählt worden.

Sonntag, 23 Dezember 2012 17:22

SandraW290x435Sandra Waldemair ist die Schöpferin der kleinen Katze, die das Maskottchen des Jungen Theaters Ingolstadt werden wird. Noch ist das Stofftier namenlos, doch seit ein paar Wochen werden Vorschläge gesammelt. Vor Weihnachten noch wird sich die Leitungsrunde des Stadttheaters zur Namensauswahl zusammensetzen, fast möchte man schreiben die große Leitungsrunde: der Intendant des Stadttheaters, Knut Weber, Julia Mayr natürlich, als Leiterin des Jungen Theaters, die Dramaturgie mit Donald Berkenhoff, Gabriele Rebholz und Sophie Scherer sowie Sonja Druyen und Hannah Lau von der Öffentlichkeitsarbeit des Hauses. Aus einer Reihe von Vorschlägen, die über die sozialen Netzwerke und vom Theaterpublikum gemacht wurden, wird der Name für die kleine Theaterkatze ausgewählt werden. Auch Sandra Waldemair hat natürlich eine Idee für ihre Katze eingebracht und ist nun gespannt auf das Ergebnis. (s. unten UPDATE).

Wie kommt eine gelernte Optikermeistern dazu, beruflich alles zu ändern und sich dem Gestalten und Herstellen von Kuscheltieren zuzuwenden, dies zur neuen Erwerbsgrundlage und professionell zu machen?

Mittwoch, 05 Dezember 2012 11:50

R18 Ultra Chair designed by Clemens Weisshaar und Reed Kram wurde mit Audi-Ingenieuren entwickelt

  • Mehr als 1.500 Probanden an Entwicklungsprozessen beteiligt
  • Der 2,2 Kilogramm-Stuhl wird auf der Design Miami/ von 5. bis 9. Dezember 2012 präsentiert

 

stuhl280x338Ingolstadt/Miami, 5. Dezember 2012 - Auf der Design Miami/ präsentiert Audi den R18 Ultra Chair designed by Clemens Weisshaar und Reed Kram, Vertreter einer neuen Generation digitaler Designer. Der Prototyp wurde in Zusammenarbeit mit dem Audi Leichtbauzentrum entwickelt und erstmals im April auf der Mailänder Möbelmesse vorgestellt. Aus den Ergebnissen einer interaktiven Installation mit über 1.500 Probanden und mit dem Knowhow der Audi Leichtbau-Ingenieure entstand der finale Stuhl: stabiler, komfortabler und ein Kilogramm leichter.

Audi gilt in der Automobilbranche als innovativer Treiber der Leichtbautechnologie und stellt damit effizienten und nachhaltigen Ressourcen- und Materialeinsatz unter Beweis. Diesen Grundsatz verfolgten auch die Designer Clemens Weisshaar und Reed Kram bei der Entwicklung des R18 Ultra Chair. Der R18 Ultra Chair besteht aus Kohlefaser, Carbon und hochfestem Aluminiumblech. In Kooperation mit den Leichtbau-Experten von Audi reizten sie die Grenzen der Materialien aus. Ihr Ziel war, ein Maximum an Stabilität und Komfort bei einem Minimum von Materialeinsatz und Gewicht zu erreichen.

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